Fraport verdient unter dem Strich wegen Abschreibungen weniger

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04.11.2026 / 07:56 Uhr

DOW JONES--Die Fraport AG hat den Umsatz im dritten Quartal dank seines internationalen Geschäfts gesteigert. Der im MDAX notierte Flughafenbetreiber steigerte zudem das EBITDA, verdiente wegen höherer Abschreibungen - etwa für die Inbetriebnahme des Terminal 3 in Frankfurt - unter dem Strich weniger. Die Ende Oktober genannten vorläufigen Kennzahlen wurden bestätigt, ebenso der Ausblick für das Gesamtjahr.

Der Umsatz stieg um 3,5 Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte - wie bereits berichtet - um 0,4 Prozent auf rund 595 Millionen Euro zu. Dabei profitierte der Konzern auch von einem positiven Sondereffekt aus dem Verkauf der Anteile an der Medical Airport Service GmbH. Der Gewinn nach Steuern und Anteilen Dritter sank auf 222 von 303 Millionen Euro, was höheren Abschreibungen und einem schwächeren Finanzergebnis geschuldet war.

Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet Fraport weiterhin ein Konzern-EBITDA von bis zu rund 1,5 Milliarden Euro, nach 1,44 Milliarden im vergangenen Jahr. Der Konzerngewinn dürfte wegen höherer Abschreibungen auf 300 bis 400 Millionen von 468 Millionen im Vorjahr zurückgehen.

Am größten deutschen Flughafen in Frankfurt erwartet der Konzern weiterhin ein Passagieraufkommen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres von 63,2 Millionen. Auf Konzernebene dürfte das Passagieraufkommen zulegen.

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DJG/mgo/rio

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2026 01:56 ET (06:56 GMT)

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