MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

21.08.2026 / 07:34 Uhr

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Fresenius reduziert die Beteiligung an dem Dialyseanbieter Fresenius Medical Care (FMC) weiter. Wie der DAX-Konzern mitteilte, verkauft er rund 7,8 Millionen FMC-Aktien im Wert von rund 300 Millionen Euro an ausgewählte institutionelle Investoren, was etwa 2,9 Prozent des Grundkapitals entspricht. "Mit diesem Schritt reduzieren wir unsere Finanzbeteiligung an Fresenius Medical Care und schaffen zusätzlichen Spielraum, um Kapital gezielt in unsere Wachstumsplattformen zu investieren", sagte Vorstandschef Michael Sen. Fresenius führt FMC seit der Entkonsolidierung 2003 als Finanzbeteiligung. Nach der Transaktion wird der Bad Homburger Konzern noch 25 Prozent an FMC halten. Fresenius erwartet einen Buchgewinn im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich, der im dritten Quartal als gebucht und als Sondereinfluss ausgewiesen wird.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

HMS Bergbau:    1,10 EUR 
 

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-GB 
    08:00 Einzelhandelsumsatz Juli 
          PROGNOSE: -0,4% gg Vm/+2,3% gg Vj 
          zuvor:    +1,0% gg Vm/+4,2% gg Vj 
    10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  52,0 
          zuvor:     52,1 
    10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  51,5 
          zuvor:     51,9 
 
-FR 
    08:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  50,0 
          zuvor:     49,8 
    08:45 Geschäftsklimaindex August 
          PROGNOSE: 101 
          zuvor:    101 
    09:15 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  49,9 
          zuvor:     49,6 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:  49,4 
          zuvor:     49,4 
 
-DE 
    09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  50,2 
          zuvor:     49,8 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:  51,5 
          zuvor:     51,3 
    09:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  52,5 
          zuvor:     52,2 
 
-EU 
    10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI nicht-verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  51,7 
          zuvor:     51,7 
    10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  51,6 
          zuvor:     51,9 
          Einkaufsmanagerindex gesamt (1. Veröffentlichung) 
          PROGNOSE:  51,5 
          zuvor:     52,0 
    16:00 Index Verbrauchervertrauen Eurozone (Vorabschätzung) August 
          PROGNOSE: -16,2 
          zuvor:    -15,9 
 
-US 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  53,9 
          zuvor:     54,6 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
          (1. Veröffentlichung) August 
          PROGNOSE:  54,0 
          zuvor:     53,9 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               26.071,00   +0,0 
E-Mini-Future S&P-500      7.667,50   +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.355,50   +0,2 
Topix (Tokio)              4.063,75   +0,1 
Hang-Seng (Hongk.)        25.883,40   +0,7 
Shanghai-Comp.             3.897,94   -0,2 
 
Donnerstag: 
INDEX               zuletzt  +/- % 
DAX               25.983,04   -0,4 
DAX-Future        26.070,00   -0,4 
MDAX              31.715,53   -0,3 
TecDAX             4.065,34   +0,2 
SDAX              18.497,60   -0,2 
Euro-Stoxx-50      6.422,06   -0,4 
Stoxx-50           5.460,88   -0,1 
XDAX              25.955,56   -0,1 
Dow-Jones         52.759,21   -1,3 
S&P-500            7.641,16   -0,9 
Nasdaq Composite  26.067,17   -1,0 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: An den europäischen Börsen zeichnet sich am Freitag ein kaum veränderter Start ab. Anleger dürften weiter zurückhaltend handeln, da sie Zweifel an den Plänen des US-Finanzministeriums zu den Anleiherückkäufen hegen. "Widersprüchliche Berichte über den Status der Straße von Hormus und schwindende Hoffnungen auf einen diplomatischen Durchbruch bleiben die Hauptquelle der Unsicherheit", erklärt Paolo Broccardo von BankPro. "Gleichzeitig haben die USA angekündigt, die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran zu verschärfen, was das Risiko zusätzlicher Spannungen in der Region schürt", fügt er hinzu. Der Blick auf den Kalender zeigt, dass am Vormittag die vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (Flash PMIs) für die EU, Großbritannien, Frankreich und Deutschland zur Veröffentlichung anstehen. Während der Einkaufsmanager-Index in Deutschland leicht höher erwartet wird, dürfte er in der Eurozone leicht zurückkommen.

Rückblick: Schwächer - Hauptthema blieb die Entwicklung an den Anleihemärkten - vor allem in den USA. Gesprächsstoff lieferte dabei die Ankündigung des US-Finanzministeriums, zukünftig mehr langlaufende Treasurys zurückzukaufen. Das sorgte kurzfristig für fallende Renditen, setzte aber dem Dollar kräftiger zu und dürfte hier weiter für Volatilität sorgen. Analysten sprachen im Kern von einer Neuauflage der "Operation Twist" der US-Notenbank, nur eben nicht durch die Fed, sondern das Finanzministerium. Dieses müsse nun mehr kurzlaufende US-Staatsanleihen begeben, um die Finanzierung für die Rückkäufe der Langläufer zu stemmen. An den europäischen Anleihemärkten traten die Renditen letztlich auf der Stelle. Zudem bleibt die Lage im Nahen Osten weiterhin unklar nach dem Ablauf des ohnehin brüchigen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran. US-Präsident Donald Trump hat damit gedroht, die USA würden beispiellose wirtschaftliche Maßnahmen gegen den Iran verhängen. Dies sorgte für weiter kräftig steigende Ölpreise. JD Sports veröffentlichte ein schwächeres Trading-Update für das zweite Quartal. Die Aktien brachen um 14,3 Prozent ein. Adidas verloren im Gefolge 3,1 Prozent, Puma reduzierten sich um 1,8 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwächer - Während der Preis für Brent weiter deutlich über der Marke von 90 Dollar je Fass notierte, trennten sich Anleger von energieintensiven Investments. So stellten im MDAX Chemiewerte wie Lanxess und Wacker Chemie sowie die Stahlkocher Salzgitter und Thyssenkrupp die größten Verlierer mit Abgaben von bis zu 5,3 Prozent. Aber auch die Aktien von Aurubis und BASF schlossen leichter. Auch Analysten-Kommentare bewegten die Kurse. So hat die UBS die Aktie von Sartorius (+6,5%) auf "Buy" angehoben. Der Konzern sei gut positioniert für beschleunigtes Wachstum in den Jahren 2027 bis 2029, so die Analysten. Sie sehen starke zugrunde liegende Nachfrage nach Bioprozess-Verbrauchsmaterialien, angetrieben durch erhöhten Arzneimittelverbrauch aufgrund der alternden Bevölkerung. Laut Metzler legte Tonies robuste Geschäftszahlen vor. Der Umsatz im zweiten Quartal und das bereinigte EBITDA im ersten Halbjahr hätten beide jeweils Konsenserwartungen übertroffen. Die Margenkompression spiegele hauptsächlich einen ungünstigen Produktmix wider. Dies kam bei den Anlegern offenbar nicht gut an - Tonies fielen um 5,4 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Die Fielmann-Aktie fiel um rund 6 Prozent, nachdem die Optikerkette ihre Umsatzprognose gesenkt hatte. Negativ wurden auch die Zahlen von CTS Eventim aufgenommen. Der Kurs gab um 4 Prozent nach. Fresenius Medical Care (FMC) wurden 1,4 Prozent niedriger getaxt, nachdem die Mutter Fresenius (+0,4%) den Verkauf eines FMC-Aktienpakets im Volumen von 300 Millionen Euro bekanntgegeben hatte.

USA - AKTIEN

Schwach - Hauptthema waren weiterhin die Entwicklungen am US-Anleihemarkt, nachdem das US-Finanzministerium am Vortag angekündigt hatte, künftig mehr langlaufende Anleihen zurückzukaufen. Der Schritt wurde an der Wall Street als Signal gewertet, dass Finanzminister Scott Bessent über den Ausverkauf bei Anleihen beunruhigt ist. In der Folge ging es für die Renditen 10- und 30-jähriger steil nach unten. Doch die Renditen holten die Abgaben vom Vortag wieder fast vollständig auf. Analysten begründeten dies damit, dass ein nachhaltiger Rückgang der Kreditkosten unwahrscheinlich sei, da es keine Anzeichen dafür gebe, dass die USA ihr Defizit eindämmen würden. Die Konjunkturdaten des Tages lieferten keinen Impuls. Bei den Einzelwerten reduzierten sich die Aktien von Walmart um 9,2 Prozent. Der Einzelhandelskonzern teilte mit, dass die vergleichbaren Umsätze in den USA, also aus stationären und digitalen Kanälen, um 2,6 Prozent gestiegen sind - der geringste vierteljährliche Anstieg seit 2020. Für die Aktien von Krypto-Handelsplattformen ging es nach oben. US-Präsident Trump hat den Kongress aufgefordert, ein Kryptowährungsgesetz zu verabschieden. Dies schob den Bitcoin zwischenzeitlich auf den höchsten Stand seit Mai. So stiegen Coinbase um 7,6 Prozent und Strategy um 7,8 Prozent. Die Papiere von Wolfspeed knickten um 9,4 Prozent ein. Der Chip-Hersteller verzeichnete im vierten Geschäftsquartal einen deutlichen Umsatzrückgang. Zudem enttäuschte der Ausblick. Die Aktien von Coty büßten 9,2 Prozent ein. Das Kosmetikunternehmen meldete einen höheren Verlust und prognostizierte für das laufende Quartal einen Umsatzrückgang, da die Verbraucher

zunehmend wählerischer werden.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite    +/-  Tageshoch  Tagestief 
2 Jahre           4,19  +0,01       4,20       4,16 
10 Jahre          4,70  +0,05       4,71       4,63 
 

Die Renditen holten die Abgaben vom Vortag fast vollständig wieder auf. Analysten begründeten dies damit, dass ein nachhaltiger Rückgang der Kreditkosten unwahrscheinlich sei, da es keine Anzeichen dafür gebe, dass die USA ihr Defizit eindämmen würden. So stieg die Rendite im Zehnjahresbereich um 5 Basispunkte auf 4,70 Prozent, bei den Langläufern ging es um 5 Basispunkte auf 5,24 Prozent nach oben.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Do, 17:03 
EUR/USD         1,1689   +0,1    0,0011          1,1678     1,1685 
EUR/JPY         185,89   +0,1    0,1700        185,7200   185,4400 
EUR/CHF          0,935   +0,0    0,0003          0,9347     0,9325 
EUR/GBP         0,8568   +0,0    0,0003          0,8565     0,8567 
USD/JPY         159,01   -0,0   -0,0400        159,0500   158,6600 
GBP/USD         1,3639   +0,1    0,0010          1,3629     1,3639 
USD/CNY         6,7212   -0,0   -0,0013          6,7225     6,7230 
USD/CNH         6,7216   -0,0   -0,0026          6,7242     6,7221 
AUS/USD         0,7138   +0,4    0,0027          0,7111     0,7126 
Bitcoin/USD  75.143,80   +3,4  2.487,46       72.656,34  72.078,31 
 

Der Dollar stabilisierte sich nach den Vortagesverlusten und zeigte sich kaum verändert. Der Greenback sei nach der Entscheidung des US-Finanzministeriums anfälliger für eine Abwertung, so die Analysten der MUFG Bank. Es sei unwahrscheinlich, dass die USA das stetig wachsende Haushaltsdefizit angehen werden. Daher bestehe die Gefahr, dass sich der Rückkauf als kontraproduktiv erweise und die Nachfrage nach US-Anlagen verringere, was potenziell zum Verkauf von Staatsanleihen und des Dollar führen könnte, so die Analysten.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold          4.532,29   +0,3     14,42        4.517,87 
Silber           68,85   +1,1      0,77           68,07 
Platin        1.866,47   +2,1     38,47        1.828,00 
 

Der Goldpreis gab einen kleinen Teil seiner Vortagesgewinne wieder ab. Die Feinunze fiel um 3 Dollar auf 4.518 Dollar, nach einem Hoch von rund 4.580 Dollar zur Wochenmitte infolge der stark gefallenen Renditen. Teilnehmer verwiesen nun auf die Erholung der Renditen.

ÖL

ROHOEL         zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex        87,83    0,0      0,00           87,83 
Brent/ICE        93,34   -0,5     -0,44           93,78 
 

Die Ölpreise legten weiter zu. Für Brent ging es um 2,9 Prozent auf 93,78 Dollar nach oben. "Die USA haben keine Gespräche mit dem Iran geplant, während die Lage in der Straße von Hormus weiter angespannt bleibt, mit eingeschränktem Schiffsverkehr und andauernden Meinungsverschiedenheiten über die Bedingungen für eine Wiedereröffnung", hieß es von Sucden Financial. Zudem hat US-Präsident Donald Trump damit gedroht, die USA würden beispiellose wirtschaftliche Maßnahmen gegen den Iran verhängen.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

VERBRAUCHERVERTRAUEN GROSSBRITANNIEN

Die Verbraucherstimmung in Großbritannien hat sich in diesem Monat trotz der andauernden geopolitischen Unsicherheit weiter aufgehellt. Allerdings drohen die schnell steigenden Preise, das Vertrauen künftig auf die Probe zu stellen. Wie das Marktforschungsunternehmen GfK mitteilte, stieg sein zusammen mit dem Nuremberg Institute for Market Decisions veröffentlichtes Konsumklimabarometer im August um drei Punkte auf minus 14. Das ist der höchste Stand seit zwei Jahren.

VERBRAUCHERPREISE JAPAN

Die Verbraucherinflation in Japan hat im Juli angezogen, da die Auswirkungen der durch den Nahost-Konflikt verursachten höheren Ölpreise breiter zu spüren waren. Die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel stiegen im Juli gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent, nach einem Anstieg von 1,6 Prozent im Juni, wie Regierungsdaten zeigten. Dies entsprach der Konsensprognose einer von dem Datenanbieter Quick durchgeführten Umfrage unter Ökonomen.

RWE

Moody's bescheinigt RWE ein konstantes Investmentgrade-Rating. Die Agentur hat die Bonitätseinstufung für den DAX-Konzern mit "Baa2" und einem stabilen Ausblick bestätigt. Moody's geht davon aus, dass RWE trotz seines massiven Investitionsprogramms bis 2031 ein Finanzierungsprofil beibehalten wird, welches mit der Bonitätsnote vereinbar ist. RWE habe in der Vergangenheit ein umsichtiges Finanzmanagement betrieben.

CTS EVENTIM

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 13 Prozent auf 899 Millionen Euro. Analysten hatten im Konsens von Visible Alpha mit 833 Millionen gerechnet. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte um 6,2 Prozent auf 106 Millionen Euro zu. Die bereinigte EBITDA-Marge sank auf 11,8 von 12,6 Prozent. Das EBIT stieg um 6,8 Prozent auf gut 80 Millionen Euro. Im ersten Halbjahr fiel das Umsatzwachstum mit 16,9 Prozent etwas höher aus, auch die Marge lag mit 14,9 Prozent über der des zweiten Quartals. Das Ergebnis je Aktie kletterte um gut ein Drittel auf 1,25 Millionen Euro, wozu ein besseres Finanzergebnis beitrug. Für das laufende Jahr stellt CTS Eventim weiterhin einen Anstieg von Gesamtumsatz und bereinigtem EBITDA in Aussicht.

FIELMANN

senkt wegen des schwachen Konsumumfelds in Deutschland seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr. Zwar dürfte eine verbesserte Kostenbasis die geringere Umsatzdynamik abfedern, der SDAX-Konzern gibt aber größere Spannen für die erwarteten Margen an. Fielmann rechnet für das laufende Jahr nun nur noch mit einem Umsatz von 2,50 bis 2,55 Milliarden Euro, was einem Wachstum von 2 bis 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspräche. Bislang hatte die Prognose auf 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro gelautet. Die bereinigte EBITDA-Marge wird bei 22 bis 23 statt rund 23 Prozent gesehen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) dürfte 560 bis 580 Millionen Euro statt 590 bis 610 Millionen Euro erreichen. Die bereinigte Vorsteuermarge wird bei rund 12 Prozent gesehen, vorher lag die Spanne bei 12 bis 13 Prozent.

CECONOMY

Für die EU-Genehmigung der Übernahme des Mediamarkt-Mutterkonzerns Ceconomy hat JD.com Zugeständnisse angeboten. Das geht aus einer Aktualisierung der Webseite der EU-Kommission hervor. Dort wird aber nicht beschrieben, welche Zugeständnisse der chinesische E-Commerce-Konzern anbietet.

ROCHE

Die Roche-Tochter Genentech baut ihre Produktion in den USA aus. Wie die Gesellschaft mitteilte, investiert sie rund 750 Millionen US-Dollar in eine neues Werk an seinem Standort in Hillsboro im Bundesstaat Oregon.

ABBOTT

vergleicht sich für 670 Millionen US-Dollar in einem Verfahren im Zusammenhang mit Spezialnahrungen für Frühgeborene. Der US-Pharmakonzern legt damit etwa 2.000 anhängige Klagen Betroffener bei.

JAMES HARDIE INDUSTRIES

veräußert sein europäisches Fermacell-Geschäft an das Schweizer Baustoffunternehmen Holcim und konzentriert sich auf wachstums- und renditestärkere Märkte. Der australische Baustoffanbieter erhält für das Geschäft mit Gipsfaserplatten und weiteren Trockenbaulösungen 840 Millionen Euro in bar.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2026 01:33 ET (05:33 GMT)

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