MORNING BRIEFING - USA/Asien
19.06.2026 / 07:45 Uhr
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
FREITAG: In den USA bleiben die Börsen wegen des Feiertages Juneteenth geschlossen. Wegen des Drachenbootfests findet in China (Kernland und Hongkong) kein Handel statt.
+++++ TAGESTHEMA +++++
US-Vizepräsident JD Vance ist nicht in die Schweiz für die für Freitag geplanten Gespräche mit dem Iran aufgebrochen. "Die Logistik dieser Verhandlungen war noch nie einfach oder vorhersehbar", sagte ein Sprecher des Weißen Hauses am Donnerstag. Dementsprechend werde Vance nicht abreisen.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
Keine relevanten Daten angekündigt.
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.524,75 -0,6 E-Mini-Future Nasdaq-100 30.420,75 -1,0 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.817,80 -1,1 Topix-500 (Tokio) 4.027,67 -1,0 Kospi (Seoul) 8.866,53 -2,2 Shanghai-Composite Feiertag Hang-Seng-Index (Hongkong) Feiertag
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
An den Börsen in Ostasien und Australien dominieren am Freitag negative Vorzeichen. In den USA hatten die Aktienkurse am Donnerstag kräftig zugelegt, beflügelt von der Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges, die der Iran und die USA am späten Mittwoch unterzeichnet hatten. Allerdings drehten die US-Futures am Donnerstag nachbörslich ins Minus, denn in den USA steht ein langes Feiertagswochenende an. Die dortigen Börsen bleiben am Freitag wegen "Juneteenth" geschlossen. Das dürfte ein Grund sein, warum auch in Asien die Anleger vorsichtshalber etwas Geld vom Tisch nehmen. Denn wichtige Fragen müssen erst noch geklärt werden, unter anderem der Streit um das iranische Nuklearprogramm. Und auch wenn die Straße von Hormus, ein wichtiger Wasserweg für den Öltransport, offiziell nun wieder geöffnet ist, bleibt die Schifffahrt dort schwierig wegen zahlreicher Seeminen, die der Iran in der Meerenge ausgebracht hat. Überdies findet am Freitag der Große Verfall statt, der Volatilität in den Markt bringt.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 51.564,70 +0,1 +72,15 51.492,55
S&P-500 7.500,58 +1,1 +80,48 7.420,10
NASDAQ Comp 26.517,93 +1,9 +496,28 26.021,66
NASDAQ 100 30.406,19 +2,5 +735,25 29.670,95
Umsatzdaten
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 4,00 Mrd 1,43 Mrd
Gewinner 1.770 721
Verlierer 993 2.034
Unverändert 73 90
Freundlich - Die Börsen haben den Schrecken über überraschend falkenhafte Ausführungen des neuen US-Notenbankgouverneurs Kevin Warsh vom Vorabend überwunden. Gestützt wurde die Wall Street durch die Absichtserklärung zur Beendigung des Iran-Kriegs. Denn der Iran und die USA unterzeichneten die Grundsatzvereinbarung. Zur guten Stimmung passten auch positive Konjunkturdaten. Intel sprangen um 10,4 Prozent nach oben. Laut US-Präsident Donald Trump hatte der Chiphersteller einen Deal mit Apple gewonnen. Apple stiegen um 0,7 Prozent - der scheidende CEO Tim Cook erklärte, der iPhone-Hersteller müsse die Preise erhöhen, um die steigenden Kosten für Speicherchips auszugleichen. Micron Technology kletterten in der Folge um 8,7 Prozent auf Rekordhoch. Accenture stürzten um 17,8 Prozent ab, nachdem der Beratungskonzern die Wachstumserwartungen gesenkt hatte. Rumble zogen um 1,0 Prozent an, die Video-Plattform ändert ihren Namen und passt ihre Unternehmensstruktur im Zuge einer KI-Neuausrichtung an. Kroger büßten 8,4 Prozent ein, die Supermarktkette verdiente weniger als erwartet. Smith & Wesson Brands schnellten um 17,1 Prozent nach oben. Der Schusswaffenhersteller hatte Umsatz und Gewinn gesteigert.
US-ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,18 +0,02 4,22 4,14 5 Jahre 4,23 +0,00 4,27 4,19 10 Jahre 4,46 -0,01 4,48 4,42
Die Renditen erholten sich im Verlauf mit der Erholung bei Öl. Gefallene Ölpreise dämpften zunächst die Inflationssorgen und damit auch den Zinserhöhungsdruck auf die Fed. Doch nach den falkenhaften Äußerungen von US-Notenbankpräsident Warsh preisten die Märkte eine Zinserhöhung nun bis Oktober ein, zuvor war erst für März ein voller Zinsschritt an den Märkten erwartet worden.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Do, 9:10 Uhr % YTD EUR/USD 1,1420 -0,3 1,1456 1,1514 -2,8 EUR/JPY 184,30 -0,3 184,89 184,91 +0,2 EUR/GBP 0,8667 -0,1 0,8673 0,8654 -0,6 USD/JPY 161,35 -0,0 161,37 160,60 +3,0 USD/KRW 1.537,30 -0,1 1.538,01 1.527,74 +6,7 USD/CNY 6,7686 +0,2 6,7686 6,7621 -3,2 USD/CNH 6,7962 +0,3 6,7776 6,7642 -2,6 USD/HKD 7,8376 +0,0 7,8371 7,8372 +0,7 AUD/USD 0,6993 -0,3 0,7014 0,7032 +4,8 NZD/USD 0,5725 -0,5 0,5754 0,5786 -0,5 BTC/USD 62.558,11 -0,7 63.017,70 64.005,28 -28,7
Die am Markt nun früher eingepreiste Zinserhöhung beeinflusste vor allem den Devisenmarkt, wo die falkenhaften Worte von Warsh noch deutlich nachhallten. Der Dollarindex stieg um 0,7 Prozent auf ein 11-Wochenhoch.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.131,17 -1,8 -77,42 4.208,59 Silber 63,47 -3,6 -2,34 65,82 Platin 1.663,44 -1,9 -32,17 1.695,61
Der sehr feste Dollar drückte den Goldpreis um 1,0 Prozent.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 77,34 +1,0 0,74 76,60 Brent/ICE 79,81 -0,1 -0,04 79,85
Anleger hofften, dass der 14-Punkteplan zur zügigen Wiedereröffnung der Straße von Hormus führen wird. Erste Hoffnungsschimmer gab es bereits: Drei saudische Öltanker passierten die Straße von Hormus ohne Zwischenfälle. Daher gaben die Ölpreise zunächst nach, machten ihre Abschläge im späten Geschäft aber fast komplett wieder wett. Brent verbilligte sich je Fass nur noch um 0,1 Prozent. Denn Marktakteure gingen davon aus, dass eine vollständige Wiederherstellung des Angebots aus dem Persischen Golf Zeit brauchen werde, hieß es bei Gelber & Associates.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++
KRIEGSKOSTEN USA
Das Pentagon benötigt nach eigenen Angaben 80 Milliarden Dollar zur Deckung der Kosten des Iran-Krieges sowie für andere nicht kriegsbezogene Ausgaben. Entsprechend hat sich der stellvertretende Verteidigungsminister Stephen Feinberg in dieser Woche in Telefonaten mit Kongressabgeordneten geäußert, wie mit den Gesprächen vertraute Personen berichten. Führungskräfte des Pentagons haben erklärt, dass ihnen im Sommer das Geld für Operationen ausgehen könnte, sofern der Kongress kein neues Kriegsausgabenpaket verabschiedet. Sie warnten, dass die Streitkräfte aufgrund des Krieges im Iran und der Truppenentsendungen an die Südgrenze der USA bei Übungen und anderen Prioritäten Abstriche machen müssten.
BANK OF JAPAN
Zinserhöhungen können die Wirtschaftsaktivität dämpfen. Der Vize-Gouverneur der Bank of Japan sieht jedoch eine noch größere Gefahr in einer zu langsamen Straffung der Geldpolitik. Die Geldpolitik sei "kein Wundermittel", sagte der Vize-Gouverneur der BOJ, Ryozo Himino, am Freitag vor dem Parlament. Rechtzeitige Anpassungen seien jedoch entscheidend, um die Inflation auf den Zielwert zu bringen, sie dort zu halten und das langfristige Wirtschaftswachstum zu stützen. Die Äußerungen dürften die Markterwartungen für mindestens eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr festigen, nachdem die Zentralbank die Kreditkosten diese Woche auf ein 31-Jahres-Hoch von 1 Prozent angehoben hatte.
VERBRAUCHERPREISE JAPAN
Wie aus am Freitag veröffentlichten Regierungsdaten hervorging, stiegen die Verbraucherpreise ohne frische Lebensmittel im Mai um 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit entsprachen sie dem Tempo vom April. Dies entsprach auch dem Konsens der vom Datenanbieter Quick befragten Ökonomen.
VERBRAUCHERPREISE MALAYSIA
- Verbraucherpreise Mai +0,1% gg Vormonat
- Verbraucherpreise Mai +2,0% (PROG: +2,1%) gg Vorjahr
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf/cln
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June 19, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)
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