MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
17.06.2026 / 07:31 Uhr
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+++++ TAGESTHEMA I +++++
Die US-Notenbank dürfte nach allgemeiner Erwartung die Zinsen in der aktuellen Spanne von 3,50 bis 3,75 belassen, auch wenn einzelne Fed-Mitglieder angesichts der auf rund 4 Prozent gestiegenen Inflation bereits für Zinserhöhungen plädieren. Die Sitzung dürfte derweil den Auftakt für eine Neuausrichtung unter dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh machen. Als Monetarist dürfte er die Fed auf einen regelgebundenen Ansatz einschwören, die Bilanzsumme reduzieren und auf eine aktive Feinsteuerung der Märkte verzichten. Mögliche Produktivitätsgewinne durch KI dienen ihm vorerst wohl nur als Argument gegen weitere Zinserhöhungen, was für die Kapitalmärkte einen schmerzhaften Gewöhnungsprozess bedeuten könnte.
Die Skepsis gegenüber der bisherigen geldpolitischen Praxis ist bei Warsh fundamentaler Natur. Er betrachtet Inflation als rein monetäres Phänomen, das durch eine übermäßige Geldmengenausweitung befeuert wird. In der Konsequenz bedeutet dies eine scharfe Abkehr von der Ära seiner Vorgänger Ben Bernanke, Janet Yellen und Jerome Powell. Insbesondere das sogenannte Quantitative Easing und die damit einhergehende Vermischung von Geld- und Finanzpolitik dürfte der Vergangenheit angehören. Marktteilnehmer müssen sich darauf einstellen, dass die US-Notenbank künftig auf die gewohnte "Forward Guidance" verzichtet und stattdessen eine maximale Freiheit von Sitzung zu Sitzung anstrebt. Kurze Pressekonferenzen und ein bewusstes Herunterspielen oder gar das Ausbleiben eigener geldpolitischer Projektionen könnten diesen neuen, weniger signalgesteuerten Kommunikationsstil untermauern.
+++++ TAGESTHEMA II +++++
BMW hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt, begründet mit einem schwachen Automobilmarkt, intensiverem Wettbewerb in China, Auswirkungen des Nahost-Konflikts und unverändert hohen Energiepreisen. Diese Effekte hätten sich bereits im zweiten Quartal in einem deutlichen Rückgang des Ergebnisses und des Freien Cashflows gegenüber dem Vorjahr ausgewirkt. 2026 erwartet der Konzern nun einen leichten Rückgang der Auslieferungen im Segment Automobile, statt Auslieferungen auf Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge im Segment Automobile wird nun bei 1 bis 3 Prozent statt 4 bis 6 Prozent gesehen, die Rendite auf das eingesetzte Kapital bei 1 bis 5 statt bei 6 bis 10 Prozent. Für das Konzernergebnis vor Steuern wird nun ein deutlicher statt moderater Rückgang erwartet.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
10:00 DE/Bechtle AG, HV
10:00 DE/Scout24 SE, HV
10:00 DE/Sixt SE, HV
11:00 DE/Cancom SE, HV
11:00 DE/Koenig & Bauer AG (KBA), HV
15:00 DE/Auto1 Group SE, Kapitalmarkttag
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Befesa 1,00 EUR FCR-Immobilien 0,35 EUR Ringmetall 0,10 EUR Traton 0,93 EUR
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- GB
08:00 Verbraucherpreise Mai
PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+3,0% gg Vj
zuvor: +0,7% gg Vm/+2,8% gg Vj
Kernverbraucherpreise
PROGNOSE: +0,4% gg Vm/+2,7% gg Vj
zuvor: +0,7% gg Vm/+2,5% gg Vj
Erzeugerpreise Mai
- SE
09:30 Sveriges Riksbank, Ergebnisse des geldpolitischen Rats
- EU
11:00 Verbraucherpreise Mai
Eurozone
PROGNOSE: k.A. /+3,2% gg Vj
vorläufig: +0,1% gg Vm/+3,2% gg Vj
zuvor: +1,0% gg Vm/+3,0% gg Vj
Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak)
PROGNOSE: k.A. /+2,5% gg Vj
vorläufig: +0,3% gg Vm/+2,5% gg Vj
zuvor: +0,9% gg Vm/+2,2% gg Vj
- US
14:30 Einzelhandelsumsatz Mai
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: +0,5% gg Vm
Einzelhandelsumsatz ex Kfz
PROGNOSE: +0,6% gg Vm
zuvor: +0,7% gg Vm
16:00 Lagerbestände April
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: +0,9% gg Vm
20:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung (20:30 PK)
Fed-Funds-Zielsatz
PROGNOSE: 3,50% bis 3,75%
zuvor: 3,50% bis 3,75%
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell:
Index zuletzt +/- %
DAX Futures 24.839,00 -0,4
E-Mini-Future S&P-500 7.538,50 +0,3
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.186,00 +0,6
Topix (Tokio) 4.018,86 +0,7
Hang-Seng (Hongk.) 24.359,82 -0,6
Shanghai-Comp. 4.078,22 -0,3
Dienstag:
zuletzt +/- %
DAX 24.910,41 +0,1
DAX-Future 24.769,00 -0,6
XDAX 24.757,99 -0,6
MDAX 32.586,54 +0,0
TecDAX 3.966,54 -0,8
SDAX 18.423,12 -0,6
Euro-Stoxx-50 6.257,42 +0,5
Stoxx-50 5.320,67 +0,5
Dow-Jones 51.999,67 +0,6
S&P-500 7.511,35 -0,6
Nasdaq Composite 26.376,34 -1,2
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick: Europas Börsen dürften mit kleinen Abgaben in den Handel am Mittwoch starten. Im Blick steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend. Bis zu dieser dürften sich die Anleger zurückhalten. Es wird erwartet, dass die US-Währungshüter das aktuelle Zinsniveau bestätigen werden. Umso spannender wird der geldpolitische Ausblick. In der Zwischenzeit wird eine Zinserhöhung im laufenden Jahr nicht mehr vollständig eingepreist. Die aktuelle Sitzung wird auch der erste Auftritt des neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh. Insgesamt wird das Börsenumfeld im Handel als freundlich beschrieben, vor allem unterstützt durch den weiter nachgebenden Ölpreis. Am Freitag soll das Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA zur Beilegung des Konflikts unterschrieben werden. Auch danach bleiben die Unsicherheiten hoch, vor allem der Konfikt zwischen Israel und Hisbollah könnte immer wieder für Unruhe sorgen. Das Rahmenabkommen selbst wird wohl knapp ausfallen, wichtige Details wie etwa die Zukunft des iranischen Atomprogramms sollen erst in künftigen Verhandlungen geklärt werden.
Rückblick: Etwas fester - Freude über das Rahmenabkommen, das die USA und der Iran am Freitag unterzeichnen wollen, ebbte zwar ab, die Ölpreise fielen mit der Aussicht auf ein Ende der Blockade der Straße von Hormus aber erneut deutlich, was Inflationssorgen milderte. Mit Blick auf die weitestgehend fehlenden Details des Abkommens bewegten sich die Akteure zwischen Hoffen und Bangen. So ist unter anderem unklar, ob die Passage durch die Straße von Hormus zukünftig mautfrei sein wird oder ob Israel auch Teil der Friedensvereinbarung ist. Für etwas Zurückhaltung sorgte außerdem die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung, verbunden mit Spekulationen einer Neuausrichtung der Fed unter deren neuem Chef Kevin Warsh. Europaweit waren Finanzwerte Tagessieger mit einem Plus ihres Stoxx-Subindex von 1,3 Prozent. Einen schlechten Tag erlebten dagegen Technologieaktien. Hier ging es um 1,5 Prozent nach unten, wobei auch Gewinnmitnahmen eine Rolle gespielt haben dürften. Die sinkenden Ölpreise sorgten weiter für Auftrieb bei Aktien der Fluggesellschaften und teils auch bei Aktien von Ausrüstern der Luftfahrt wie Rolls-Royce, die um 2,9 Prozent stiegen. Unicredit stiegen mit einem höheren Kursziel durch die Bank of America um 4,2 Prozent. Derweil läuft um Mitternacht die erste Frist für die Annahme des Übernahmeangebots an die Commerzbank-Aktionäre aus. Allerdings schließt sich daran direkt eine verlängerten Angebotsfrist an, die am 3.Juli endet.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Gut behauptet - Laut Händlern machte sich der Einfluss des Großen Verfalltages bremsend bemerkbar. Viele Marktteilnehmer wollten aufgrund ihrer Positionierung den DAX dann nicht über der runden Marke von 25.000 Punkten sehen. DAX-Tagessieger waren Gea mit einem Plus von 5,1 Prozent, nachdem die Aktie von der Deutschen Bank auf "Buy" hochgestuft worden war. Siltronic fielen um 3,8 Prozent auf 94,00 Euro. Der Waferhersteller hat das Grundkapital im Schnellverfahren um 10 Prozent erhöht. Die neuen Aktien wurden zu 91 Euro platziert. Im Handel wurde der Abschlag zwar als groß bezeichnet, allerdings sei ein Stärkezeichen, dass die Aktien so deutlich über dem Platzierungspreis aus dem Handel gingen. Bei den Nebenwerten ragten SFC Energy mit einem Plus von 7,8 Prozent hervor. Treiber war hier, dass der Hersteller von Brennstoffzellen die Energieversorgung von Militärfahrzeugen ausrüstet.
XETRA-NACHBÖRSE
BMW wurden nach einer Prognosesenkung auf Tradegate zuletzt (siehe oben) gut 5 Prozent niedriger gestellt auf knapp unter 64 Euro. Thyssenkrupp reagierten nicht auf die Mitteilung vom Abend, 49 Prozent der Werkstoffhandelssparte tk accelis an die Börse bringen zu wollen.
USA - AKTIEN
Schwächer - Die nicht bekannten Details der Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran, beispielsweise über die künftige Rolle des Irans bei der Kontrolle über die Straße von Hormus oder die Einbindung Israels in das Friedensabkommen sorgten für Unsicherheit. Zugleich setzten auf der anderen Seite die Ölpreise aber ihre Talfahrt fort. Zu hören war außerdem von Zurückhaltung vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank am Mittwoch. Der 30 Aktien umfassende Dow-Jones-Index stieg zwar und setzte die Rekordjagd fort; das war aber nur Gewinnen einiger schwer gewichteter Aktien wie JP Morgan, Caterpillar, Home Depot oder Goldman Sachs zu verdanken. Der breite S&P-500 gab dagegen etwas nach, die technologielastigen Nasdaq-Indizes fielen sogar um bis zu 1,9 Prozent. Dass der Nasdaq-Composite nur 1,2 Prozent einbüßte, erklärten Händler damit, dass die SpaceX-Aktie in dem alle an der Nasdaq gehandelten Aktien umfassenden Index bereits enthalten ist, während der Nasdaq-100 SpaceX frühestens im Juli aufnehmen wird. Am Aktienmarkt sorgte weiter SpaceX für Schlagzeilen. Die Aktie machte an ihrem dritten Handelstag zunächst den dritten kräftigen Kurssprung um über 10 Prozent, im Schlussgeschäft verringerte sich das Plus dann aber auf 4,8 Prozent. An den beiden ersten Handelstagen war sie jeweils um 20 Prozent nach oben geschossen. Nach dem atemberaubenden Start dürften hier auch viele Anleger versuchen, noch auf den Zug aufzuspringen. Im Technologiesektor ging es uneinheitlich zu. Während Chipaktien unter ytärkeren Gewinnmitnahmen litten, verteuerten sich Western Digital um 4,2 und Seagate Technology um 1,2 Prozent. Rackspace Technology machten einen Satz um 5,0 Prozent. Treiber war die Nachricht einer Vereinbarung über den Einsatz von Chips von AMD in Rackspace-Rechenzentren. Moderna machten einen Satz um 6,3 Prozent. Rückenwind lieferten positive Einschätzungen von Analysten zu einem neuartigen Grippeimpfstoff auf Basis der mRNA-Technologie.
US-ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,06 -0,01 4,07 4,03
5 Jahre 4,16 -0,03 4,20 4,14
10 Jahre 4,44 -0,03 4,48 4,42
Die Anleiherenditen gaben erneut nach, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,44 Prozent. Dazu trugen in erster Linie die weiter fallenden Ölpreise bei, nachdem die Inflation zuletzt entscheidend vom Ölpreisschock befeuert worden war.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 22:13 EUR/USD 1,161 +0,0 0,0003 1,1607 1,1606 EUR/JPY 186,11 -0,1 -0,1300 186,2400 186,2600 EUR/CHF 0,9194 -0,1 -0,0013 0,9207 0,9207 EUR/GBP 0,8645 +0,0 0,0002 0,8643 0,8645 USD/JPY 160,27 -0,1 -0,1800 160,4500 160,4600 GBP/USD 1,3426 0,0 0,0000 1,3426 1,3422 USD/CNY 6,7557 -0,0 -0,0005 6,7562 6,7562 USD/CNH 6,7545 -0,0 -0,0016 6,7561 6,7573 AUS/USD 0,706 -0,1 -0,0006 0,7066 0,7063 Bitcoin/USD 65.748,47 -0,1 -32,16 65.780,63 65.677,97
Der Dollar gab mit den Marktzinsen nach, der Euro wurde mit 1,1607 Dollar gehandelt.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.324,27 -0,1 -5,86 4.330,13 Silber 69,99 -0,3 -0,18 70,17 Platin 1.788,65 -0,9 -15,49 1.804,14
Das Gold profitierte weiter von den sinkenden Anleiherenditen, die Feinunze verteuerte sich um 26 Dollar auf 4.333.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 75,27 -1,0 -0,78 76,05 Brent/ICE 78,35 -0,8 -0,61 78,96
Brent-Öl kostete zuletzt im US-Handel mit knapp 80 Dollar gut 4 Prozent weniger. Händler erklärten die erneut scharfen Verluste mit Optimismus, dass sich das Ölangebot aus dem Nahen Osten mit der Wiedereröffnung der Straße von Hormus schnell erholen wird. Mit der Materie vertraute Informanten sagten außerdem, dass im Rahmen des Abkommens zur Beendigung des Kriegs die USA dem Iran bereits unmittelbar nach der Unterzeichnung den Verkauf von Öl und Treibstoffen ermöglichen und dafür Sanktionen bei Finanzierung, Transport und Versicherungen lockern wollten.
+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++
CHINA / DEVISENPOLITIK
Die chinesischen Behörden haben weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht, um die globale Nutzung des Yuan zu fördern. Dies ist ihr jüngster Versuch, eine widerstandsfähigere Finanzinfrastruktur aufzubauen, um die eigene Wirtschaft vor externen Schocks zu schützen. Pan Gongsheng, der Chef der chinesischen Zentralbank (People's Bank of China), kündigte am Mittwoch an, dass Peking eine neue Repo-Fazilität einrichten werde. Diese Fazilität werde es ausländischen Währungsbehörden, einschließlich Staatsfonds, ermöglichen, von der chinesischen Zentralbank Yuan-Liquidität gegen Anleihen als Sicherheiten zu erhalten.
THYSSENKRUPP
will seine Werkstoffhandelssparte an die Börse bringen. Der Aufsichtsrat segnete die Ausgliederung der zweitgrößten Konzernsparte ab, die vor einer knappen Woche von Material Services in tk accelis umbenannt worden war. Zunächst müssen aber noch die Aktionäre des MDAX-Konzerns auf einer außerordentlichen Hauptversammlung zustimmen. Geplant ist der Börsengang eines Minderheitsanteils von 49 Prozent an tk accelis.
NOVA LJUBLJANSKA BANKA (NLB)
hat ihr Angebot für die Wiener Addiko Bank auf 37 Euro je Aktie erhöht, womit Addiko mit 721,5 Millionen Euro bewertet wird. Die Offerte liege damit 10,50 Euro über dem konkurrierenden Angebot der österreichischen Raiffeisen Bank International (RBI). Erst am 11. Juni hatte die NLB ihr Angebot auf 33,50 Euro erhöht.
RENAULT / THALES
Der Autobauer Renault und das Luftfahrt-, Raumfahrt- und Rüstungsunternehmen Thales haben eine Zusammenarbeit zur Produktion von Drohnenmunition vereinbart. Erst am Vortag hatten die beiden Unternehmen bekannt gegeben hatten, dass sie an einem Prototyp eines taktischen Fahrzeugs für Landstreitkräfte arbeiten. Renault kann mit dem Einstieg in die Munitionsproduktion in eine Branche diversifizieren, die seit Russlands Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 an Bedeutung gewonnen hat.
REPSOL
hat ein Abkommen mit der venezolanischen Regierung unterzeichnet mit dem Ziel, ein Ölvorkommen im Horcon-Gebiet südöstlich des Maracaibo-Sees potenziell zu erschließen.
IPO / XIAOHONGSHU
Die chinesische Lifestyle- und Video-Sharing-Plattform Xiaohongshu strebt an die Börse. Das Unternehmen, dessen App international als Rednote bekannt ist, plane einen Börsengang in Hongkong bereits Ende dieses Jahres, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Große Investoren streben demnach eine Bewertung des in Schanghai ansässigen Unternehmens von mehr als 70 Milliarden US-Dollar an. Xiaohongshu wurde laut einigen der informierten Personen in jüngsten privaten Sekundärmarkt-Transaktionen mit über 50 Milliarden Dollar bewertet.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/gos/cln
(END) Dow Jones Newswires
June 17, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)
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EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
TRADEGATE® ist eine eingetragene Marke der Tradegate AG
Kurse in EUR; Fremdwährungsanleihen in der jeweiligen Währung
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