FMC grenzt Ergebnis-Ausblick für Gesamtjahr 2026 ein
03.11.2026 / 07:02 Uhr
Von Britta Becks
DOW JONES--Der Dialysedienstleister Fresenius Medical Care (FMC) hat seinen Ergebnis-Ausblick für das laufende Jahr eingegrenzt. Während der Bad Homburger Konzern unverändert mit einem Umsatz ungefähr auf Höhe des Vorjahres plant, sieht er das operative Ergebnis nun zwischen einem konstanten Niveau und einer negativen Veränderungsrate im mittleren einstelligen Prozentbereich. Bislang hatte die Jahresprognose für das operative Ergebnis auf Vorjahresniveau plus/minus eine Veränderung im mittleren einstelligen Prozentbereich gelautet.
"Vor dem Hintergrund der Entwicklung des operativen Ergebnisses in den ersten neun Monaten und den erwarteten Belastungen im vierten Quartal haben wir unseren Ausblick für das Gesamtjahr 2026 eingegrenzt. Wir erwarten nun eine Ergebnisentwicklung in der unteren Hälfte des prognostizierten Bereichs", sagte der neue Konzernchef Shervin J. Korangy. Der DAX-Konzern hatte Anfang Oktober überraschend den CEO ausgewechselt und die langjährige Vorstandsvorsitzende und frühere Finanzchefin Helen Giza kurzfristig durch das Aufsichtsratsmitglied Korangy ersetzt.
Organisch und währungsbereinigt wuchs der DAX-Konzern im dritten Quartal marginal um 0,1 Prozent. Die Umsatzerlöse legten leicht um 1 Prozent auf 4,937 Milliarden Euro zu. Währungsbereinigt ergab sich ein Rückgang von 1 Prozent. Analysten hatten im Mittel mit einem annähernd stabilen Umsatz von 4,9 Milliarden Euro gerechnet. Die organischen Behandlungsmengen im für den Dialysekonzern so wichtigen US-Markt verringerten sich um 1,1 Prozent.
Das operative Ergebnis fiel mit 384 Millionen Euro um 19 (währungsbereinigt 19.) Prozent niedriger aus als vor einem Jahr. Die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 7,8 von 9,8 Prozent. Der Analystenkonsens hatte auf 372 Millionen Euro EBIT und 7,6 Prozent Marge gelautet. Das operative Ergebnis ohne Sondereffekte lag mit 545 Millionen Euro um 5 (währungsbereinigt 6) Prozent unter Vorjahr; die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 11,0 von 11,7 Prozent. Hier hatte die Konsensschätzung ein bereinigtes EBIT von 518 Millionen Euro und eine Marge von 10,6 Prozent prognostiziert.
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