Evonik wird noch etwas optimistischer für das Ergebnis

03.11.2026 / 06:54 Uhr

DOW JONES--Evonik Industries hat im zurückliegenden Quartal von höheren Preisen und Mengen profitiert.

Der Spezialchemiekonzern aus Essen, den der ungleich größere Wettbewerber BASF aus Ludwigshafen gerne schlucken würde, wies für die Monate Juli bis September ein bereinigtes EBITDA von 629 Millionen Euro aus, 40 Prozent mehr als die vor einem Jahr erzielten 509 Millionen Euro. Analysten rechneten im Mittel mit 633 Millionen Euro.

Im Gesamtjahr hält es Evonik für "wahrscheinlich", mit dem bereinigten EBITDA in der oberen Hälfte der Zielspanne von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro zu landen. "Wir sind nochmals optimistischer beim Ausblick", sagte Claus Rettig, der den Konzern als stellvertretender Vorstandschef interimistisch führt. Evonik hatte im Juni die Prognose erhöht.

2 Prozent höhere Verkaufsmengen und 10 Prozent höhere Preise sorgten dafür, dass der Evonik-Umsatz um 13 Prozent auf knapp 3,83 Milliarden Euro stieg, was die Markterwartungen von 3,81 Milliarden Euro übertraf.

Netto buchte Evonik 53 Millionen Euro Verlust. Überwiegend ist dies auf eine Rückstellung von 313 Millionen Euro im dritten Quartal zurückzuführen, die Evonik für zusätzliche Maßnahmen im Rahmen ihres Effizienzprogramms vornahm.

Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com

DJG/rio/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 03, 2026 00:53 ET (05:53 GMT)

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