PRESSESPIEGEL/Unternehmen
29.10.2026 / 06:23 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Volkswagen stellt sich auf einen dauerhaften Einbruch seines China-Geschäfts ein. "Der Gesamtmarkt in China ist im freien Fall", sagte VW-Chinachef Ralf Brandstätter im Interview mit dem Handelsblatt. Bis 2030 könnte der zweitgrößte Autokonzern der Welt in seinem aktuell größten Einzelmarkt nur noch rund 2,2 Millionen Autos jährlich verkaufen. Noch im Frühjahr hatte Brandstätter 3,2 Millionen Einheiten für den Zeitraum angestrebt. In Spitzenzeiten verkaufte VW als Konzern in China mehr als vier Millionen Autos im Jahr. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Nach dem gemeinsamen Auftritt von Audi-Chef Gernot Döllner mit US-Präsident Donald Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung der republikanischen Partei in Georgia, wachsen im Volkswagen-Konzern Zweifel an der Beständigkeit der Absprachen zwischen dem Autohersteller und den US-Vertretern. Zur Debatte steht, dass Audi für die Investitionen in Georgia in Höhe von 4,2 Milliarden Dollar, Finanzhilfen vom Bundesstaat Georgia bekommt und möglicherweise zusätzlich Zollerleichterungen von der Trump-Regierung. Seit dem vergangenen Jahr gelten für Importe in die USA aus der Europäischen Union Schutzzölle in Höhe von 15 Prozent. Nach Handelsblatt-Informationen liegt dem Aufsichtsrat von Volkswagen allerdings bislang keinerlei Vertragsgrundlage oder beschlussfähiges Papier mit Details zu den Absprachen zwischen Audi, dem Bundesstaat Georgia und der Trump-Regierung vor. Es lägen Konzernkreisen zufolge lediglich Absichtserklärungen vor. Mit der US-Regierung um Präsident Trump wiederum sei lediglich abgesprochen, dass man nach den Zwischenwahlen Mitte oder Ende November "Nägel mit Köpfen" machen könnte, heißt es aus dem Verhandlungsumfeld. (Handelsblatt)
GALERIA - Der M&A-Prozess bei Galeria nimmt Fahrt auf. Die Unternehmensberatung Roland Berger, die mit der Käufersuche für den insolventen Warenhauskonzern mandatiert ist, hat mit der Ansprache möglicher Investoren angefangen. Aus dem zwölfseitigen Verkaufsexposé geht hervor, dass die neuen Inhaber an einem langfristigen Engagement interessiert sein, über Handelserfahrung verfügen und den "kompromisslosen Willen" besitzen sollen, "angemessene Beträge" in die mehrjährige Transformation des Warenhauskonzerns zu investieren. Nach Informationen der Börsen-Zeitung sammeln sich bereits Kaufinteressenten, um einen gemeinsamen Vorstoß zu wagen. (Börsen-Zeitung)
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October 29, 2026 01:22 ET (05:22 GMT)
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