MARKT USA/Leichtes Plus zum Wochenstart erwartet - Fed und Unternehmenszahlen voraus
26.10.2026 / 11:55 Uhr
Mit einem kleinen Plus dürfte die Wall Street in die neue Handelswoche starten. Teilnehmer verweisen jedoch darauf, dass die grundlegenden Sorgen über die KI-Investitionen weiterhin bestehen. Leicht stützend wirken die fallenden Ölpreise, auch wenn sich weiter keine Lösung im Iran-Krieg abzeichnet. Ein Barrel der Sorte Brent reduziert sich um 1,5 Prozent auf 114,97 Dollar.
Auch die Renditen am US-Anleihemarkt zeigen sich stabil auf dem zuletzt niedrigeren Niveau. Die Flucht in den "sicheren Hafen" Anleihen hatte in der vergangenen Woche für deutlich nachgebende Renditen gesorgt. Die Rendite zehnjähriger Papiere liegt kaum verändert bei 4,99 Prozent. Vor diesem Hintergrund geht es für den Future auf den S&P-500 um 0,2 Prozent nach oben.
Gleichwohl dürfte der Handel zu Wochenbeginn in ruhigen Bahnen verlaufen. Zum einen blicken die Anleger gespannt auf die am Mittwoch anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank. Es wird unmittelbar vor den Zwischenwahlen in den USA mit keiner Erhöhung der Zinsen gerechnet. Daher stehen die Aussagen von US-Notenbankpräsident Kevin Warsh zum weiteren Zinspfad im Fokus. Zum anderen werden im Wochenverlauf eine ganze Reihe von Technologie-Schwergewichten ihre Quartalszahlen vorlegen, darunter Microsoft, die Google-Mutter Alphabet und Intel.
Bei den Einzelwerten geht es für die SpaceX-Aktie vorbörslich um 0,7 Prozent nach oben. SpaceX hat sich nach Aussage von Elon Musk eine Fremdkapitalfinanzierung über 40 Milliarden US-Dollar gesichert. Dies werde es SpaceX ermöglichen, Grafikprozessoren (GPUs) - eine Art von KI-Chips - zu erwerben, teilte Musk auf der Plattform X mit. In den vergangenen Wochen waren die Anleger mit Blick auf die Fremdkapitalfinanzierung im KI-Sektor zunehmend nervöser geworden - insbesondere im Zusammenhang mit Neocloud-Unternehmen wie Coreweave, die sich für ihr Wachstum auf Fremdkapital stützen.
Vor der Startglocke wird zudem Verizon einen Blick in die Bücher gewähren. Ölaktien geben mit den fallenden Ölpreisen nach. Die Anleger würden auf eine Entspannung des Konflikts zwischen den USA und dem Iran setzen, heißt es. Chevron rutschten um 1,0 Prozent ab, ConocoPhillips verlieren 1,5 Prozent und ExxonMobil fallen um 1,2 Prozent.
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