PRESSESPIEGEL/Unternehmen
15.10.2026 / 06:44 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
KNDS - Der deutsch-französische Panzerbauer KNDS wird voraussichtlich zum Staatskonzern. Der ursprüngliche Plan für einen Börsengang wird nicht länger verfolgt. Stattdessen wollen die deutschen Eigentümer ihre Anteile an die Bundesregierung verkaufen. Das hat das Handelsblatt von mehreren mit den Verhandlungen vertrauten Personen erfahren. Demnach soll es eine finale Entscheidung in den nächsten Wochen geben. Verhandelt wird vor allem noch über den Preis. (Handelsblatt)
BMW - BMW erwägt, im chinesischen Markt die übliche Dauer von sieben Jahren bis zu einem Modellwechsel zu verkürzen. "Womöglich werden wir in China kürzere Zyklen als in Europa und Amerika sehen", sagt Finanzvorstand Walter Mertl der Börsen-Zeitung. Auf die Frage, ob diese Überlegung des Münchner Autoherstellers konkret sei, antwortet er: "Manches müssen wir noch abstimmen und geben jetzt noch nicht alles preis. Aber wir sind gut unterwegs." Die Voraussetzungen für ein höheres Tempo schafft nach Mertls Worten der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Die heute noch übliche schrittweise Entwicklung (F+E) eines Fahrzeugs könnte sich so beschleunigen: "Mit KI lässt sich vieles gleichzeitig machen." BMW bereite ein solches Arbeiten vor. "Damit sinken die Kosten", betont der Finanzchef. "Der F+E-Bereich kann dann mit weniger Geld denselben Output schneller liefern." (Börsen-Zeitung)
BIONTECH - Biontech schließt sein Werk in Tübingen, obwohl ein Investorenkonsortium um den Münchener Investor Peter Löw bis zu 20 Millionen Euro dafür geboten hatte. Das geht aus Dokumenten zu den monatelangen Verhandlungen hervor, die dem Handelsblatt vorliegen. Die Verhandlungen hatten im Mai begonnen. Dem Konsortium gehörten neben Löw eine deutsche Immobiliengruppe, eine Investmentgesellschaft und das US-Biotech-Unternehmen Alloy Therapeutics an. Es gründete die Human Health Technologies AG, die das frühere Curevac-Werk übernehmen sollte. Vorgesehen war die Übernahme von 500 Mitarbeitern. (Handelsblatt)
GENERAL ATLANTIC - General Atlantic plant einen Börsengang in der ersten Hälfte des nächsten Jahres. Damit will die US-Investmentgesellschaft ihren ehrgeizigen Expansionsplan finanzieren und mit den börsennotierten Konkurrenten Blackstone und Apollo Schritt halten. Ein Börsengang könnte das Unternehmen laut mit den Plänen vetrauten Personen mit bis zu 10 Milliarden US-Dollar bewerten. (Financial Times)
PERELLA WEINBERG/PIPER SANDLER - Perella Weinberg Partners und Piper Sandler haben die Fusionsgespräche abgebrochen, die zwei der größten unabhängigen Investmentbanken der Wall Street zusammengeführt hätten. Die Beratungsunternehmen hatten über eine reine Aktienfusion verhandelt, konnten sich aber laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen nicht auf wichtige finanzielle und personelle Fragen einigen. (Financial Times)
KRAKEN - Payward, die Muttergesellschaft der Krypto-Börse Kraken kauft die litauische Saldo Bank. "Einer der wichtigsten Punkte, die unsere Kunden immer wieder ansprechen, ist: 'Ich möchte Produkte, Dienstleistungen und Angebote erhalten, die denen einer anderen Bank entsprechen'", sagte Arjun Sethi, Co-Geschäftsführer von Payward, der FT. (Financial Times)
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October 15, 2026 00:43 ET (04:43 GMT)
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