PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
05.10.2026 / 07:24 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
GASVERSORGUNG - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) erwartet trotz der vergleichsweise niedrigen Füllstände keine Gasmangellage im Winter. "Die Versorgung auch für einen kalten Winter können wir als gesichert annehmen. Es gilt jetzt, Speicher so zu befüllen, dass auch längere Kälteperioden gut überstanden werden können", sagte Reiche Bild am Sonntag. Es gebe darüber hinaus an den Küsten große LNG-Einheiten. Über die bekomme Deutschland zusätzlich Mengen. Ihre jüngste Anweisung an Sefe, mehr Gas einzuspeisen sei "keineswegs" ein Hinweis, dass sie die Situation bisher unterschätzt habe. Der Staat könne nicht jedes Risiko nehmen. "Aber die beiden Unternehmen, die im Bundesbesitz sind, Juniper und Sefe, kommen ihren Verpflichtungen nach, für gute Speicherstände zu sorgen und das werden sie in den nächsten Tagen auch tun." (Bild-Zeitung)
E-AUTO-PRÄMIE - Die E-Auto-Prämie aus dem Haus von Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) wurde seit Mai an 100.000 Antragsteller ausgezahlt, wie die Bild-Zeitung berichtet. "Das Förderprogramm hat unsere Erwartungen weit übertroffen und jetzt schon 100.000 Haushalte dabei unterstützt, sich vor den hohen Spritpreisen zu schützen. Jedes zusätzliche Elektroauto macht unser Land unabhängiger von teuren Ölimporten und internationalen Konflikten", sagte Schneider der Zeitung. Die Hälfte der Antragsteller habe ein Haushaltsjahreseinkommen von maximal 45.000 Euro, drei Viertel verdienten maximal 60.000 Euro. "Besonders wichtig ist mir, dass die soziale Staffelung wirkt", sagte Schneider. Insgesamt stehen Fördermittel in Höhe von 3 Milliarden Euro bereit. (Bild-Zeitung).
EURO-AUSTRITT/AfD - Die Europapolitiker der AfD rücken von der früheren Forderung nach einem unmittelbaren deutschen Austritt aus dem Eurosystem ab und setzen stattdessen auf einen grundlegenden Umbau von EU und Währungsunion. Das berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf ein neues AfD-Strategiepapier. Darin werbe die AfD für eine Neuordnung der EU zu einem "Bund souveräner Nationen" und für umfassende Reformen der Gemeinschaftswährung. In dem Papier setze die AfD zunächst auf eine grundlegende Reform von EU und Euro. Scheiterten diese Bemühungen, müsse die Bevölkerung über den "künftigen europäischen und währungspolitischen Weg Deutschlands" entscheiden. Das Papier sei am 29. September bei einem Treffen von Abgeordneten aus Europaparlament, Bundestag und Landtagen beraten worden. (Bild-Zeitung)
NIEDRIGWASSER - Bundesumweltminister Carsten Schneider hat sich alarmiert über die niedrigen Pegelstände in Deutschland gezeigt und die Bundesländer zu massiven Investitionen in die Wasserinfrastruktur aufgerufen. "Die Lage am Rhein und am Bodensee ist eine dramatische Belastung, nicht nur für die Natur, sondern auch für die Wirtschaft", sagte der SPD-Politiker dem Kölner Stadt-Anzeiger. Deutschland brauche einen anderen Umgang mit Wasser. "Die Länder tun gut daran, die Mittel aus dem Sondervermögen zu einem guten Teil in die Wasserinfrastruktur zu investieren."
(Kölner Stadt-Anzeiger)
TANKRABATT - Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat in der Debatte um den Tankrabatt die Mineralölkonzerne kritisiert. "Wenn sich die Mineralölkonzerne an den Entlastungsmaßnahmen für Pendler und Unternehmen bereichern, ist das ein Skandal. Ein solches Verhalten reißt nicht nur Löcher in die Familienkasse, sondern untergräbt auch das Vertrauen der Menschen in unsere soziale Marktwirtschaft", sagte Wüst Bild am Sonntag. Er verteidigte die Entscheidung, den Tankrabatt erneut einzuführen. (Bild am Sonntag)
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October 05, 2026 01:23 ET (05:23 GMT)
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