PRESSESPIEGEL/Unternehmen
01.10.2026 / 06:27 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
VOLKSWAGEN - Nach den Diskussionen bei Mercedes und Bosch erwägt nun auch Deutschlands größter Autobauer Volkswagen, die Wochenarbeitszeiten seiner mehr als 100.000 Beschäftigten in Deutschland zu verlängern. Wie das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, sieht das Management darin einen Hebel, um die Kosten je Arbeitsstunde zu senken und hiesige Standorte wettbewerbsfähiger zu machen. Eine Forderung nach einer 38- oder 40-Stunden-Woche gibt es bislang nicht bei VW. Beim sogenannten Überprüfungsgespräch mit IG Metall und Betriebsrat am Mittwoch in Hannover werde das Thema nicht behandelt. Es könnte aber später auf den Verhandlungstisch kommen, heißt es. Bei VW gilt grundsätzlich eine 35-Stunden-Woche. Der VW-Konzern plant den Abbau von 50.000 bis 60.000 weiteren Jobs weltweit, etwa die Hälfte davon in Deutschland. Für das neue Sparpaket hat VW am Mittwoch die Kündigung mehrerer Tarifverträge angekündigt. Auch der Manteltarifvertrag, der Arbeitszeit und Mehrarbeit regelt, stehe laut Insidern zur Debatte. (Handelsblatt)
VOLKSWAGEN - Volkswagens Softwaretochter Cariad plant nach Informationen des Handelsblatts aus Unternehmenskreisen den Abbau von rund 1.000 weiteren Stellen, knapp ein Viertel der derzeit etwa 4.300 Beschäftigten. Wann und mit welchen Instrumenten die Stellen wegfallen sollen, ist offen. Die Details sollen nun mit den Arbeitnehmervertretern besprochen werden. Bei einer Betriebsversammlung am Mittwoch hat das Management um Cariad-Chef Peter Bosch zudem mitgeteilt, mehrere Tarifverträge zu kündigen, um Regelungen neu zu verhandeln. Ein Cariad-Sprecher wollte die Information nicht kommentieren. (Handelsblatt)
KNDS - KNDS-Chef Jean-Paul Alary hält trotz der Aussetzung des Börsengangs im Sommer an dem Vorhaben fest. "Der Börsengang ist vorerst ausgesetzt, aber nicht abgesagt", sagte Alary im Interview mit dem Handelsblatt. Der Verwaltungsrat habe die Entscheidung Ende Juni aufgrund der Marktbedingungen getroffen. "Die derzeit erzielbare Bewertung entspricht bisher nicht den Erwartungen der Aktionäre", sagte er. Der Verwaltungsrat habe das Management aber gebeten, sich bereitzuhalten, "dass es jederzeit losgehen kann". Zudem sagte der Manager, dass der Rüstungskonzern seine Produktion in Deutschland deutlich ausweiten will und dafür zwei weitere Industriepartner sucht (Handelsblatt)
RSM - RSM, eine der weltweit größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, prüft offenbar einen möglichen Börsengang (IPO), während eine Konsolidierungswelle den Prüfungssektor verändert und das traditionelle Partnerschaftsmodell aufbricht. Die Gesellschaft, die sich während des Deal-Booms der vergangenen fünf Jahre gegen einen Verkauf an Private-Equity-Investoren gewehrt hat, lote derzeit bei Banken die Lage aus und baue interne Systeme um, um sich stattdessen die Option eines Börsengangs offenzuhalten. Es sei noch keine Entscheidung getroffen worden, aber die Führungskräfte seien offener für die Idee geworden, da sie nach größeren Übernahmen suchten und ihr Dienstleistungsangebot für internationale Kunden ausbauen wollen, sagten informierten Personen der Financial Times. (Financial Times)
Dies berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.
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October 01, 2026 00:26 ET (04:26 GMT)
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