Evonik bekräftigt geplanten Stellenabbau - ohne betriebsbedingte Kündigungen
22.09.2026 / 11:09 Uhr
DOW JONES--Evonik hat bekräftigt, dass der Konzern im Zuge der geplanten Senkung der Kostenbasis weltweit 3.200 Stellen abbauen will, davon 2.150 in Deutschland.
Dabei schließt der Konzern weiterhin betriebsbedingte Kündigungen aus. Erreicht werden soll der Stellenabbau durch die "Nicht-Nachbesetzung freiwerdender Stellen, frühere Übergänge in den Ruhestand sowie freiwillige Abkehr gegen Zahlung von Abfindungen", wie Evonik mitteilte. Die Ausarbeitung der Maßnahmen im Detail sei bis Ende 2026 abgeschlossen, teilte der Konzern nach der jährlichen Strategieklausur mit, im Rahmen derer Vorstand und Aufsichtsrat die Planung bis 2030 umfassend diskutiert haben.
Das Umbauprogramm, im Zuge dessen die Kostenbasis gesenkt werden soll, soll 2027 in die zweite Phase gehen, die sich bis 2029 hinziehen werde, so Evonik.
Mit der niedrigeren Kostenbasis will Evonik finanziellen Spielraum für Investitionen schaffen und in den kommenden drei Jahren mit klarer Fokussierung aller Aktivitäten das eigene Wachstum stärken.
Der Konzern prüfe aktuell weitere Investitionen in Asien und Amerika, alle sechs deutschen Produktionsstandorte sollen ein "eindeutiges Profil" weiterentwickeln, der Konzern ziehe sich weltweit aus Geschäft ohne Perspektive im Unternehmen zurück. Die angekündigten Schließungen und Verkäufe würden planmäßig vorangetrieben.
Kontakt: unternehmen.de@dowjones.com
DJG/uxd/brb
(END) Dow Jones Newswires
September 22, 2026 05:09 ET (09:09 GMT)
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