PRESSESPIEGEL/Unternehmen
22.09.2026 / 06:29 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
MERCEDES - Beim Autobauer Mercedes-Benz könnte die Produktionskapazität in Deutschland weiter sinken. Das deutete der stellvertretende Konzernbetriebsratschef Michael Häberle bei der bundesweiten Protestaktion der IG Metall am Montag an. Das Management wolle perspektivisch eine weitere Volumenreduktion an allen deutschen Standorten, sagte Häberle bei der Kundgebung vor der Mercedes-Zentrale. Das Management diskutiert mit den Betriebsräten über eine Anpassung der Arbeitszeit. Der Autobauer will, dass die Beschäftigten in Deutschland für das gleiche Gehalt länger arbeiten. Im Gespräch ist eine 38-Stunden-Woche. Und er will Zugeständnisse bei Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie der jährlichen Gewinnbeteiligung. Dadurch sollen die Kosten je Arbeitsstunde in Deutschland sinken. (Handelsblatt)
A7 - Standard Chartered, Citigroup und andere internationale Banken haben Milliarden von Dollar von einem vom Kreml unterstützten Fintech-Unternehmen abgewickelt, das sich mit einer riesigen Operation zur Fälschung von Dokumenten seinen Weg in das globale Finanzsystem erschlichen hat. Hunderttausende von Dateien, die die FT aus dem Inneren von A7, einer als Alternative zum westlichen Zahlungssystem gegründeten Gruppe, erhalten hat, enthüllen, wie diese trotz der Sanktionen gegen Russland mit altmodischer Geldwäsche mehr als 6,9 Milliarden US-Dollar durch das internationale Bankensystem schleuste. Einige Zahlungen in dem Leak bezogen sich auf extrem sensible kriegsrelevante Güter, einschließlich militärischer Ausrüstung und Käufe durch die russischen Sicherheitsdienste. (Financial Times)
DWS - DWS, der Vermögensverwalter der Deutschen Bank, erwägt Notfallmaßnahmen, um eine Liquiditätskrise bei drei seiner deutschen Immobilienfonds abzuwenden, da eine Abwanderung von Anlegern die Immobilienfondsbranche des Landes zunehmend unter Druck setzt. Drei offene "Grundbesitz"-Fonds der DWS haben seit 2022 insgesamt 6 Milliarden Euro an Anleger ausgezahlt - rund die Hälfte ihres verwalteten Vermögens - was sie dazu zwang, Immobilien im Wert von 4,5 Milliarden Euro zu verkaufen und ihre Verschuldung an die gesetzlichen Grenzen zu treiben, wie aus den Fondsangaben hervorgeht. Die DWS erwäge nun, die Rücknahmen zu begrenzen oder Strafgebühren für aussteigende Anleger gemäß neuer EU-Vorschriften einzuführen, so mit der Angelegenheit vertraute Personen. (Financial Times)
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September 22, 2026 00:28 ET (04:28 GMT)
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