PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

03.09.2026 / 07:22 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

ZINSERHÖHUNG - Die Europäische Zentralbank (EZB) steuert laut einer KI-gestützten Analyse aller Notenbanker-Reden auf eine Zinserhöhung in der kommenden Woche zu. Die Auswertung des Forschungsinstituts ZEW weckt jedoch Zweifel an der verbreiteten Auffassung an den Märkten, wonach eine weitere Zinserhöhung bis Jahresende sehr wahrscheinlich ist. Vor dem Hintergrund anhaltend hoher Energiepreise und positiver Konjunkturaussichten sei eine Erhöhung des Leitzinses von 2,25 auf 2,5 Prozent "klar vorbereitet", sagt ZEW-Finanzexperte Friedrich Heinemann. Die Einigkeit unter den 27 Notenbankern ist zwar dem aktuellen "Momentum-Indikator" zufolge noch relativ hoch, beginnt aber zu bröckeln. Deshalb sei es "nicht so selbstverständlich", wie die Märkte annehmen, dass der EZB-Rat zu weiteren, raschen Zinserhöhungen entschlossen sei. (Handelsblatt)

UKRAINE - Die Bundesregierung will die Ukraine im Krieg gegen Russland mit mehr Geheimdiensterkenntnissen als bisher unterstützen. Nach Spiegel-Informationen wird im Kanzleramt erwogen, dass der Bundesnachrichtendienst der Ukraine Targeting-Daten für Angriffe gegen Russland liefert, exakte Zielkoordinaten für spätere Raketen- oder Drohnenattacken. Bisher fließen solche Informationen nur mit einer zeitlichen Verzögerung. Die Maßnahme gehört zu einem Paket an Strafmaßnahmen gegen Russland, das nach dem versuchten Drohnenanschlag auf den Flughafen Leipzig/Halle zwischen den beteiligten Ministerien abgestimmt wurde. (Spiegel)

SABOTAGE - Im Fall des gescheiterten Drohnenangriffs auf den Flughafen in Leipzig verfolgen deutsche Ermittler Spuren nach Polen und Serbien. Wie der Spiegel aus Sicherheitskreisen erfuhr, wird einer der bislang identifizierten Tatverdächtigen mit einem weiteren Sabotageakt in Verbindung gebracht - einem Brandanschlag auf einen Baumarkt im polnischen Lodz im Juli 2024. Der Mann soll den Angaben zufolge Kontakt zu russischen Geheimdiensten haben. (Spiegel)

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September 03, 2026 01:21 ET (05:21 GMT)

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