Investor Elliott ist gegen Fusion der Telekom mit T-Mobile - Agentur
03.09.2026 / 07:16 Uhr
DOW JONES--Der aktivistische Investor Elliott drängt die Deutsche Telekom einem Agenturbericht zufolge, eine mögliche Fusion mit der Tochter T-Mobile US nicht weiter zuverfolgen. Elliott habe eine beträchtliche Beteiligung an der Deutschen Telekom aufgebaut und dränge darauf, dass der deutsche Telekomkonzern andere Wege zur Steigerung des Shareholder Value einschlage, etwa umfangreichere Aktienrückkäufe, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Die Aktie von T-Mobile US stieg am Mittwoch um etwa 3 Prozent und schloss 2,8 Prozent im Plus.
Die Deutsche Telekom hält bereits etwas mehr als die Hälfte an T-Mobile. Der Konzern erwägt eine Transaktion, im Zuge derer sowohl die Deutsche Telekom unter das Dach einer neuen Muttergesellschaft gebracht würden, die sich im Besitz ihrer bisherigen Aktionäre befindet. Sollte diese Transaktion zustande kommen, entstünde daraus der weltgrößte Telekomkonzern.
Die genaue Höhe der Beteiligung von Elliott an der Deutschen Telekom ist nicht bekannt.
Die Aktien beider Unternehmen hatten im vergangenen Jahr mit Kursverlusten zu kämpfen. Die Aktie der Deutschen Telekom sind um etwa 9 Prozent gefallen, während der Kurs von T-Mobile um fast 27 Prozent nachgab.
Vertreter der Deutschen Telekom, von Elliott und von T-Mobile US waren für Stellungnahmen nicht umgehend erreichbar.
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September 03, 2026 01:15 ET (05:15 GMT)
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