MORNING BRIEFING - USA/Asien
25.08.2026 / 07:42 Uhr
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Boeing hat von der US-Luftwaffe einen Vertrag im Wert von bis zu 131,23 Milliarden US-Dollar erhalten. Der Rahmenvertrag mit unbestimmter Liefermenge und -laufzeit umfasst Produktions- und Unterstützungsarbeiten für das Waffensystem F-15 Eagle für die Air Force und andere militärische Kunden.
Der Vertrag umfasst auch Militärverkäufe an Länder wie Israel, Saudi-Arabien, Südkorea und Japan, wie das Pentagon am Montag mitteilte.
Der Vertrag hat eine anfängliche Frist für Bestellungen bis zum 24. August 2031 mit einer Option auf eine fünfjährige Verlängerung. Die Arbeiten im Rahmen des Vertrags werden voraussichtlich bis August 2037 abgeschlossen sein.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- US
16:00 Index des Verbrauchervertrauens August
PROGNOSE: 90,2
zuvor: 90,8
16:00 Neubauverkäufe Juli
PROGNOSE: -2,1% gg Vm
zuvor: +1,6% gg Vm
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.679,50 +0,1 E-Mini-Future Nasdaq-100 29.228,25 +0,4 S&P/ASX 200 (Sydney) 9.159,20 +0,6 Topix-500 (Tokio) 4.091,31 +0,4 Kospi (Seoul) 6.737,58 +0,6 Shanghai-Composite 3.893,21 +0,3 Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.481,55 -0,1
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Am Dienstag lässt sich an den Börsen in Ostasien und Australien keine einheitliche Tendenz ausmachen. Händler berichten von Zurückhaltung vor den Quartalszahlen von Nvidia, die am Mittwoch nach Börsenschluss in den USA veröffentlicht werden. Von den Zahlen und vor allem dem Ausblick des Konzerns erhoffen sich Anleger Aufschluss darüber, ob die Nachfrage die massiven Investitionen in den KI-Ausbau rechtfertigt. Vorsichtshalber trennen sich die Investoren von Technologiewerten, besonders mit KI-Bezug. Sie folgen damit den negativen US-Vorgaben. Daneben lastet weiter der Iran-Krieg auf der Stimmung. US-Finanzminister Scott Bessent hat neue Maßnahmen angekündigt, mit denen das iranische Regime isoliert werden soll. China, der wichtigste Handelspartner des Irans, dürfte sich dem Druck der USA aber nicht beugen, vermutet Joseph Capurso von der Commonwealth Bank of Australia. Die US-Kampagne gegen den Iran könnte daher vor dem nächsten US-chinesischen Gipfeltreffen im September den "Burgfrieden" im Handelsstreit zwischen den USA und China gefährden, fügt er hinzu. Unternehmensnachrichten sind rar. In Sydney verbessert sich die Aktie des Einzelhändlers Coles nach Vorlage von Geschäftszahlen um 2,9 Prozent. Ebenfalls nach Zahlenvorlage zeigen sich Woodside Energy 0,9 Prozent tiefer.
WALL STREET
Dow-Jones 53.417,16 +0,3
S&P-500 7.652,86 -0,3
Nasdaq Composite 25.980,19 -0,8
Umsatzdaten
Wochentag Wochentag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,04 Mrd 1,16 Mrd
Gewinner 1.391 1.665
Verlierer 1.351 1.078
Unverändert 90 89
Uneinheitlich - Nach den Verlusten der Vorwoche mit einer kleinen Erholung zum Wochenschluss blieb die Stimmung an der Wall Street angeschlagen. Gefallene Anleiherenditen und gesunkene Ölpreise bremsten die Verluste am breiten Markt etwas. Belastet wurde die Stimmung unverändert durch Sorgen über die Renditen langlaufender US-Staatsanleihen, die ausufernde Staatsverschuldung, Druck im Technologiesektor und geopolitische Spannungen. Zum Nahost-Konflikt mit den neuen Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die US-Finanzminister Scott Bessent im späten Handel verkündete, gesellte sich der eskalierende Zollstreit zwischen den USA und Kanada hinzu. Vor den Geschäftszahlen sanken Nvidia um 2,9 Prozent. Dass die KI-Sparte von SpaceX Nvidia-Vera-CPU-Chips einsetzen wird, half dem Kurs nicht. Im Speicherchipsektor gaben Micron Technology und Western Digital 5,8 bzw. 5,2 Prozent nach. Steel Dynamics zogen um 0,3 Prozent an, nachdem die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada gescheitert waren. Auch die Titel des konkurrierenden Stahlproduzenten Nucor legten zu - um 0,4 Prozent. Zölle auf kanadische Stahl- und Aluminiumimporte stützen die Kurse, die allerdings im Verlauf deutlich von den Tageshochs zurückkamen.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 4,23 -0,00 4,25 4,22 10 Jahre 4,70 -0,03 4,72 4,68 30 Jahre 5,23 -0,05 5,26 5,21
Die Renditen kamen etwas zurück - gedrückt von etwas niedrigeren Ölpreisen und damit etwas nachlassendem Inflationsdruck. Von einer Trendwende war im Handel aber nicht die Rede: Die Kräfte, die die Renditen von Staatsanleihen nach oben trieben, seien noch nicht erschöpft, urteilte Barclays. US-Finanzminister Scott Bessent hielt sich bedeckt, als er gefragt wurde, was er noch tun könne, um die Anleiherenditen zu senken. Die Renditen längerfristiger Staatsanleihen verringerten nach der Äußerung ihr Minus leicht.
DEVISEN
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mo, 9:25 Uhr % YTD EUR/USD 1,1655 -0,1 1,1662 1,1673 -0,8 EUR/JPY 185,72 +0,1 185,54 185,76 +0,9 EUR/GBP 0,8552 -0,0 0,8554 0,8554 -1,9 USD/JPY 159,33 +0,2 159,08 159,10 +1,7 USD/KRW 1.383,97 +0,1 1.382,89 1.383,15 -3,9 USD/CNY 6,7231 +0,0 6,7219 6,7230 -3,9 USD/CNH 6,7229 +0,0 6,7204 6,7235 -3,6 USD/HKD 7,8390 +0,0 7,8362 7,8380 +0,7 AUD/USD 0,7151 +0,0 0,7149 0,7164 +7,2 NZD/USD 0,5955 -0,1 0,5959 0,5970 +3,5 BTC/USD 80.740,78 +2,3 78.922,69 77.683,45 -7,9
Der Dollar reagierte nicht auf gesunkene Marktzinsen, der Dollar-Index stieg um 0,1 Prozent - der Euro gab 0,2 Prozent auf 1,1664 Dollar nach. Händler setzten kurzfristig auf zulegende Renditen - ein Argument für höhere Dollar-Kurse. Auch der wachsende US-Protektionismus gegenüber Kanada stützte den Greenback.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.643,46 -0,2 -7,81 4.651,27 Silber 68,06 -1,3 -0,88 68,94 Platin 1.856,63 -1,0 -19,37 1.876,00
Der Goldpreis profitierte von den etwas gesunkenen Renditen - die Feinunze verteuerte sich zum Settlement um 0,4 Prozent auf den zwischenzeitlich höchsten Stand seit mehr als drei Monaten, nachdem die überraschende Ausweitung der Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen durch das US-Finanzministerium neue Sorgen über den Dollar ausgelöst hatte.
ÖL
ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 85,01 0,0 0,00 85,01 Brent/ICE 92,05 -0,1 -0,12 92,17
Erdöl verbilligte sich um über 2 Prozent - belastet von der Aussicht wirtschaftlichen US-Drucks auf Teheran statt militärischem. Doch schien das nur eine Momentaufnahme zu sein. Morgan Stanley hatte die Prognose für Rohöl der Sorte Brent für das vierte Quartal angehoben. Die Bank rechnet mit einem Preisanstieg auf 100 US-Dollar pro Barrel in der Spitze wegen einer Verknappung des Rohölangebots. Die neuen Iran-Sanktionen der USA stützten den Ölpreis nicht. Händler sprachen von moderateren Maßnahmen als erwartet. Brent verbilligte sich um 2,4 Prozent auf 92,17 Dollar je Fass.
+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++
HYUNDAI MOTOR
hat den sich über Monate hinziehenden Tarifstreit mit der Gewerkschaft beendet. Beide Seiten einigten sich darauf, das monatliche Grundgehalt um 100.000 Won (umgerechnet etwa 62 Euro) zu erhöhen und einen jährlichen Bonus auf 400 Prozent des erhöhten Grundgehalts festzulegen. Hinzu kommt eine einmalige Barzahlung in Höhe von 12,7 Millionen Won im Rahmen der vorläufigen Vereinbarung, so Vertreter von Hyundai.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/flf/cln
(END) Dow Jones Newswires
August 25, 2026 01:42 ET (05:42 GMT)
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