MORNING BRIEFING - USA/Asien
10.07.2026 / 07:53 Uhr
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+++++ TAGESTHEMA +++++
Israel hat den USA Geheimdienstinformationen übermittelt, die auf einen neuen iranischen Plan zur Tötung von US-Präsident Donald Trump hindeuten, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen sagten. Der Iran schwört seit Jahren offen Rache an Trump für die Tötung von Qassem Soleimani, der in der ersten Amtszeit des US-Präsidenten ein hochrangiger General der Islamischen Revolutionsgarden war. Die israelische Botschaft in Washington wollte sich nicht dazu äußern. Das Weiße Haus verwies das Wall Street Journal auf Äußerungen des Präsidenten am Mittwoch in Ankara. Trump hatte auf Drohungen gegen sein Leben angespielt. "Sie wollen den Führer der USA ausschalten - mich", sagte er. "Ich stehe auf jeder Liste. Ich habe heute Morgen gesehen, dass ich auf jeder einzelnen ihrer Listen stehe. Und bisher hatte ich wohl ein bisschen Glück, aber das hält vielleicht nicht sehr lange an."
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
Keine wichtigen Termine angekündigt.
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
Keine wichtigen Termine angekündigt.
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
zuletzt +/- %
E-Mini-Future S&P-500 7.577,50 -0,2
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.868,25 -0,2
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.786,70 +0,3
Topix-500 (Tokio) 4.046,43 +0,7
Kospi (Seoul) 7.611,91 +4,4
Shanghai-Composite 4.048,74 +0,3
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.383,86 +1,5
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Fest - Angeführt wird die Erholung von Technologie- und Halbleiterwerten. Die jüngste Eskalation im Nahen Osten werde weitgehend ausgeblendet, zumal sich die Lage dort offenbar wieder etwas beruhigt habe, heißt es. Dazu liegt der Ölpreis mit 76,60 Dollar wieder deutlich unter dem jüngsten Hoch von rund 80 Dollar. Die Märkte spielen derweil im zuletzt zu beobachtenden Hin und Her nun wieder einen langfristigen Boom um Künstliche Intelligenz. Händler verweisen dazu auf die Ankündigung von Micron Technology, die Investitionen in die US-Speicherchipproduktion bis 2035 auf rund 250 Milliarden Dollar auszubauen. Besonders kräftig fällt die Erholung in Südkorea aus. Die beiden Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix gewinnen 6,6 bzw. 2,9 Prozent. Samsung hatte zu Wochenbeginn starke Geschäftszahlen vorgelegt, worauf die Aktie dennoch deutlich nachgegeben hatte. Nun erholt sie sich. Bei SK Hynix stützt erneut, dass die Platzierung von US-Hinterlegungsscheine im Volumen von 26,5 Milliarden Dollar auf eine mehr als siebenfache Überzeichnung stieß. Das Unternehmen platzierte 177,9 Millionen ADRs zu je 149 Dollar und nahm damit rund 26,5 Milliarden Dollar ein. In Tokio sorgt für Rückenwind, dass ein staatlicher Pensionsfondseine eine höhere Gewichtung japanischer Aktien prüfen soll. In Sydney verteuern sich die beiden Rohstoffschwergewichte BHP und Rio Tinto um je rund 3 Prozent. Stark gesucht sind Aktien von Uranminenbetreibern, nachdem Australien und Indien Verwaltungsvereinbarungen abgeschlossen haben, die den Weg für den Export von australischem Uran nach Indien freimachen.
WALL STREET
Dow-Jones 52.487,41 +0,3
S&P-500 7.543,64 +0,8
Nasdaq Composite 26.206,89 +1,3
Donnerstag Mittwoch
Umsatz NYSE (Aktien) 1,09 Mrd 1,22 Mrd
Gewinner 1.733 817
Verlierer 1.037 1.959
Unverändert 75 76
Freundlich - Erneute Gefechte zwischen den USA und dem Iran wurden weggesteckt, auch weil die Ölpreise darauf nicht mehr mit Aufschlägen reagierten. Dazu verlautbarte US-Präsident Trump, dass der Iran ihn kontaktiert habe, um ein Abkommen abzuschließen. Vor allem die jüngst sehr volatilen Technologiewerte zeigten sich mit kräftigen Gewinnen. Intel stiegen um 2,1, Broadcom um 3,2 oder Micron Technology um 4,5 Prozent. Treiber war die Nachricht von Micron, die erwarteten Ausgaben für die Chipherstellung in den USA bis 2035 auf 250 Milliarden Dollar zu erhöhen. Man treibe die Investitionen voran, um der steigenden Nachfrage nach Speicherchips im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz (KI) gerecht zu werden. Anleger hätten nach den jüngsten Kursverlusten zudem günstige Einstiegsgelegenheiten genutzt, hieß es. Pepsico verloren 3,3 Prozent. Zwar waren Gewinn und Umsatz gestiegen, aber der Konzern litt aber dennoch unter der Abschwächung der Konsumtrends wegen des anhaltenden Inflationsdrucks. Levi Strauss verloren 2,2 Prozent. Der Jeanshersteller hatte zwar seine Prognose für das Gesamtjahr erneut angehoben, doch hatten Analysten auf eine noch stärkere Erhöhung gesetzt, wie es hieß. .
USA - ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief
2 Jahre 4,17 +0,01 4,18 4,16
5 Jahre 4,27 +0,00 4,29 4,27
10 Jahre 4,54 +0,00 4,56 4,54
Die Renditen von US-Staatsanleihen bewegten sich kaum und blieben damit in der Nähe ihrer jüngsten Mehrwochenhochs. Steigende Ölpreise hatten jüngst erneut Inflationssorgen entfacht und mit diesen Zinserhöhungsspekulationen.
+++++ DEVISENMARKT +++++
zuletzt +/- % 00:00 Do, 09:27 % YTD
EUR/USD 1,1437 +0,1 1,1428 1,1437 -2,6
EUR/JPY 184,87 -0,4 185,58 185,70 +0,5
EUR/GBP 0,8518 -0,0 0,8521 0,8518 -2,3
USD/JPY 161,62 -0,5 162,37 162,35 +3,2
USD/KRW 1.510,00 +0,3 1.505,11 1.508,60 +4,8
USD/CNY 6,7803 -0,2 6,7921 6,7946 -3,0
USD/CNH 6,7831 -0,2 6,7948 6,7979 -2,8
USD/HKD 7,8380 +0,0 7,8357 7,8377 +0,7
AUD/USD 0,6947 +0,1 0,6940 0,6935 +4,1
NZD/USD 0,5768 +0,2 0,5754 0,5728 +0,2
BTC/USD 64.063,53 +1,3 63.265,40 62.819,88 -26,9
Wieder tat sich beim Dollar nur sehr wenig. Der Euro gewann 0,1 Prozent auf 1,1431 Dollar.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.113,95 -0,2 -7,07 4.121,02
Silber 60,07 +0,1 0,08 59,99
Platin 1.631,21 +1,3 20,89 1.610,32
Der Goldpreis zog im US-Handel um 1,1 auf 4.121 Dollar an.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 72,32 +0,3 0,24 72,08
Brent/ICE 76,54 +0,3 0,24 76,30
Die Ölpreise gaben mit der Trump-Aussage, dass der Iran ein Abkommen wolle, nach. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent fiel um 2,2 Prozent auf 76,30 Dollar, nachdem er am Vortag zeitweise noch über 80 Dollar gelegen hatte. Die Analysten der ING warnten indes, dass der Markt viel zu schnell auf eine Angebotsnormalisierung am Persischen Golf setze.
+++++ MELDUNGEN SEIT DONNERSTAG 20.00 UHR +++++
USA - Geldpolitik
Nach Ansicht des Präsidenten der New Yorker Fed ist die Inflation das größere Risiko für das doppelte Mandat der US-Notenbank. Die Inflation sei nach wie vor "viel zu hoch" und der Arbeitsmarkt erscheine stabil, sagte John Williams.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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(END) Dow Jones Newswires
July 10, 2026 01:53 ET (05:53 GMT)
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