PRESSESPIEGEL/Unternehmen
10.07.2026 / 06:31 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
COMMERZBANK - Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp sieht den Ausbau der Beteiligung durch Unicredit auf fast 50 Prozent der Stimmrechte nicht als Scheitern. "Als wir im September 2024 gestartet sind, war der Aktienkurs noch nicht da, wo er sein sollte. Wir haben seither eingelöst, was wir versprochen haben", sagte Orlopp der FAZ. Unicredit hatte nach dem Aktientauschangebot seinen Zugriff auf knapp die Hälfte der Stimmrechte ausgebaut, faktisch stehen diese nach Orlopps Darstellung aber erst nach einer Genehmigung durch die Aufsicht zur Verfügung. (FAZ)
INFINEON - Der Chiphersteller Infineon bittet die Kunden stärker zur Kasse. "In Teilbereichen erhöhen wir die Preise", sagte Finanzvorstand Sven Schneider dem Handelsblatt. Und es könnte bald noch teurer werden: "Es kann in bestimmten Bereichen schnell passieren, dass wir wieder in Allokation gehen." Das heißt: Die knappe Ware wird zugeteilt, die Abnehmer müssen um ihre Lieferungen bangen. Die Situation ändert sich gerade grundlegend. Noch zu Jahresbeginn standen viele Maschinen ungenutzt herum. Lediglich die sogenannten Leistungshalbleiter für die Stromversorgung von Rechenzentren verzeichneten einen Boom. Hier schafft es der DAX-Konzern schon seit Monaten nicht mehr, den Bedarf zu decken. Inzwischen aber läuft auch das für Infineon wichtige Geschäft mit der Autobranche sowie anderen Industrien wieder besser. (Handelsblatt)
DWS - Der Vermögensverwalter DWS plant eine Umfirmierung. Damit will die Tochter der Deutschen Bank ihre Sichtbarkeit bei institutionellen Kunden über den deutschen Heimatmarkt hinaus steigern. Wie mit der Angelegenheit vertrauten Personen der Nachrichtenagentur Bloomberg sagten, will sich die DWS noch in diesem Jahr in "Deutsche Asset Management" umbenennen. Mit diesem Schritt wolle die DWS stärker von der weltweiten Bekanntheit der Deutschen Bank profitieren, die 80 Prozent der DWS-Aktien hält. Die Deutsche Bank habe keine Pläne, die vollständige Kontrolle über ihre Vermögensverwaltungssparte zeitnah zurückzugewinnen, sagten die Informanten. Die derzeitige Marke werde in Deutschland beibehalten. (Bloomberg)
BURDA/HOLIDAYCHECK - Das Medienunternehmen Burda plant den Verkauf der Reisebuchungs- und Bewertungsplattform Holidaycheck. Das erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmens- und Finanzkreisen. Demnach hat Burda die Investmentbank Raymond James mit der Suche nach einem Käufer beauftragt. Der Verkauf soll sich noch in einem frühen Stadium befinden, über das Volumen sind keine Details bekannt. Von Burda selbst hieß es auf Anfrage des Handelsblatts, dass Vorstand und Verwaltungsrat entschieden hätten, das Equity-Portfolio strategisch neu aufzustellen und bestehende Beteiligungen zu prüfen. "Um die finanziellen Mittel für neue Investitionen zu schaffen, sind Verkäufe eine Option", sagte eine Sprecherin. Einzelne Prozesse kommentiere man nicht. (Handelsblatt)
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July 10, 2026 00:30 ET (04:30 GMT)
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