PRESSESPIEGEL/Unternehmen

02.07.2026 / 06:15 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

MICROSOFT - Microsoft erweitert seine Rechenzentrumspläne in Nordrhein-Westfalen. Der Konzern will im niederrheinischen Grevenbroich einen weiteren Standort bauen. Das kündigte Microsoft-Manager Ansgar Baums am Mittwoch auf der Handelsblatt-Konferenz "Datacenter-Standort Deutschland" an. Damit wächst das Projekt im Rheinischen Revier weiter. Konzernchef Satya Nadella hatte zuvor bereits Rechenzentren in Bergheim, Bedburg und Elsdorf angekündigt. Dafür stellte Microsoft Investitionen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro in Aussicht, die höchste Einzelinvestition des Konzerns in Deutschland. (Handelsblatt)

MERCEDES-BENZ - Bei Mercedes-Benz stockt die Produktion des Elektro-Modells GLC. Nach Handelsblatt-Informationen fehlen unter anderem Batterien des Herstellers CATL. Ein Sprecher bestätigte dies auf Anfrage. Die Probleme sind für den mit schrumpfenden Gewinnen und Verkaufszahlen kämpfenden Konzern ein Rückschlag. Mit dem GLC hat Mercedes sein wichtigstes Modell elektrifiziert. Laut Handelsblatt-Auswertungen verzeichnete das vorerst nur in Europa ausgelieferte Modell von Mitte März bis Ende Mai lediglich 3.300 Neuzulassungen. (Handelsblatt)

BAYER - Nach dem Sieg vor dem höchsten US-Gericht treibt Bayer den umfassenden Abschluss der Einigung mit Glyphosatklägern voran. Der Gewinn vor dem Supreme Court habe alle Beteiligten beim außergerichtlichen Vergleich in eine neue Lage versetzt, heißt es in Unternehmenskreisen. Das betrifft vor allem die Verhandlungen mit Klägern, die Bayers Angebote bisher abgelehnt haben. Um wie viele der 67.000 Kläger es sich dabei handelt, ist nicht bekannt. Für die Gespräche mit ihnen und ihren Anwälten hat das für den Vergleich zuständige Gericht im US-Bundesstaat Missouri eine neue Frist gesetzt. Statt wie zunächst geplant am 9. Juli soll dort nun am 19. August über die Einigung entschieden werden. Die Verlängerung sei auf Betreiben von Bayer und Klägerkanzleien gekommen, hieß es in den Kreisen. Wir unterstützen die Entscheidung des Gerichts", teilte Bayer mit. (Handelsblatt)

KKR - KKR prüft den Einstieg in den britischen und europäischen Markt für die Übertragung von Pensionsrisiken, da sich der Wettbewerb zwischen den weltweit größten Private-Equity-Konzernen um Marktanteile im europäischen Versicherungssektor verschärft. Das US-Unternehmen, das ein Vermögen von mehr als 700 Milliarden US-Dollar verwaltet, hat laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen Gespräche mit Versicherungsgesellschaften auf dem gesamten Kontinent geführt, um die Reichweite seines eigenen Versicherers Global Atlantic auszubauen. KKR prüfe mögliche Partnerschaften, in deren Rahmen das Unternehmen gemeinsam mit einem Versicherer Kapital in von KKR akquirierte Investitionen einbringen würde, so einer der Informanten. (Financial Times)

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July 02, 2026 00:14 ET (04:14 GMT)

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