MORNING BRIEFING - USA/Asien

26.06.2026 / 08:08 Uhr

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

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++++++ FEIERTAHSHINWEIS +++++++

FREITAG: Kein Handel in Indien wegen Feiertags Muharram.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, hält den derzeitigen geldpolitischen Kurs für angemessen, um die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der Federal Reserve zu bringen. Gleichzeitig räumte er ein, dass die Risiken für das doppelte Mandat der Fed fortbestünden. "Angesichts des erhöhten Inflationsniveaus ist es unerlässlich, dass wir sie nachhaltig auf unser langfristiges Ziel von 2 Prozent zurückführen. Der derzeitige geldpolitische Kurs ist gut positioniert, um das zu erreichen," hieß es in einem veröffentlichten Redetext.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

Keine relevanten Termine angekündigt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- US 
    14:30 Index der Frühindikatoren Mai 
 
    16:00 Index Verbraucherstimmung Uni Michigan (2. Umfrage) Juni 
          PROGNOSE: 49,0 
          zuvor:    44,8 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

Index                         zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500        7.372,75   -0,7 
E-Mini-Future Nasdaq-100    29.317,00   -1,4 
S&P/ASX 200 (Sydney)         8.761,70   +0,2 
Topix-500 (Tokio)            3.950,06   -1,7 
Kospi (Seoul)                8.286,02   -7,2 
Shanghai-Composite           4.062,66   -1,4 
Hang-Seng-Index (Hongkong)  22.683,06   -1,7 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Die Aktienmärkte stürzen ab - allen voran die südkoreanische und japanische Börse. Erneut steht der hoch bewertete Technologiesektior im Fokus, wo nun erneut massiv Gewinne eingestrichen werden. Den Auslöser liefert Apple - der US-Technologieriese will mit Preiserhöhungen steigende Chipkosten kompensieren. Für Verunsicherung sorgt zudem ein Bericht, wonach OpenAI ihren Börsengang möglicherweise verschieben könnte. Unter Anlegern kochen damit die bekannten Sorgen hinsichtlich der Bewertungen im Zusammenhang mit KI wieder hoch. Angeführt wird der Ausverkauf wieder einmal vom technologielastigen Kospi in Seoul. Die Chip-Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix stürzen um 7,8 bzw. 8,8 Prozent ab. Beide Unternehmen planen laut Berichten erhebliche langfristige Investitionen in die Halbleiterkapazität. Auch in Japan reagieren Anleger mit einem Ausverkauf im Technologiesektor. Der Nikkei-225 ist nach einem Rekordschlusshoch am Vortag aber auch besonders anfällig für Gewinnmitnahmen. Softbank Group brechen im Technologiesegment um 13,5 Prozent ein. Die Dachgesellschaft ist an OpenAI beteiligt, ein Verschiebung des Börsengangs würde Geldzuflüsse daher verzögern. Kioxia knicken um knapp 11 Prozent ein, nachdem die Technologieaktie am Vortag hohe Aufschläge verbucht hat. In Australien bewegt sich der Leitindex kaum, dort spielen Technologietitel keine große Rolle. Judo sinkt nach dem Vortageseinbruch um weitere 3,6 Prozent. Nach einer Prognosesenkung hagelt es nun negative Analystenkommentare.

WALL STREET

INDEX                    zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
DJIA                   51.920,62   +0,1     +71,72       51.848,90 
S&P-500                 7.357,49   -0,0      -0,73        7.358,22 
NASDAQ Comp            25.358,60   -0,5    -118,03       25.476,64 
NASDAQ 100             29.440,32   +0,8    +220,27       29.220,06 
 
                     Donnerstag  Mittwoch 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,31 Mrd    1,40 Mrd 
Gewinner                1.539       1.500 
Verlierer               1.208       1.270 
Unverändert                96          80 
 

Uneinheitlich - Etwas Rückenwind kam von Micron Technology und beruhigenden Inflationsdaten. Einen Dämpfer erhielt die Stimmung jedoch von Apple, die die Preise einiger Produkte erhöht. Der PCE-Index bewegte sich im Mai im Rahmen der Konsensschätzung. Der Index ist das bevorzugte Inflationsmaß der Fed. In verschiedene Richtungen wiesen auch die übrigen Daten: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der vergangenen Woche von einem ohnehin recht niedrigen Niveau noch etwas stärker als angenommen. Das US-BIP wuchs in dritter Lesung im ersten Quartal stärker als erwartet und als zunächst gemeldet. Dagegen fiel der Auftragseingang bei langlebigen Gütern im Mai etwas deutlicher als erwartet und der Chicago Fed National Activity Index rutschte im Mai geringfügig in negatives Terrain. Apple fielen um gut 6 Prozent. Der Konzern erhöht die Preise wegen stark gestiegener Speicherchippreise. Bio-Techne schossen um 20 Prozent in die Höhe. Das Life-Science-Unternehmen wird von der deutschen Merck KGaA geschluckt. ARS (-24%) teilte mit, dass keine privaten Krankenversicherer das Neffy-Nasenspray im aktuellen Versicherungszyklus in ihre Pläne aufgenommen hätten. Passage Bio sackten um gut 26 Prozent ab, das Pharma-Unternehmen fusioniert mit Remix Therapeutics per Aktientausch.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries            Rendite    +/-  Tageshoch       Tagestief 
2 Jahre                     4,13  -0,01       4,16            4,09 
5 Jahre                     4,17  -0,02       4,20            4,14 
10 Jahre                    4,39  -0,01       4,42            4,36 
 

Die Inflationsdaten linderten Zinserhöhungsängste, was am Anleihemarkt die Renditen leicht nachgeben ließ. Auch Berichte über einen iranischen Angriff auf ein Frachtschiff in der Straße von Hormus hätten den Anleihen etwas Zulauf verschafft, hieß es.

DEVISEN

DEVISEN                  zuletzt  +/- %      00:00        Do, 9:33  % YTD 
EUR/USD                   1,1375   +0,1     1,1369          1,1353   -3,2 
EUR/JPY                   183,85   -0,1     183,94          183,73   -0,1 
EUR/GBP                   0,8615   -0,0     0,8616          0,8612   -1,2 
USD/JPY                   161,61   -0,1     161,78          161,81   +3,2 
USD/KRW                 1.544,61   -0,0   1.544,71        1.542,40   +7,2 
USD/CNY                   6,8007   +0,1     6,7976          6,8040   -2,8 
USD/CNH                   6,8048   +0,1     6,8006          6,8077   -2,5 
USD/HKD                   7,8410   +0,0     7,8401          7,8397   +0,8 
AUD/USD                   0,6891   -0,3     0,6908          0,6893   +3,3 
NZD/USD                   0,5644   -0,1     0,5647          0,5639   -2,0 
BTC/USD                59.704,40   +0,6  59.366,20       61.784,64  -31,9 
 

Der Dollar gab nach den Inflationsdaten anfängliche Gewinne ab und tendierte knapp behauptet.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle                  zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold                    4.008,99   -0,4     -17,01        4.026,00 
Silber                     56,49   -2,4      -1,38           57,87 
Platin                  1.578,01   -1,4     -23,03        1.601,04 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Der Rückgang bei Marktzinsen und Dollar stützten den Goldpreis. Die Feinunze verteuerte sich um 1 Prozent auf 4.039 Dollar.

ÖL

ROHÖL                    zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex                  70,73   -1,7      -1,19           71,92 
Brent/ICE                  74,27   -1,3      -0,99           75,26 
 

Die Ölpreise legten etwas zu in Reaktion auf Berichte, wonach der Iran ein Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen hat. Die Nachricht weckte Zweifel an einer reibungslosen Wiederöffnung der Meerenge. US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um fast 3 Prozent auf etwa 72,40 Dollar je Barrel, nachdem es zeitweise weniger als 70 Dollar gekostet hatte und damit etwa so viel wie vor Beginn des Iran-Kriegs. Der Preis für Brentöl stieg um 2,5 Prozent.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

GELDPOLITIK MEXIKO

Die mexikanische Notenbank hat ihren Leitzins unverändert bei 6,5 Prozent gelassen und damit eine erwartete längere Pause nach einem zweijährigen Zyklus der geldpolitischen Lockerung eingelegt.

INFLATION JAPAN

Die Verbraucherinflation im Großraum Tokio ist in diesem Monat unter dem Ziel der Bank of Japan von 2 Prozent geblieben, da die Auswirkungen der höheren Ölpreise noch nicht vollständig zum Tragen gekommen sind. Die Verbraucherpreise in Tokio, ohne frische Lebensmittel, sind im Juni gegenüber dem Vorjahr um 1,6 Prozent gestiegen. Dies steht einem Anstieg von 1,3 Prozent im Mai gegenüber und entsprach dem Konsens der Ökonomen.

DEEPSEEK

will ihre Belegschaft verdoppeln. Das in Hangzhou ansässige KI-Unternehmen teilte mit, eingestellt würden Mitarbeiter für 27 verschiedene technische Positionen, darunter Entwicklungsingenieure, Dateningenieure, KI-Produktmanager und Mitarbeiter im operativen Bereich.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2026 02:08 ET (06:08 GMT)

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