MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
01.06.2026 / 07:31 Uhr
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
MONTAG: In Singapur bleiben die Börsen wegen des Vesakh-Feiertags geschlossen.
+++++ TAGESTHEMA +++++
Ex-Fed-Chairman Jerome Powell ist in einer allgemeinen Dankesrede mit Blick auf die Notwendigkeit der Eigenständigkeit der US-Notenbank sehr eindeutig geworden. Die Federal Reserve könne nicht überleben, wenn es einer Regierung gelinge, ihre Amtsträger wegen politischer Meinungsverschiedenheiten abzusetzen, sagte Powell, dessen Amtszeit an der Spitze kürzlich abgelaufen ist. Er hob die gesetzlichen Schutzmechanismen gegen die Absetzung von Fed-Vertretern hervor und betonte, dass die Exekutive "keine Rolle bei der Auswahl oder Überwachung der zwölf Präsidenten der Regionalbanken" spiele, die zusammen mit den vom Präsidenten ernannten Gouverneuren über die Zinssätze abstimmen. "Wenn es einer Regierung gelingt, Fed-Beamte wegen politischer Differenzen abzusetzen, werden künftige Regierungen dies ebenfalls tun", sagte Powell. Die Glaubwürdigkeit der Fed, die über Jahrzehnte aufgebaut wurde, sei "ein unbezahlbares Gut", das er und seine Kollegen "zu schützen verpflichtet" seien. Die Unabhängigkeit der Fed spiegelt den gesellschaftlichen Konsens wider, dass eine Zentralbank, die vor politischem Druck geschützt ist, eher bereit sei, unpopuläre Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation zu ergreifen und damit der Wirtschaft langfristig zu dienen. Powells Äußerungen sind die ersten, die er seit seinem Wechsel vom Fed-Vorsitz zurück zum Gouverneur vor einer Woche getätigt hat. Sie unterstreichen, warum er im Gouverneursrat blieb, statt wie scheidende Vorsitzende traditionell das öffentliche Leben zu verlassen. Das siebenköpfige Gremium genehmigt die Ernennung und Wiederernennung der Regionalpräsidenten, die an der Festlegung der Zinssätze mitwirken. Ein Vorstand, der sich weniger der von Powell beschriebenen Unabhängigkeit verpflichtet fühlt, könnte versuchen, die Institution grundlegend umzugestalten. Sein Eintreten für diese Schutzmechanismen hat derzeit besonderes Gewicht, da der Oberste Gerichtshof in den nächsten Wochen über den Versuch von Präsident Trump entscheiden wird, Fed-Gouverneurin Lisa Cook abzusetzen. Es war der erste Versuch, in der 113-jährigen Geschichte der Fed, eine amtierende Gouverneurin zu entlassen. Trump nutzte den Vorwurf, Cook habe Hypothekenbetrug begangen, um eine rechtliche Basis dafür zu haben, dass Fed-Gouverneure nur "aus wichtigem Grund" und nicht wegen politischer Meinungsverschiedenheiten abgesetzt werden können. Cook bestreitet jegliches Fehlverhalten und wurde bisher nicht angeklagt.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++
10:00 DE/Friedrich Vorwerk Group SE, HV
22:05 US/Hewlett Packard Enterprise Co, Ergebnis 2Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Societe Generale 1,00 EUR Technotrans 0,83 EUR
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
- DE
08:00 Einzelhandelsumsatz April
saisonbereinigt real
PROGNOSE: -0,5% gg Vm
zuvor: -2,0% gg Vm
09:55 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Mai
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 49,9
zuvor: 51,4
- IT
09:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Mai
PROGNOSE: 51,9
zuvor: 52,1
- FR
09:50 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Mai
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 48,9
zuvor: 52,8
- EU
10:00 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe Eurozone
(2. Veröffentlichung) Mai
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 51,4
zuvor: 52,2
10:00 EZB, Geldmenge M3 und Kreditvergabe April
Geldmenge M3
PROGNOSE: +3,2% gg Vj
zuvor: +3,2% gg Vj
11:00 Arbeitsmarktdaten April
Eurozone Arbeitslosenquote
PROGNOSE: 6,2%
zuvor: 6,2%
- GB
10:30 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Mai
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 53,7
zuvor: 53,7
-US
15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe
(2. Veröffentlichung) Mai
PROGNOSE: k.A.
1. Veröff.: 55,3
zuvor: 54,5
16:00 Bauausgaben April
PROGNOSE: +0,3% gg Vm
zuvor: +0,6% gg Vm
16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe Mai
PROGNOSE: 53,2 Punkte
zuvor: 52,7 Punkte
+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 25.140,00 -0,2 E-Mini-Future S&P-500 7.615,50 +0,3 E-Mini-Future Nasdaq-100 30.560,50 +0,5 Topix (Tokio) 3.933,00 -0,6 Hang-Seng (Hongk.) 25.421,83 +1,0 Shanghai-Comp. 4.075,11 +0,2 Freitag: INDEX zuletzt +/- % DAX 25.104,70 +0,1 DAX-Future 25.110,00 -0,1 XDAX 25.076,16 -0,1 MDAX 33.352,83 +0,3 TecDAX 4.160,08 +0,8 SDAX 19.192,97 +0,5 Euro-Stoxx-50 6.050,54 -0,1 Stoxx-50 5.190,62 +0,1 Dow-Jones 51.032,46 +0,7 S&P-500 7.580,06 +0,2 Nasdaq Composite 26.972,62 +0,2
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
EUROPA
Ausblick - Mit einer Fortsetzung der abwartenden Seitwärtsbewegung rechnen Händler am Montag zum Start in die neue Handelswoche. Die Ölpreise legen zwar wieder um gut 2 Prozent zu, echte Enttäuschung über eine ausgebliebene Einigung zwischen den USA und dem Iran gibt es aber nicht. Der Aktienmarkt hatte den Beteuerungen der US-Administration schon am Freitag keinen Glauben geschenkt und daher auch keine Vorschusslorbeeren verteilt. Die Terminkontrakte auf den DAX geben nur 20 Punkte nach und notieren über der 25.100er-Marke. "Marktteilnehmer wollen darauf setzen, dass eine Lösung für die Situation in der Straße von Hormus gefunden wird, aber ein entsprechender Deal bleibt nach sieben Wochen Verhandlungen weiterhin aus", sagt Amarpreet Singh von Barclays Commodities Research. "Die Straße von Hormus bleibt geschlossen und unterbricht mehr als 15 Millionen Barrel pro Tag der weltweiten Ölversorgung", so Analysten von ANZ Research. Im Tagesverlauf im Fokus stehen die Revisionen der Einkaufsmanager-Indizes (PMI). Die bisherigen Daten aus Asien sind klar nach oben gerichtet. In China und vor allem Südkorea sind die Erwartungen deutlich gestiegen, was auch für europäische Exportaktien gute Nachrichten sind.
Rückblick - Die sich ständig ändernde Lage im Iran-Krieg sorgte für Zurückhaltung - gerade vor dem Wochenende. Starke US-Daten am Nachmittag stützten nicht nachhaltig. Auch Aufschläge im Bankensektor von 0,5 Prozent halfen dem Euro-Stoxx-50 kaum auf die Sprünge. Leichten Druck gab es angesichts gesunkener Ölpreise auf Energiewerte, die rund 1,0 Prozent nachgaben. Der Technologiesektor stieg 0,4 Prozent. Hier stützten sehr starke Geschäftszahlen von Dell. Zudem standen Inflationsdaten aus der Eurozone in Fokus: Unter anderem legten die Preise in Frankreich im Mai um 2,8 Prozent zu. Überraschend war aber in Deutschland der Rückgang auf 2,6 nach 2,9 Prozent im Vormonat binnen Jahresfrist. Volkswirtin Ulrike Kastens von DWS führte dies vor allem auf den Tankrabatt zurück. Vivendi sprangen um 3,3 Prozent. Positive Gerichtssignale stützten - nach der großen Zerlegung des alten Konzerns muss den aktuellen Minderheitsaktionären wohl doch noch ein Pflichtangebot unterbreitet werden.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Kaum verändert - Händler äußerten sich zufrieden, dass der DAX die 25.000er-Marke verteidigt hatte. Bei einer positiven Auflösung des Iran-US-Konflikts - und damit möglicherweise dann sinkenden Ölpreisen - sind die Grundlagen für einen Ausbruch des DAX nach oben weiter vorhanden. Dank der Dell-Hausse in den USA zogen Branchenwerte wie Siltronic um 9,2 Prozent an, SAP um 2,4 Prozent und Infineon um 1,3 Prozent. CTS Eventim haussierten nach Erstquartalszahlen um 10,7 Prozent. Diese waren nach Einschätzung von Baader herausragend ausgefallen. Siemens Energy setzten die seit Tagen andauernde Korrektur fort. Händler verwiesen auf die hohe Aktienbewertung, die den Energieausrüster in die Nähe von Chip-Werten gebracht habe. Die Aktien verloren 2,1 Prozent. Mit optischen Minuszeichen zeigen sich viele Aktien wegen ihrer Dividendenausschüttung: So unter anderem Deutsche Bank, IVU Traffic, Kion und Springer Nature.
XETRA-NACHBÖRSE
Von einem ruhigen Wochenausklang sprach am Freitag ein Händler von Lang & Schwarz. Es habe keine wichtigen Unternehmensmelungen gegeben. Die Umsätze seien entsprechend niedrig gewesen, so der Teilnehmer weiter.
USA - AKTIEN
Etwas fester - Zum Wochenausklang hat sich die Rekordjagd an der Wall Street fortgesetzt. Der Dow-Jones-Index stieg erstmals über 51.000 Punkte und markierte bei 51.094 Punkten ein Allzeithoch. Der S&P-500 beendete die neunte Gewinnwoche in Folge. Die Hoffnung auf eine baldige Einigung zwischen den USA und dem Iran stützte erneut. Gleichwohl warteten die Anleger auf konkrete Entscheidungen. Bei einer Einigung dürfte die Blockade der Straße von Hormus als Belastungsthema für die Börsen wegfallen. Mit dann womöglich sinkenden Ölpreisen könnte das Narrativ vom nur temporären Inflationsschock wieder greifen und die Aktienkurse stützen. Gestützt wurde die Stimmung auch von einem besser als erwartet ausgefallenen Einkaufsmanager-Index Chicago. Dell haussierten nach Geschäftszahlen um 32,8 Prozent. Der Computerhardware-Hersteller sprach von einem rasanten Wachstum bei KI-Servern für Rechenzentren. Zudem trieben Details zu einem neuen Vertrag mit dem US-Militär im Wert von 9,7 Milliarden US-Dollar. American Eagle Outfitters brachen um 11,8 Prozent ein. Die Kernmarke des Modekonzerns schnitt nicht so positiv ab, wie von der Geschäftsführung gewünscht. Gap stürzten um 15,4 Prozent ab, nachdem der Bekleidungshändler seine Umsatzprognose gesenkt und einen Umsatzrückgang bei seiner Old Navy-Kette gemeldet hat.
USA - ANLEIHEN
Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben leicht nach - bei zehnjährigen Titeln um 2,0 Basispunkte auf 4,44 Prozent. Sollten sich die Kriegsparteien auf ein Abkommen verständigen, dürften die Inflationssorgen über dann wohl nachgebende Ölpreise zurückgehen. Allerdings sei die Unsicherheit groß, weswegen die Renditen nur leicht gesunken seien, hieß es im Handel.
+++++ DEVISENMARKT +++++
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:42 EUR/USD 1,1651 -0,1 -0,0008 1,1659 1,1672 EUR/JPY 185,78 +0,1 0,1000 185,6800 185,7900 EUR/CHF 0,9119 +0,2 0,0016 0,9103 0,9121 EUR/GBP 0,8653 -0,1 -0,0008 0,8661 0,8666 USD/JPY 159,43 +0,1 0,1700 159,2600 159,1700 GBP/USD 1,3461 +0,0 0,0002 1,3459 1,3468 USD/CNY 6,7667 +0,0 0,0005 6,7662 6,7662 USD/CNH 6,7649 +0,0 0,0016 6,7630 6,7625 AUS/USD 0,7187 +0,1 0,0004 0,7183 0,7191 Bitcoin/USD 73.294,73 -0,5 -358,36 73.653,09 73.982,23
Der Dollar-Index gab leicht nach - der Dollar-Index fiel um 0,1 Prozent. Das Abwärtspotenzial des Dollar sei jedoch begrenzt, selbst wenn die USA und der Iran eine Einigung über eine Verlängerung ihres Waffenstillstands und die Wiedereröffnung der Straße von Hormus erzielen, so XM-Analyst Charalampos Pissouros. "Dennoch deutet die Tatsache, dass die Anleger weiterhin mit steigenden Zinsen rechnen, darauf hin, dass sie nach wie vor über die Inflation besorgt sind", sagte Pissouros. Selbst wenn eine Vereinbarung unterzeichnet werde, dürften die Ölpreise höher bleiben als vor einem Jahr, so dass es einige Zeit dauern könnte, bis die Inflation wieder auf das 2-Prozent-Ziel der US-Notenbank zurückfalle, ergänzte er.
+++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.523,09 -0,3 -12,73 4.535,82 Silber 75,80 +0,7 0,54 75,26 Platin 1.943,35 +1,4 26,31 1.917,04
Der Goldpreis stieg mit der Spekulation auf eine via Ölpreis sinkende Inflation. Die Feinunze erhöhte sich um 1,2 Prozent auf 4.546 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 89,68 +2,7 2,32 87,36 Brent/ICE 93,1 +2,2 1,98 91,12
Der Ölpreis für die Sorte Brent reduzierte sich um 1,8 Prozent auf 91,99 Dollar und verzeichnete damit auf Monatssicht ein Minus von rund 19 Prozent mit den Hoffnungen auf ein Kriegsende in Nahost. Die Ölpreise ziehen im asiatischen Handel am Montag wieder an in Reaktion auf den jüngsten Vorstoß israelischer Streitkräfte im Libanon. Der Preis für ein Barrel Brentöl notiert damit aber noch immer weit unter den Höchstständen, die der Ölpreis im Zuge des Konflikts gesehen hat.
+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++
IRAN-KRIEG
- Die USA und der Iran haben sich am Wochenende einen erneuten Schlagabtausch geliefert: Die USA griffen nach eigenen Angaben Luftabwehrradar- und Drohnenstützpunkte an, woraufhin Kuwait attackiert wurde, nachdem der Iran erklärt hatte, er würde Vergeltungsmaßnahmen ergreifen. Der Feuerwechsel ereignete sich, während die beiden Kontrahenten daran arbeiteten, eine Einigung zur Beendigung der Kämpfe auszuarbeiten. US-Präsident Donald Trump deutete vor dem Wochenende an, dass eine Einigung kurz bevorstehe, doch Vermittler erklärten, dass Fragen wie nukleare Verpflichtungen sowie der Zeitpunkt und Umfang etwaiger finanzieller Erleichterungen weiterhin ungelöst seien.
- Israel hat seine militärische Invasion im Libanon ausgeweitet, ist tiefer ins Landesinnere vorgedrungen und hat die strategisch wichtige Anhöhe einer historischen Kreuzritterburg eingenommen. Die Eskalation erhöht den Druck auf die fragile libanesische Regierung und erschwert die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, der ein Ende der Kämpfe an dieser Front zu einer seiner Bedingungen für ein Abkommen gemacht hat.
US-AUTOMOBILBRANCHE
Die US-Regierung will womöglich eine Änderung beim Freihandelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (USMCA) vorschlagen. Dabei müssen die Hälfte aller Automobilkomponenten und -materialien aus den Vereinigten Staaten kommen, damit Fahrzeuge von den im Pakt vorgesehenen Zollerleichterungen profitieren könnten. Der neue Vorschlag sei im Vorfeld von Verhandlungen über eine Umstrukturierung des USMCA ausgearbeitet worden, die US-Präsident Donald Trump während seiner ersten Amtszeit 2020 unterzeichnet hatte und das in diesem Jahr zur Überprüfung anstehe, sagen mit der Angelegenheit vertraute Personen.
EASYJET
Das Finanzunternehmen Castlelake erwägt die Vorlage eines Übernahmeangebots für den Billigflieger Easyjet. Die Überlegungen befänden sich in einem frühen Stadium und es sei bisher kein Kontakt zum Board der Fluggesellschaft aufgenommen worden, heißt es in einer Erklärung von Castlelake. Darin wurde auf die "jüngsten Spekulationen bezüglich Easyjet" verwiesen.
UNIVERSAL MUSIC GROUP
lehnt die 65-Milliarden-Dollar-Übernahme durch den Investor Bill Ackman ab. Zuvor hatte der größte Aktionär von Universal Widerstand geäußert. Der Board prüfte das unaufgeforderte Angebot von Pershing Square und kam zu dem Schluss, dass es "UMG grundlegend und erheblich unterbewertet und keine überlegene Wertschöpfung bringen wird". "UMG hat sich durch eine klare Vision und Umsetzung eine konkurrenzlose Position in der Musikindustrie aufgebaut", sagte Sherry Lansing, Chairman of the Board bei UMG. Bill Ackman war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.
SPACEX
hat von der U.S. Space Force einen Auftrag in Höhe von 4,16 Milliarden Dollar zur Entwicklung eines weltraumgestützten Programms zur Verfolgung und Bekämpfung von Bedrohungen aus der Luft erhalten. Der Vertrag mit dem Luft- und Raumfahrtunternehmen von Elon Musk soll die Bereitstellung einer weltraumgestützten Sensorikschicht im Rahmen des Programms "Space-Based Airborne Moving Target Indicator" beschleunigen. Das Pentagon arbeitet derzeit an einem Schutzschildsystem namens "Golden Dome", einem komplexen Netzwerk aus Satelliten und anderen Technologien zum Abschuss von Raketen.
SOFTBANK
Die Softbank Group hat zugesagt, mindestens 45 Milliarden Euro in den Aufbau eines Netzwerks von KI-Rechenzentren in Frankreich zu investieren. Das enorme Infrastrukturprojekt für Künstliche Intelligenz (KI) soll Europas Ziel der technologischen Unabhängigkeit vorantreiben. Wie der japanische Technologiekonzern mitteilte, soll damit in einer ersten Phase bis 2031 eine Rechenkapazität von bis zu 3,1 Gigawatt an Standorten in Dünkirchen, Bosquel und Bouchain in ganz Frankreich bereitgestellt werden. Die Investitionen könne auf bis zu 75 Milliarden Euro steigen, teilte Softbank weiter mit. Damit könnte eine Rechenkapazität von 5 Gigawatt geschaffen werden.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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(END) Dow Jones Newswires
June 01, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)
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