BASF profitiert von Mengenwachstum und übertrifft Markterwartungen
30.04.2026 / 07:05 Uhr
Von Olaf Ridder
DOW JONES--BASF hat zum Jahresauftakt wie erwartet weniger verdient als vor einem Jahr, die Markterwartungen allerdings übertroffen. Der Chemieriese profitierte ab März von Mehrbestellungen, mit denen Kunden auf den Iran-Krieg regierten, um befürchteten Lieferengpässen nach der Blockade der Seestraße von Hormus zuvorzukommen. Auch in China stieg der Absatz.
BASF verbuchte im ersten Quartal ein um Sondereffekte bereinigtes EBITDA von 2,36 Milliarden Euro. Das sind 5,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, übertrifft aber den von Vara Research erhobenen Konsens von 2,19 Milliarden Euro.
Während die Mengen in nahezu allen Segmenten wuchsen, gingen die Preise überwiegend zurück. Negative Währungseffekte, vor allem aus dem US-Dollar und dem chinesischen Renminbi, belasteten die Umsatzentwicklung. Die Konzerneinnahmen sanken entsprechend um 3 Prozent auf 16 Milliarden Euro. Analysten hatten im Schnitt mit knapp 15,9 Milliarden Euro gerechnet.
"Ohne währungsbedingte Belastungen von mehr als 100?Millionen Euro hätte das EBITDA vor Sondereinflüssen das Niveau des Vorjahresquartals erreicht", sagte Finanzchef Dirk Elvermann. Netto und nach Anteilen Dritter wies BASF einen Überschuss von 927 Millionen Euro aus nach 808 Millionen vor Jahresfrist.
An der Prognose für 2026 hält der Chemieriese aus Ludwigshafen fest, der an diesem Donnerstag seine Hauptversammlung veranstaltet. Sie sieht ein bereinigtes EBITDA von 6,2 und 7,0 Milliarden Euro und einen Free Cashflow für die Gruppe zwischen 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro vor
Die Jahresprognose, die ein bereinigtes EBITDA von 6,2 und 7,0 Milliarden Euro und einen Free Cashflow für die Gruppe zwischen 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro vorsieht, wurde bestätigt.
Zum Iran-Konflikt erklärte BASF, die Chancen und Risiken würden "genau beobachtet, genutzt beziehungsweise mitigiert". Angesichts der dynamischen Entwicklung der, vor allem mit Blick auf Energie- und Rohstoffpreise sowie mögliche Störungen globaler Lieferketten, können die daraus resultierenden Effekte jedoch derzeit nicht zuverlässig bewertet werden. laut Redetext sagte.
Kontakt zum Autor: olaf.ridder@wsj.com
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April 30, 2026 01:04 ET (05:04 GMT)
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