PRESSESPIEGEL/Unternehmen
30.04.2026 / 06:27 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
CRYPTO FINANCE - Die Deutsche-Börse-Tochter Crypto Finance hat derzeit mehr als 30 Banken auf ihrer Plattform, darunter auch die OpenBank als Deutschland-Tochter der Santander. "In der Pipeline allein für dieses Jahr befinden sich über 20 weitere Institute im Onboarding sowie 14 Mandate im RFP (Request For Proposal), wo wir uns im Pitch befinden für ein Mandat", sagte Stijn Vander Straeten, CEO von Crypto Finance, im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Der Konzern hat die Expansion nach Lateinamerika begonnen und Straeten sagte dazu: "Brasilien und Argentinien sind unsere Hauptmärkte, auch Mexiko wollen wir angehen. Noch ist es dort aber Banken verboten, Kryptoservices den Kunden anzubieten; das ist den Fintechs vorbehalten. Zudem sind wir bei Kolumbien und weiteren Märkten auf Standby." (Börsen-Zeitung)
GOLDMAN SACHS/ANTHROPIC - Goldman Sachs hat seinen Bankern in Hongkong die Nutzung der KI-Modelle von Anthropic untersagt. Dies ist das jüngste Anzeichen dafür, wie die aufstrebende Technologie mit den Spannungen zwischen den USA und China in Konflikt gerät. Mitarbeiter der Wall-Street-Bank in dem chinesischen Territorium konnten in den vergangenen Wochen weder direkt noch über die hauseigenen KI-Plattformen von Goldman auf die Claude-Modelle zugreifen, wie vier mit der Situation vertraute Personen der Financial Times sagten. Westliche KI-Modelle wie ChatGPT von OpenAI und Claude sind auf dem chinesischen Festland verboten. Hongkong agiert jedoch außerhalb der Reichweite der chinesischen Zensoren, wobei Nutzungsbeschränkungen von den amerikanischen KI-Unternehmen selbst auferlegt wurden. (Financial Times)
CELONIS/SENNDER - Das Softwareunternehmen Celonis hat seit 2019 keine Bilanz mehr veröffentlicht. Nach Recherchen des Handelsblatts hält es damit seine Zahlen neben dem Logistikunternehmen Sennder länger unter Verschluss als alle anderen milliardenschweren Startups. Das Bundesamt für Justiz hat inzwischen gegen Celonis wegen Verstößen gegen handelsrechtliche Offenlegungspflichten Ordnungsgelder von insgesamt 187.500 Euro verhängt. Sennder wurde mittlerweile zur Zahlung von 63.500 Euro angehalten. Celonis ist mit einer Firmenbewertung von 13 Milliarden Dollar das drittwertvollste deutsche Startup nach dem Fintech Trade Republic und dem KI-Rüstungsunternehmen Helsing. Der Softwarespezialist begründet die Intransparenz mit der Sorge um die Wettbewerbsfähigkeit. (Handelsblatt)
HEATHROW - Der chinesische Staatsfonds CIC erwägt den Verkauf seiner Beteiligung am Flughafen Heathrow, teilweise aus Sorge über die steigenden Kosten für den Bau einer dritten Start- und Landebahn an dem Londoner Drehkreuz. Die von Peking unterstützte Chinese Investment Corporation hat ihren 10-prozentigen Anteil an Heathrow unter "aktive Beobachtung" gestellt und wägt einen Verkauf ab, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Kreise. Der Fonds habe Ende vergangenen Jahres Treffen mit Finanziers abgehalten, um einen möglichen Verkauf zu erörtern. Es sei jedoch noch keine formelle Entscheidung getroffen worden. Heathrow will 33 Milliarden Pfund in den Bau einer neuen Start- und Landebahn und eines Terminalkomplexes investieren, um jährlich mehrere Millionen Passagiere mehr abfertigen zu können. (Financial Times)
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April 30, 2026 00:26 ET (04:26 GMT)
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