Adidas-CEO: Materialkosten könnten steigen, falls Ölpreis hoch bleibt

29.04.2026 / 12:22 Uhr

Von Ulrike Dauer

DOW JONES--Adidas verspürt CEO Björn Gulden zufolge durch den Nahostkrieg kurzfristig noch keine "Disruptionen" in seinem Geschäft. "Natürlich ist es schwierig, Ware in den Nahen Osten zu bekommen", sagte Gulden in der Medientelefonkonferenz. Und die Läden seien geschlossen, in Gegenden, die unter Raketenbeschuss stehen.

Die "explodierenden" höheren Preise für Öl und Logistik spüre der Sportartikelhersteller akut noch nicht. Bei den Materialkosten, insbesondere für stark erdölabhängige Materialien wie Polyester, spüre das Unternehmen kurzfristig keine negativen Auswirkungen auf die aktuell eintreffenden Produkte. Grund seien die langen Vorlaufzeiten in der Beschaffung, die entsprechenden Materialien und Komponenten seien bereits deutlich früher gekauft worden, als der Ölpreis noch auf einem anderen Niveau lag

Allerdings könnten die Materialkosten im zweiten Halbjahr und bis 2027 hinein steigen, sollte der Ölpreis hoch bleiben. Zumindest in den kommenden 6 bis 12 Monaten könnten die Materialkosten steigen, so Gulden. Wie stark sich dies letztendlich auswirkt, lasse sich derzeit noch nicht messen, da es stark vom jeweiligen Produkt und Markt abhänge und ein Prozess laufender Verhandlungen im Zuge der weltweiten Entwicklungen sei.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/mgo

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April 29, 2026 06:21 ET (10:21 GMT)

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