PRESSESPIEGEL/Unternehmen
22.04.2026 / 06:36 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
MUNICH RE - Zwei Jahre ist Nikolaus von Bomhard noch Chefkontrolleur des Versicherungskonzerns Munich Re. Trotzdem will er jetzt schon seine Nachfolge regeln. Denn, so sagt es von Bomhard dem Handelsblatt, einen geeigneten Aufsichtsratsvorsitzenden zu finden, sei schwierig. Prädestiniert für den Job sei Ex-Konzernchef Joachim Wenning - so sieht es zumindest von Bomhard: "Ich halte Joachim Wenning für einen hervorragenden Kandidaten, er bringt alles mit, was diese Aufgabe erfordert." Wenning war Ende vergangenen Jahres an der Spitze des Konzerns ausgeschieden. Er hatte sein ganzes Berufsleben bei dem Dax-Konzern verbracht, davon war er fast neun Jahre lang Vorstandsvorsitzender. (Handelsblatt)
GALERIA - Mit einer Überbrückungsfinanzierung hat sich das Warenhausunternehmen Galeria in seiner schwierigen Geschäftslage etwas Luft verschafft. Wie Galeria-Geschäftsführer Tilo Hellenbock dem Handelsblatt auf Nachfrage bestätigte, gewährt der Minderheitsgesellschafter Bain Capital dem Händler einen weiteren Kredit. Unternehmenskreisen zufolge beläuft sich dieser auf 10 Millionen Euro. Der Investor, der über mehrere Gesellschaften 6 Prozent der Anteile hält, hat Galeria bereits einen Kredit über 60 Millionen Euro gewährt. Der neue Puffer scheint dringend nötig. "Die Liquiditätslage zeigt harte Schwankungen", räumte Hellenbock ein. Er zeigte sich jedoch optimistisch, dass das Unternehmen die Kurve bekomme. (Handelsblatt)
CINVEN - Der britische Finanzinvestor Cinven investiert im großen Stil in die Wirtschaftsprüferbranche. Die Private-Equity-Firma hat bereits die Landesgesellschaften von Grant Thornton in Großbritannien und Deutschland übernommen. "Wir könnten weitere Landesgesellschaften von Grant Thornton übernehmen. Wir könnten aber auch in Deutschland mit Grant Thornton zukaufen", sagte Cinven-Co-CEO Bruno Schick im Interview der Börsen-Zeitung. Seit Jahresbeginn hat der 55-jährige gebürtige Frankfurter als Teil des Führungsduos eine noch wichtigere Rolle bei der traditionsreichen Londoner Firma. Laut Schick gibt es bei Wirtschaftsprüfern "große Möglichkeiten der Zusammenarbeit und der Synergien". (Börsen-Zeitung)
ASTRAZENECA - Neue Arzneien könnten 2027 nicht mehr auf den deutschen Markt gebracht werden, sagt der Konzernchef des britischen Pharmakonzerns Pascal Soriot im Interview mit dem Handelsblatt. Deutschland drohe die Pharmaindustrie zu verlieren, sagt er. Soriot kritisiert das geplante GKV-Sparpaket der Bundesregierung scharf. Der Topmanager warnt, dass dessen Implementierung in Deutschland den Zugang zu Innovationen einschränken, Arbeitsplätze gefährden und die Abhängigkeit von China und den USA vergrößern würde. (Handelsblatt)
ATMOS SPACE CARGO - Atmos Space Cargo hat in einer ersten Finanzierungsrunde rund 26 Millionen Euro eingesammelt. Die Risikokapitalgeber Balnord aus Luxemburg und Expansion aus Frankreich führen die sogenannte Serie-A-Runde an, dazu kommen ein Dutzend weiterer Geldgeber aus ganz Europa. Die Nachfrage war offenbar hoch. Sebastian Klaus, Mitgründer und Chef von Atmos, sagt: "Wir haben mehr Geld eingesammelt, als wir eigentlich wollten, und hatten noch mehr Angebote, die wir abgelehnt haben." Das Start-up mit Sitz im badischen Lichtenau und im französischen Straßburg kann Fracht aus dem Weltall zurück zur Erde bringen, was bislang noch keine Raumfahrtfirma des Kontinents geschafft hat. (Handelsblatt)
OPENAI - OpenAI hat bis zu 1,5 Milliarden US-Dollar für ein neues Joint Venture mit Private-Equity-Firmen zugesagt. Das Start-up wird zunächst 500 Millionen Dollar seines Eigenkapitals in das Joint Venture einbringen, das im Rahmen einer Finanzierungsrunde, die voraussichtlich Anfang Mai abgeschlossen wird, mit 10 Milliarden Dollar bewertet werden würde, wie aus Kreisen mit Kenntnis von der Angelegenheit verlautete. OpenAI habe die Option, zu einem späteren Zeitpunkt eine weitere Milliarde einzubringen, sagten sie. Investoren wie TPG, Bain Capital, Advent International, Brookfield und Goanna Capital würden weitere 4 Milliarden Dollar. (Financial Times)
REVOLUT - Revolut strebt bei einem Börsengang eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden US-Dollar an, wie Investoren berichten, die von dem Fintech über seine Pläne für einen Börsengang informiert wurden. Das Londoner Unternehmen, das im vergangenen Monat eine vollständige britische Banklizenz erhalten hat, hatte signalisiert, vor 2028 keinen Börsengang anzustreben. Investoren und Personen bei der Bank sagten jedoch der FT, dass Führungskräfte des Unternehmens intern und mit einigen seiner Geldgeber über eine Zielbewertung von 150 bis 200 Milliarden Dollar gesprochen hätten. Eine dem Unternehmen nahestehende Person sagte, dass noch kein formelles Bewertungsziel festgelegt worden sei. Revolut lehnte eine Stellungnahme ab. (Financial Times)
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April 22, 2026 00:35 ET (04:35 GMT)
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