PRESSESPIEGEL/Unternehmen
16.04.2026 / 06:54 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
LUFTHANSA - In einem offenen Brief an die Belegschaft ruft der Vorstand der Lufthansa angesichts "zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheit" zum Sparen auf. Unter anderem dürfen vakante Positionen nur nach vorheriger Genehmigung des Vorstands nachbesetzt werden. Reisen auf kurzen Strecken sind nur noch ohne Hotelübernachtung erlaubt. Langstreckenflüge finden nur noch statt, wenn diese Reise "gesetzlich oder aus Sicherheitsgründen" erforderlich ist. Neue Verträge mit Managementberatungen dürfen nicht geschlossen werden. (Handelsblatt)
COMMERZBANK - Die Commerzbank fürchtet bei einer Übernahme durch den italienischen Konkurrenten Unicredit harte Einschnitte in ihrem Auslandsnetz. Das berichteten mehrere Insider dem Handelsblatt, und darauf deuten auch Aussagen von Finanzchef Carsten Schmitt hin. Schmitt und Vorstandschefin Bettina Orlopp bekräftigten zudem, dass sie nach Spitzengesprächen mit Unicredit-Chef Andrea Orcel aktuell keine Basis für einen Zusammenschluss beider Geldhäuser sehen. "Vorerst ist klar, dass unsere Meinungen stark auseinandergehen, beginnend mit der Bewertung der beiden Unternehmen und dem Umtauschverhältnis", sagte Orlopp am Dienstagabend in einem Interview mit Bloomberg TV in Washington. "Es gibt auch einige Meinungsverschiedenheiten über das potenzielle zukünftige Geschäftsmodell." (Handelsblatt)
EVERLLENCE - Der früher unter der Marke MAN firmierende Großmotorbauer Everllence verbucht vor seiner geplanten Abspaltung vom Volkswagen-Konzern trotz internationaler Krisen kräftiges Wachstum bei Umsatz und Auftragseingängen. Beim Umsatz habe das Unternehmen 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro zugelegt, sagte Vorstandschef Uwe Lauber der Augsburger Allgemeinen. "Die Fünf-Milliarden-Schwelle beim Umsatz werden wir mit Sicherheit in diesem Jahr knacken." "Im vergangenen Jahr belief sich unser Auftragseingang auf 5,8 Milliarden Euro gegenüber 5,3 Milliarden Euro in 2024", erklärte der Everllence-Chef weiter. Die operative Rendite liege ohne Einmaleffekte im zweistelligen Prozentbereich. Er hoffe, dass ein neuer Investor bei der Abspaltung von Everllence das Unternehmen beim Wachstumskurs und einem zukünftigen Börsengang unterstützen werde. (Augsburger Allgemeine)
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April 16, 2026 00:53 ET (04:53 GMT)
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