FEIERTAGSÜBERBLICK/Montag, 6. April 2026

06.04.2026 / 21:15 Uhr

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen aus dem Feiertagsprogramm von Dow Jones Newswires.

Trump: Verhandlungen mit dem Iran "gehen gut voran"

US-Präsident Trump bekräftigte seine Frist für den Iran bis Dienstagabend, die Straße von Hormus wieder zu öffnen, sagte aber auch, dass die laufenden Verhandlungen "gut vorangehen"."Wir verhandeln mit ihnen, ich denke, es läuft gut", sagte Trump und merkte an, dass der Sondergesandte Steve Witkoff mit ihm im Presseraum sei und Vizepräsident JD Vance ebenfalls an den Verhandlungen hinter den Kulissen beteiligt sei. "Ich denke, es läuft gut, aber wir haben es seit 47 Jahren mit diesen Leuten zu tun."

Trump: Verlängere Iran-Ultimatum nicht erneut

US-Präsident Trump sagte am Montag, er werde eine für Dienstag gesetzte Frist für den Iran, die Straße von Hormus wieder zu öffnen oder Angriffe auf die Energieinfrastruktur des Landes zu riskieren, nicht verschieben. "Sie wird nicht noch einmal verschoben", sagte Trump gegenüber Reportern bei einer Ansprache im Weißen Haus. "Ich habe ihnen eine Chance gegeben und ich hoffe, sie nutzen die Chance. Wenn nicht, gibt es Ärger." Zuvor hatte der Iran einen Vorschlag der USA und regionaler Vermittler abgelehnt, die Feindseligkeiten für 45 Tage im Austausch für die Öffnung der strategischen Wasserstraße einzustellen.

ISM-Index für US-Dienstleister fällt im März

Die Aktivität in der US-Dienstleistungsbranche ist im März langsamer gewachsen. Der vom Institute for Supply Management (ISM) berechnete Einkaufsmanagerindex des nicht-verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 54,0 (Vormonat: 56,1). Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten einen Rückgang auf 54,9 prognostiziert. Das Stimmungsbarometer liegt damit über der Marke von 50 Zählern, ab der es ein Wachstum der US-Dienstleistungsbranche signalisiert.

USA und regionale Vermittler wollen 45-tägige Waffenruhe mit Iran

Die USA und regionale Vermittler drängen auf eine potenzielle 45-tägige Waffenruhe, die zu einem dauerhaften Ende des Krieges mit dem Iran führen könnte. Beamte, die mit der Angelegenheit vertraut sind, schätzen die Chancen für einen Durchbruch jedoch als gering ein. Iranische Vermittler haben es bisher abgelehnt, einen befristeten Waffenstillstand im Austausch für die Öffnung der Straße von Hormus oder die Aufgabe der Bestände an hochangereichertem Uran zu akzeptieren. Stattdessen warnte der Iran, dass er bei einer Umsetzung der US-Drohungen gegen seine Kraftwerke und andere zivile Einrichtungen Vergeltung gegen Energie- und Stromanlagen in Israel und den Golfstaaten, insbesondere Saudi-Arabien, üben würde. Zuerst hatte Axios über den Vorschlag für die 45-tägige Waffenruhe berichtet.

Trump droht Iran mit Angriff auf Kraftwerke

US-Präsident Donald Trump hat mit einer Zerstörung aller iranischen Kraftwerke für den Fall gedroht, dass die Führung des Landes nicht zustimme, die Straße von Hormus bis Dienstagabend wieder zu öffnen. Damit erhöht er den Druck auf Teheran. "Wenn sie nicht einlenken, wenn sie sie geschlossen halten wollen, werden sie jedes Kraftwerk und jede andere Anlage verlieren, die sie im ganzen Land haben", sagte Trump am Sonntag in einem achtminütigen Interview mit dem Wall Street Journal. Die Äußerungen fielen Stunden, nachdem US-Streitkräfte einen im Iran eingeschlossenen amerikanischen Flieger gerettet hatten. Trump hat in den vergangenen Tagen seine Drohungen gegen das Land wiederholt verschärft. Der Iran hat sich seinen Forderungen widersetzt und scheint entschlossen zu sein, einen Zermürbungskrieg zu führen.

Nato-Chef Rutte trifft sich am Mittwoch mit Trump

Der Generalsekretär der Nordatlantikpakt-Organisation, Mark Rutte, wird sich am Mittwoch in Washington mit Präsident Trump treffen. Wie das Bündnis mitteilte, wird Rutte sich außerdem mit Außenminister Marco Rubio und Verteidigungsminister Pete Hegseth treffen. Einen Tag nach dem Treffen wird Rutte eine Rede vor der Ronald Reagan Presidential Foundation & Institute halten. Anschließend wird er vom 10. bis 12. April am Bilderberg-Treffen teilnehmen - einem jährlichen Forum zur Förderung des Dialogs zwischen Europa und Nordamerika.

Opec+ beschließt Ausweitung der Fördermenge

Die Organisation Erdöl exportierender Länder und mit ihnen verbündete Saaten haben eine Ausweitung ihrer Fördermenge beschlossen. Wie die Opec+ mitteilte, wurde die täglich Fördermenge für Mai um 206.00 Barrel erhöht. Die Auswirkungen der Erhöhung dürften aufgrund der Blockade der Straße von Hormus begrenzt sein. Die Gruppe umfasst Saudi-Arabien, Russland, den Irak, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Kasachstan, Nigeria, Algerien und Venezuela.

JPMorgan-Chef Dimon warnt vor Inflation und Flucht in Cash

Die andauernden Kriege in der Ukraine und im Iran könnten nach Aussage von Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, die Inflation ankurbeln und in diesem Jahr einen Ausverkauf am Aktienmarkt auslösen. "Der Stinkstiefel auf der Party - und das könnte 2026 passieren - wäre eine Inflation, die langsam steigt, statt langsam zu sinken", schrieb Dimon in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre. "Dies allein könnte dazu führen, dass die Zinsen steigen und die Kurse von Vermögenswerten fallen." Fallende Kurse können an einem gewissen Punkt die Stimmung schlagartig drehen und eine Flucht in Cash auslösen.

Golf-Fonds geben Paramount Geld für Warner-Übernahme - Kreise

Paramount hat verbindliche Eigenkapitalzusagen in Höhe von fast 24 Milliarden US-Dollar von drei Staatsfonds unter Führung Saudi-Arabiens erhalten, um die Übernahme von Warner Bros. Discovery zu stützen. Dies berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der öffentliche Investitionsfonds Saudi-Arabiens (PIF) hat zugestimmt, rund 10 Milliarden US-Dollar der benötigten Summe für Paramount bereitzustellen. Das Unternehmen wird von David Ellison geleitet, dem Sohn des milliardenschweren Oracle-Mitbegründers Larry Ellison. Die Vereinbarungen mit den Investoren, zu denen auch die Qatar Investment Authority und die Abu Dhabi L'imad Holding Co. gehören, sollen voraussichtlich bereits am Montag unterzeichnet werden, so die informierten Kreise.

CrowdStrike weitet Aktienrückkaufprogramm auf 1,5 Mrd US-Dollar aus

Der Vorstand von CrowdStrike Holdings hat einer Erhöhung des bestehenden Aktienrückkaufprogramms um 50 Prozent zugestimmt. Wie das Cybersecurity-Unternehmen mitteilte, autorisierte der Vorstand den Rückkauf weiterer eigener Class-A-Stammaktien im Wert von 500 Millionen US-Dollar, wodurch sich das Gesamtvolumen auf 1,5 Milliarden US-Dollar erhöht. Das ursprüngliche Programm über 1 Milliarde US-Dollar war im Juni vergangenen Jahres gestartet worden.

Amgen präsentiert starke Ergebnisse für Tepezza

Amgen hat positive Ergebnisse für eine neue Version seines Augenheilmittels Tepezza veröffentlicht. Die Nachricht folgt unmittelbar auf die als enttäuschend eingestuften Testdaten eines Konkurrenzprodukts von Viridian Therapeutics. Tepezza ist eine intravenöse Infusion zur Behandlung der endokrinen Orbitopathie (EO), einer Schilddrüsenerkrankung des Auges. Diese führt zu Entzündungen der Muskeln und des Fetts hinter dem Auge, was ein Hervortreten der Augäpfel (Exophthalmus) verursacht. Die Wall Street hatte darauf gesetzt, dass Elegrobart von Viridian - eine Injektion unter die Haut - Tepezza verdrängen würde. Doch Elegrobart lieferte in der Phase-3-Studie lediglich "positive, aber glanzlose" Ergebnisse.

Oracle ernennt Hilary Maxson zur Finanzchefin

Oracle hat Hilary Maxson mit sofortiger Wirkung als neue Finanzchefin (Chief Financial Officer) des Softwaregiganten eingestellt. Wie Oracle am Montag mitteilte, war Maxson zuletzt als Executive Vice President und Group Chief Financial Officer bei Schneider Electric tätig.

IPO könnte Madison Air Solutions mit 13 Mrd Dollar bewerten

Madison Air Solutions hat die Bedingungen für seinen geplanten Börsengang (IPO) bekannt gegeben. Der Anbieter von Lüftungs- und Filtersystemen könnte damit eine anfängliche Marktkapitalisierung von mehr als 13 Milliarden US-Dollar erreichen. Wie Madison mitteilte, plant das Unternehmen den Verkauf von fast 82,7 Millionen Aktien zu einem Preis zwischen 25 und 27 US-Dollar pro Stück. Madison gab an, dass nach dem Börsengang - unter der Annahme einer vollständigen Ausübung der Mehrzuteilungsoption - mehr als 501,3 Millionen Aktien im Umlauf sein würden. Dies entspräche am oberen Ende der Preisspanne (27 US-Dollar pro Aktie) einer Marktkapitalisierung von rund 13,5 Milliarden US-Dollar.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

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April 06, 2026 15:14 ET (19:14 GMT)

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