PRESSESPIEGEL/Unternehmen

04.11.2026 / 06:49 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

HUAWEI - Das Bundesinnenministerium bereitet schärfere Beschränkungen für chinesische Netztechnik in deutschen Mobilfunknetzen vor. Die "sicherheitspolitische Zeitenwende" erfordere, "dass Abhängigkeiten und Risiken bei kritischen Infrastrukturen umfassend und vorausschauend betrachtet und neu bewertet werden", sagte ein Ministeriumssprecher dem Handelsblatt. Man werde "bei Bedarf" von den gesetzlichen Möglichkeiten Gebrauch machen, bestimmte Komponenten zu verbieten. Grundlage ist ein neuer Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur. Die Behörde will künftig sämtliche Funktionen von 5G-Basisstationen als kritisch einstufen. Diese hätten "zentrale Funktionen als Sicherheits- und Steuerungselemente", heißt es in einem Katalogentwurf. (Handelsblatt)

LBBW - Die Landesbank will mit einem gestärkten Auslandsnetz von der Commerzbank-Kontrollübernahme durch Unicredit profitieren. Große Kunden, die zugleich Kunden von Commerzbank und HypoVereinsbank sind, hätten das Thema bereits aktiv angesprochen, sagt LBBW-CFO Stefanie Münz. Sie müssten hier handeln und ihre Bankbeziehungen diversifizieren. "Wie andere Banken auch sehen wir hier für uns Chancen." CFO Münz hält überdies trotz weiter hoher Immobilienrisiken und schwacher Kreditnachfrage der Firmenkunden an der Jahresprognose fest. (Börsen-Zeitung)

NATIONAL-BANK - Die Staatsanwaltschaft Bochum hat die Geschäftsräume der Essener National-Bank durchsucht. Es geht um den Anfangsverdacht einer schweren Steuerhinterziehung. Die Ermittlungen richten sich auch gegen Vorstände. (Börsen-Zeitung)

DHL - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) will der Deutschen Post eine deutliche Portoerhöhung zum kommenden Jahreswechsel erlauben, doch es gibt deutlichen Widerstand gegen den Plan. Die Monopolkommission hat eine Stellungnahme bei der Behörde eingereicht, die sich scharf gegen die ihrer Meinung nach zu laschen Obergrenzen wendet. "Aus unserer Sicht dürfte das Porto nicht so stark steigen", sagte der Ökonom Tomaso Duso, der dem Gremium vorsitzt, das die Bundesregierung zu Wettbewerbsfragen berät. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

BIONTECH - Der Betriebsrat von Biontech greift den Vorstand des Biotech-Unternehmens in einem Brief frontal an. Darin prangern die Arbeitnehmervertreter den Umgang mit den Mitarbeitern in der derzeit laufenden Neuausrichtung des Unternehmens an. "Mitarbeitende berichten von Zukunfts- und Arbeitsplatzängsten sowie dem Gefühl, mit ihren Sorgen allein zu sein und den Veränderungen hilflos gegenüberzustehen", heißt es in dem Brief, der dem Handelsblatt vorliegt. (Handelsblatt)

RAG-STIFTUNG - Erst baute die RAG-Stiftung eine eigene Gesellschaft für Unternehmenskredite auf, stattete den dazugehörigen Fonds mit einer Kapitalzusage von bis zu 500 Millionen Euro aus - und gab wenige Jahre später die Mehrheit an zwei Manager ab, berichten Insider dem Handelsblatt. An diesem Vorgang entzündet sich nun neue Kritik an der Anlagepraxis der finanzstärksten Stiftung Deutschlands, die wie selten zuvor im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht. Die RAG-Stiftung hält 44 Prozent an Evonik und ist damit ein zentraler Akteur im milliardenschweren Übernahmepoker um den Essener Chemiekonzern, den BASF seit Ende September umwirbt. (Handelsblatt)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/apo/rio/mgo

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2026 00:48 ET (05:48 GMT)

zur Übersicht mit allen Meldungen

ein Service von
DOW JONES

Copyright © 2026 Tradegate Exchange GmbH
Bitte beachten Sie das Regelwerk

DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX® sind eingetragene Markenzeichen der ISS STOXX Index GmbH
EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
TRADEGATE® ist eine eingetragene Marke der Tradegate AG

Kurse in EUR; Fremdwährungsanleihen in der jeweiligen Währung
Zeitangaben in CET (UTC+1)