PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

30.10.2026 / 06:22 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

KI - EU-Digitalkommissarin Henna Virkkunnen moniert mit Blick auf die Sicherheit Künstliche Intelligenz (KI), dass der Wettbewerb um die leistungsfähigsten KI-Modelle inzwischen so hart ist, dass Unternehmen offenbar nicht mehr genügend Zeit in Sicherheitstests investieren. "Sie bringen Modelle auf den Markt, die nicht ausreichend geprüft wurden", sagte sie dem Handelsblatt. "Hinzu kommt ein weiteres Problem: Wir wissen von Fällen, in denen KI-Agenten ihre abgeschotteten Testumgebungen verlassen und Schäden auch bei europäischen Unternehmen verursacht haben." (Handelsblatt)

WOHNUNGSBAU - Das Ifo-Institut erwartet, dass trotz des 2025 beschlossenen Bau-Turbos die Zahl der fertiggestellten Wohnungen in Deutschland in den kommenden Jahren unter der Marke von 200.000 bleiben wird. Angesichts der auch als Folge des Iran-Kriegs weiter steigenden Baukosten müssten die Prognosen nach unten korrigiert werden, sagte der Ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister der Augsburger Allgemeinen. "Wir erwarten, dass auch 2027 und 2028 die Zahl der fertiggestellten Wohnungen jeweils 195.000 Einheiten erreichen wird", sagte der Wirtschaftsforscher. Bisher war das Münchener Wirtschaftsforschungsinstitut für 2028 von einem Anstieg auf immerhin 210.000 Wohnungen ausgegangen. In diesem Jahr werde die Zahl wie erwartet auf ein 15-Jahres-Tief von nur noch 185.000 Fertigstellungen sinken, 20.000 weniger als noch 2025, sagte Dorffmeister. (Augsburger Allgemeine)

NETZAUSBAU - Von den rund 250 Milliarden Euro, die Verteilnetzbetreiber bis 2045 unter konventionellen Bedingungen ausgeben müssen, könnte fast ein Viertel eingespart werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Denkfabrik Agora Energiewende in Kooperation mit der Forschungsstelle für Energiewirtschaft (FfE) und der Beratung Consentec. Die Studie lag dem Handelsblatt vor der Veröffentlichung vor. Die Autoren haben detailliert ausgewertet, welche Fortschritte beim Stromnetzausbau wie viel Geld einsparen würden. Das Ergebnis: Rund 66 Milliarden Euro könnten eingespart werden. (Handelsblatt)

- Alle Angaben ohne Gewähr.

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October 30, 2026 01:21 ET (05:21 GMT)

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