MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

28.10.2026 / 07:32 Uhr

=== 

+++++ TAGESTHEMA +++++

An den Märkten herrscht die Erwartung, dass die US-Notenbank am Mittwochabend die Zinssätze unverändert lassen wird. Nach der Zinserhöhung im September signalisierten hochrangige Vertreter, dass sie sich mit einem weiteren Schritt nicht beeilen müssten. Anleger nahmen dies zur Kenntnis und senkten die Erwartungen einer Zinserhöhung im Oktober. Dann stärkten die in diesem Monat veröffentlichten Inflationsdaten die Argumente für eine erneute Zinserhöhung. Damit ist das von der Fed bevorzugte Inflationsmaß auf dem Weg, keine weiteren Fortschritte in Richtung ihres Ziels von 2 Prozent zu zeigen - ein Stillstand, der bis Anfang 2025 zurückreicht. Der Bauboom im KI-Bereich hat die Wirtschaft widerstandsfähig gehalten. Gleichzeitig sahen sich Unternehmen aufgrund von Zöllen und Energiepreisen mit höheren Inputkosten konfrontiert. Fed-Chairman Kevin Warsh äußerte sich kurz nach der Veröffentlichung der Inflationsdaten. Er tat aber nichts, um die Erwartungen auf eine Beibehaltung des Zinsensniveaus zu ändern. Eine Erhöhung zum aktuellen Zeitpunkt käme weniger als eine Woche vor den Zwischenwahlen überraschend.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

AIRBUS (17:45)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):

                                 PROG   PROG  PROG 
3. QUARTAL                       3Q26   ggVj  Zahl    3Q25 
Umsatz                         17.910  +0,5%    22  17.826 
EBIT bereinigt                  1.777    -8%    22   1.942 
EBIT                            1.751  +0,2%    22   1.748 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   1.298   +16%    22   1.116 
Ergebnis je Aktie                1,67   +18%    22    1,41 
Free Cashflow*                    325   -53%    22     696 
-* vor Kundenfinanzierungen 
 

DELIVERY HERO (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

                        PROG  PROG  PROG 
3. QUARTAL              3Q26  ggVj  Zahl    3Q25 
GMV                   13.147   +8%     4  12.179 
Umsatz                 3.882  +10%     2   3.530 
GMV = Bruttowarenwert (gross merchandise value) 
 

SYMRISE (7:30)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Umsatzentwicklung und Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

                                       PROG   PROG  PROG 
3. QUARTAL                             3Q26   ggVj  Zahl   3Q25 
Umsatz Konzern                        1.283    +5%    12  1.223 
- Scent & Care                          501    +3%    12    487 
- Taste, Nutrition & Health             782    +6%    12    736 
Organische Umsatzentwicklung Konzern    5,0     --    14    1,4 
- Scent & Care                          4,2     --    11    1,3 
- Taste, Nutrition & Health             5,4     --    11    1,5 
 

TRATON (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das dritte Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):

                                   PROG  PROG  PROG 
3. QUARTAL                         3Q26  ggVj  Zahl    3Q25 
Umsatz                           11.620  +12%    17  10.416 
Operatives Ergebnis bereinigt       780  +17%    17     668 
Operative Marge bereinigt           6,7    --    17     6,4 
Ergebnis nach Steuern/Dritten       544  +68%     6     324 
Ergebnis je Aktie                  1,11  +71%    12    0,65 
 

Weitere Termine:

05:00 GB/Standard Chartered plc, Ergebnis 3Q

07:00 CH/Sandoz Group AG, Umsatz 3Q

07:30 FR/Danone SA, Umsatz 3Q

07:30 NL/Adyen NV, Ergebnis 3Q

07:30 KR/LG Electronics Inc, ausführliches Ergebnis 3Q

07:30 NL/KPN NV, Ergebnis 3Q

08:00 GB/GSK plc, Ergebnis 3Q

08:00 GB/Unilever plc, Trading Statement 3Q

08:00 NL/Stellantis NV, Ergebnis 3Q (13:00 Analysten- und Pressekonferenz)

09:00 GB/Aston Martin Lagonda Global Holdings plc, Ergebnis 3Q

12:30 US/T-Mobile US Inc, Ergebnis 3Q

12:30 US/GE Healthcare Technologies Inc, Ergebnis 3Q

12:30 US/GE Vernova Inc, Ergebnis 3Q

21:00 US/Fedex Corp, Ergebnis 1Q

21:05 US/Alphabet Inc (Google-Holding), Ergebnis 3Q

21:05 US/Microsoft Corp, Ergebnis 1Q

21:05 US/Ebay Inc, Ergebnis 3Q

21:10 US/Ford Motor Co, Ergebnis 3Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- DE 
    08:00 NIM-Konsumklimaindikator November 
          PROGNOSE: -30,8 
          zuvor:    -30,6 
- US 
    15:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen 
          Energy Information Administration (EIA) 
 
    19:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung (19:30 Pk mit Chairman Warsh) 
          Fed-Funds-Zielsatz 
          PROGNOSE: 3,75% bis 4,00% 
          zuvor:    3,75% bis 4,00% 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               25.631,00   -0,3 
E-Mini-Future S&P-500      7.757,50   -0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.931,00   +0,4 
Topix (Tokio)              3.991,71   -0,1 
Hang-Seng (Hongk.)        23.098,02   +0,3 
Shanghai-Comp.             3.674,48   +0,7 
 
Dienstag: 
INDEX               Schluss  +/- % 
DAX               25.590,77   +0,7 
DAX-Future        25.739,00   +0,7 
MDAX              30.495,47   +0,7 
TecDAX             4.092,64   +0,9 
SDAX              18.373,06   +0,2 
Euro-Stoxx-50      6.164,69   +0,8 
Stoxx-50           5.371,41   +0,3 
XDAX              25.613,39   +0,1 
Dow-Jones         52.377,57   +0,0 
S&P-500            7.722,60   +0,6 
Nasdaq Composite  26.477,81   +1,2 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Nach den Aufschlägen vom Vortag dürften die Börsen mit kleinen Abgaben starten. Wie das Wall Street Journal berichtet, sollen die USA mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert haben, sich nach den US-Zwischenwahlen Anfang November auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz einzustellen. Der Brent Ölpreis zieht daraufhin an, die Rendite der 10-jährigen US-Benchmarkanleihe steigt leicht auf 5,02 Prozent. Das Höhepunkt des Tages ist die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank - allerdings erst bach Börsenschluss in Europa. Es gilt als ausgemacht, dass das aktuelle Leitzinsniveau bestätigt wird. "Normalerweise würde man an der Stelle sagen, entscheidend ist der Ausblick. Allerdings wird Kevin Warsh hier Anleger und Börsen wohl ganz bewusst im Unklaren lassen", heißt es bei QC Partners. Die Wahrscheinlichkeit einer Dezember-Erhöhung wird aktuell mit 90 Prozent eingepreist. Ansonsten dürfte die Berichtssaison Akzente setzen.

Rückblick: Fester - Angeführt von Technologiewerten haben die Aktienmärkte fester geschlossen. Damit zeigten sich Anleger optimistisch vor den geldpolitischen Entscheidungen von Bank of Japan, US-Notenbank sowie EZB und den Geschäftszahlen von Amazon, Alphabet und Microsoft in der laufenden Woche. Die Geschäftszahlen der Technologie-Giganten dürften vor allem mit Blick auf die Nachhaltigkeit des KI-Investitionsbooms an der Börse geprüft werden. Der europäische Technologie-Subindex war mit einem Plus von 2,0 Prozent Tagesgewinner. Siemens Energy stiegen um weitere 4,4 Prozent und Infineon gewannen 4,8 Prozent. ASML legten um 2,8 Prozent zu und STMicro schlossen 7,1 Prozent höher. BE Semiconductor haussierten mit Aufschlägen von 11,4 Prozent. Applied Materials stockt ihre Beteiligung am Halbleiterausrüster auf. Barclays sprach mit Blick auf die Geschäftszahlen der HSBC (-5,4%) von einem durchwachsenen Quartal. Die Drittquartalszahlen von Novartis (+1,0%) waren indes besser als erwartet ausgefallen.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Fester - Das organische Umsatzwachstum bei Beiersdorf hatte die Erwartungen im dritten Quartal verfehlt. Der Kurs verlor 3,3 Prozent, für Henkel ging es im Gefolge um 0,7 Prozent nach unten. Mercedes-Benz kassierte die Ziele für dieses Jahr. Nach Einschätzung von JP Morgan dürften die Konsenserwartungen um rund 10 Prozent nach unten revidiert werden. Die Aktie war mit einem Minus von 3,9 Prozent größter DAX-Verlierer. Porsche AG gewannen dagegen 3,8 Prozent. Der Sportwagenbauer hatte laut JP Morgan solide Drittquartalszahlen vorgelegt. Suss fielen nach einer Gewinnwarnung um 4 Prozent. Cancom hatte - aus Sicht der Deutschen Bank überraschend - den Mittelwert der Umsatzprognose für 2026 um 6 Prozent gesenkt. Cancom verloren 6,0 Prozent.

USA - AKTIEN

Uneinheitlich - Während es für den Dow-Jones-Index, belastet von den Abgaben bei Boeing und Sherwin-Williams, leicht abwärts ging, zeigten sich der S&P-500 und die Nasdaq-Indizes mit Gewinnen - gestützt von wachsendem Optimismus über die anstehenden Quartalsberichte der sogenannten KI-Hyperscaler. Unter den großen Technologieunternehmen, die in den kommenden Tagen Quartalszahlen vorlegen, stiegen Alphabet um 0,8 Prozent. Microsoft gaben um 0,2 Prozent nach, Amazon legten um 1,6 Prozent zu. Boeing verzeichnete einen weiteren Quartalsverlust. Die Aktie war mit einem Einbruch von 11 Prozent größter Dow-Verlierer. UPS (+5,9%) hatte den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben und im dritten Quartal einen höheren Umsatz erzielt. Coca-Cola (-1,6%) hat seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben, warnte aber vor den Folgen der Inflation. Auch Paypal (+2%) hatte die Prognose für das Gesamtjahr erhöht. General Motors (+5,5%) verlegt ihre Börsennotierung von der New York Stock Exchange zur Nasdaq.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite    +/- 
2  Jahre         4,74d   +0,03 
10 Jahre         4,99    +0,004 
30 Jahre         5,30    +0,004 
 

Die Renditen holten zwischenzeitlich moderate Abgaben wieder auf und legten leicht zu. Die Volatilität wurde mit der Verunsicherung wegen der US-Notenbanksitzung und dem künftigen Zinspfad erklärt.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Di, 18:43 
EUR/USD         1,1117   -0,0   -0,0005          1,1122     1,1139 
EUR/JPY         175,43   -0,2   -0,2700        175,7000   175,8700 
EUR/CHF         0,9227   +0,1    0,0005          0,9222     0,9224 
EUR/GBP         0,8364   +0,1    0,0006          0,8358     0,8364 
USD/JPY          157,8   -0,1   -0,1400        157,9400   157,8600 
GBP/USD         1,3285   -0,1   -0,0018          1,3303     1,3313 
USD/CNY         6,6671   +0,0    0,0011          6,6660     6,6660 
USD/CNH         6,6661   +0,0    0,0014          6,6647     6,6641 
AUS/USD         0,7029   +0,1    0,0005          0,7024     0,7032 
Bitcoin/USD  80.819,66   +0,1    115,16       80.704,50  80.603,34 
 

Der Dollar baute seine Vortagesgewinne aus. Der Dollar-Index legte um weitere 0,2 Prozent zu. Der Greenback dürfte vor den Zwischenwahlen im November stark bleiben, selbst wenn die US-Notenbank am Mittwoch trotz erhöhter Inflationsrisiken die Zinssätze unverändert lasse, urteilten die Strategen von TD Securities. Der Euro büßte 0,4 Prozent auf 1,1125 Dollar ein.

Der US-Dollar legt am Morgen weiter zu, der Dollar-Index steigt um weitere 0,1 Prozent. Die Märkte rechnen mit einer Beibehaltung des aktuellen Zinssatzes, beobachten jedoch auch genau den Ton von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh auf mögliche restriktive Signale hinsichtlich der Inflation, die den Zinspfad neu bewerten könnten, so UOB. Eine eher lockere Haltung, die die Erwartungen an Zinserhöhungen dämpfe, belastete den Greenback, heißt es weiter.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold          4.031,34   -0,7    -26,46        4.057,80 
Silber           53,83   -1,0     -0,53           54,36 
Platin        1.528,75   -0,7    -11,53        1.540,28 
 

Der Goldpreis konnte sich von der Marke bei 4.000 Dollar je Feinunze weiter absetzen. Das Edelmetall gewann zum Settlement 0,9 Prozent auf 4.059 Dollar je Feinunze.

ÖL

ROHÖL          zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex       101,39   +1,5      1,49            99,9 
Brent/ICE       115,73   +1,6      1,85          113,88 
 

Die Ölpreise gaben deutlicher nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent verlor 1,7 Prozent auf 113,88 Dollar. Teilnehmer hofften mit Blick auf die Israel-Wahl auf diplomatische Bemühungen zur Entschärfung der Spannungen im Nahen Osten.

Am Morgen steigen die Ölpreise wieder. Laut Wall Street Journal haben die USA mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert, sich nach den US-Zwischenwahlen Anfang November auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz gegen den Iran einzustellen.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

EUROPÄISCHER NUTZFAHRZEUGMARKT

hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während die Zulassungen leichter Nutzfahrzeuge weitgehend stabil blieben, zeigte das Lkw-Segment eine Erholung ausgehend von einer niedrigen Basis, wie Acea mitteilte. Das Bus-Segment verzeichnete ein solides Wachstum. Der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen habe zwar weiter zugenommen, jedoch bleibe die Akzeptanz hinter dem erforderlichen Tempo zurück, fügte die Herstellervereinigung hinzu.

BASF

                                   BERICHTET    PROG   PROG 
3. QUARTAL                       3Q26   ggVj    3Q26   ggVj    3Q25 
Umsatz                         16.360   +14%  15.665    +9%  14.328 
EBITDA vor Sondereffekten       1.643   +15%   1.495    +5%   1.430 
EBITDA                          1.206  -0,1%   1.387   +15%   1.207 
EBIT vor Sondereffekten           681   +28%     502    -6%     533 
EBIT                              -98     --     444   +91%     232 
Ergebnis vor Steuern              -41     --     326  +133%     140 
Ergebnis nach Steuern/Dritten     155   -10%     196   +14%     172 
Ergebnis je Aktie                0,18    -5%    0,26   +35%    0,19 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- EBITDA vor Sondereffekten: nun zwischen  7,4 und 7,8 Mrd Euro (bisher: 6,9 und 7,7 Mrd Euro) 
- Free Cashflow: weiter zwischen 1,5 und 2,3 Mrd Euro 
 

- alle Angaben in Millionen in den Tabellen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro;

DEUTSCHE BANK

                               BERICHTET   PROG  PROG 
3. QUARTAL                    3Q26  ggVj   3Q26  ggVj    3Q25 
Erträge                      8.335   +4%  8.208   +2%   8.043 
-Investmentbank              2.918   -2%  2.922   -2%   2.978 
-Fixed Income & Currencies   2.400*   --  2.411   -4%   2.500 
Aufwand-Ertrags-Relation      62,4    --   65,0    --    64,4 
Risikovorsorge                 501  +20%    488  +17%     417 
Eigenkapitalrendite (RoTE)    10,6    --    9,9    --    10,7 
Ergebnis vor Steuern         2.631   +8%  2.390   -2%   2.445 
Ergebnis nach Steuern        1.852   +2%  1.699   -7%   1.819 
Ergebnis nach Steuern/Dritten      -100%  1.649   +5%   1.564 
Ergebnis je Aktie verwässert  0,94   +6%   0,77  -13%    0,89 
* gerundete Angabe des Unternehmens 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Erträge: "auf dem Weg, das angestrebte Ertragsniveau von 
33 Mrd. Euro für 2026 zu übertreffen" 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrag-Relation und Rendite in Prozent;

Die Deutsche Bank muss ihr Geschäft im kommenden Jahr gemäß den Anforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Überprüfungs- und Bewertungsprozesses der Aufsicht (SREP) mit etwas weniger Eigenkapital hinterlegen als im Vorjahr. Wie die Bank mitteilte, wurde die sogenannte Säule-2-Anforderung (P2R) auf eine Quote von 2,60 Prozent ab Anfang Januar 2027 festgelegt, 25 Basispunkte weniger als für 2026. Die aufsichtliche Anforderung insgesamt für die harte Kernkapitalquote beläuft sich für 2027 auf 11,07 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 hatte die Bank eine Quote von 13,92 Prozent ausgewiesen.

COMMERZBANK

Scope hat das Emittenten-Rating mit A und stabilem Ausblick bestätigt. Laut der Ratingagentur spiegelt die Bestätigung die solide operative Entwicklung der Commerzbank sowie ihr starkes Solvabilitäts- und Refinanzierungsprofil wider. Scope bezeichnete es als mittlerweile sehr wahrscheinlich, dass die Commerzbank Teil der italienischen Großbank Unicredit wird, was jedoch keine direkten Auswirkungen auf die Bonitätsbewertung habe.

DWS

                           BERICHTET   PROG  PROG 
3. QUARTAL                3Q26  ggVj   3Q26  ggVj   3Q25 
Erträge                    784   +4%    802   +6%    754 
Aufwand-Ertrags-Relation  58,6    --   57,1    --   57,7 
Nettomittelflüsse         30,9 +155%   15,1  +25%   12,1 
Verwaltetes Vermögen     1.221  +16%  1.196  +13%  1.054 
Ergebnis vor Steuern       325   +2%    345   +8%    319 
Ergebnis je Aktie         1,15   +5%   1,21  +10%   1,10 
 
AUSBLICK bis 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- ein Wachstum des Gewinns je Aktie 10 bis 15% 
- eine Aufwand-Ertrag-Relation bei 55 bis 57% 
- Anstieg des Nettomittelaufkommens bei 2 bis 5% 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Nettomittelflüsse und das verwaltete Vermögen in Mrd Euro, Aufwand-Ertrags-Relation in Prozent;

MERCEDES-BENZ

                                              BERICHTET   PROG   PROG 
3. QUARTAL*                                  3Q26  ggVj   3Q26   ggVj   3Q25 
Umsatz                                     30.698   -5% 30.942    -4% 32.147 
EBIT                                        1.773 +136%  1.531  +104%    750 
Ergebnis je Aktie unverwässert               1,64  +34%   1,27    +4%   1,22 
Umsatz Cars                                22.374   -6% 22.400    -6% 23.742 
EBIT bereinigt Cars                           560  -51%    583   -49%  1.139 
bereinigte Umsatzrendite Cars                 2,5    --    2,6     --    4,8 
Umsatz Vans                                 4.223   +4%  4.226    +4%  4.044 
EBIT bereinigt Vans                           397   -4%    386    -6%    412 
bereinigte Umsatzrendite Vans                 9,4    --    9,1     --   10,2 
Umsatz Financial Services                   5.587   -4%  5.831  +0,4%  5.805 
EBIT bereinigt Financial Services             445  +42%    399   +28%    313 
ber Eigenkapitalrendite Financial Services   13,8    --     --     --    9,6 
Free Cashflow Industriegeschäft               172  -87%    557   -59%  1.367 
*Das Unternehmen hatte am 27. Oktober vorab berichtet. 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet nun: 
Mercedes-Benz Group: 
- Umsatz: leicht unter Vorjahr 
- EBIT: auf dem Niveau des Vorjahres (bisher: deutlich über dem Niveau des Vorjahres) 
- Free Cashflow des Industriegeschäfts: den Schwellenwert der bisherigen Prognosespanne knapp unterschreitet und somit 
  nun deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird (bisher: leicht unter dem Niveau des Vorjahres) 
- Mercedes-Benz Cars: erwartet nun eine bereinigte Umsatzrendite von 2% bis 3% (bisher: 3% bis 5%) 
- Unverändert bleiben die erwartete bereinigte Umsatzrendite von Mercedes-Benz Vans (8% bis 10%) 
  und die erwartete bereinigte Eigenkapitalrendite von Mercedes-Benz Financial Services (12% bis 14%) 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Rendite in Prozent;

ASLM

Die Renditen holten zwischenzeitlich moderate Abgaben wieder auf und legten leicht zu. Die Volatilität wurde mit der Verunsicherung wegen der US-Notenbanksitzung und dem künftigen Zinspfad erklärt.

+++++ DEVISENMARKT +++++

DEVISEN        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Di, 18:43 
EUR/USD         1,1117   -0,0   -0,0005          1,1122     1,1139 
EUR/JPY         175,43   -0,2   -0,2700        175,7000   175,8700 
EUR/CHF         0,9227   +0,1    0,0005          0,9222     0,9224 
EUR/GBP         0,8364   +0,1    0,0006          0,8358     0,8364 
USD/JPY          157,8   -0,1   -0,1400        157,9400   157,8600 
GBP/USD         1,3285   -0,1   -0,0018          1,3303     1,3313 
USD/CNY         6,6671   +0,0    0,0011          6,6660     6,6660 
USD/CNH         6,6661   +0,0    0,0014          6,6647     6,6641 
AUS/USD         0,7029   +0,1    0,0005          0,7024     0,7032 
Bitcoin/USD  80.819,66   +0,1    115,16       80.704,50  80.603,34 
 

Der Dollar baute seine Vortagesgewinne aus. Der Dollar-Index legte um weitere 0,2 Prozent zu. Der Greenback dürfte vor den Zwischenwahlen im November stark bleiben, selbst wenn die US-Notenbank am Mittwoch trotz erhöhter Inflationsrisiken die Zinssätze unverändert lasse, urteilten die Strategen von TD Securities. Der Euro büßte 0,4 Prozent auf 1,1125 Dollar ein.

Der US-Dollar legt am Morgen weiter zu, der Dollar-Index steigt um weitere 0,1 Prozent. Die Märkte rechnen mit einer Beibehaltung des aktuellen Zinssatzes, beobachten jedoch auch genau den Ton von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh auf mögliche restriktive Signale hinsichtlich der Inflation, die den Zinspfad neu bewerten könnten, so UOB. Eine eher lockere Haltung, die die Erwartungen an Zinserhöhungen dämpfe, belastete den Greenback, heißt es weiter.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle        zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold          4.031,34   -0,7    -26,46        4.057,80 
Silber           53,83   -1,0     -0,53           54,36 
Platin        1.528,75   -0,7    -11,53        1.540,28 
 

Der Goldpreis konnte sich von der Marke bei 4.000 Dollar je Feinunze weiter absetzen. Das Edelmetall gewann zum Settlement 0,9 Prozent auf 4.059 Dollar je Feinunze.

ÖL

ROHÖL          zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex       101,39   +1,5      1,49            99,9 
Brent/ICE       115,73   +1,6      1,85          113,88 
 

Die Ölpreise gaben deutlicher nach. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent verlor 1,7 Prozent auf 113,88 Dollar. Teilnehmer hofften mit Blick auf die Israel-Wahl auf diplomatische Bemühungen zur Entschärfung der Spannungen im Nahen Osten.

Am Morgen steigen die Ölpreise wieder. Laut Wall Street Journal haben die USA mehrere arabische Golfstaaten aufgefordert, sich nach den US-Zwischenwahlen Anfang November auf einen kurzen, intensiven Militäreinsatz gegen den Iran einzustellen.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

EUROPÄISCHER NUTZFAHRZEUGMARKT

hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres vor dem Hintergrund steigender Energiepreise ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während die Zulassungen leichter Nutzfahrzeuge weitgehend stabil blieben, zeigte das Lkw-Segment eine Erholung ausgehend von einer niedrigen Basis, wie Acea mitteilte. Das Bus-Segment verzeichnete ein solides Wachstum. Der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Neuzulassungen habe zwar weiter zugenommen, jedoch bleibe die Akzeptanz hinter dem erforderlichen Tempo zurück, fügte die Herstellervereinigung hinzu.

BASF

                                   BERICHTET    PROG   PROG 
3. QUARTAL                       3Q26   ggVj    3Q26   ggVj    3Q25 
Umsatz                         16.360   +14%  15.665    +9%  14.328 
EBITDA vor Sondereffekten       1.643   +15%   1.495    +5%   1.430 
EBITDA                          1.206  -0,1%   1.387   +15%   1.207 
EBIT vor Sondereffekten           681   +28%     502    -6%     533 
EBIT                              -98     --     444   +91%     232 
Ergebnis vor Steuern              -41     --     326  +133%     140 
Ergebnis nach Steuern/Dritten     155   -10%     196   +14%     172 
Ergebnis je Aktie                0,18    -5%    0,26   +35%    0,19 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- EBITDA vor Sondereffekten: nun zwischen  7,4 und 7,8 Mrd Euro (bisher: 6,9 und 7,7 Mrd Euro) 
- Free Cashflow: weiter zwischen 1,5 und 2,3 Mrd Euro 
 

- alle Angaben in Millionen in den Tabellen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro;

DEUTSCHE BANK

                               BERICHTET   PROG  PROG 
3. QUARTAL                    3Q26  ggVj   3Q26  ggVj    3Q25 
Erträge                      8.335   +4%  8.208   +2%   8.043 
-Investmentbank              2.918   -2%  2.922   -2%   2.978 
-Fixed Income & Currencies   2.400*   --  2.411   -4%   2.500 
Aufwand-Ertrags-Relation      62,4    --   65,0    --    64,4 
Risikovorsorge                 501  +20%    488  +17%     417 
Eigenkapitalrendite (RoTE)    10,6    --    9,9    --    10,7 
Ergebnis vor Steuern         2.631   +8%  2.390   -2%   2.445 
Ergebnis nach Steuern        1.852   +2%  1.699   -7%   1.819 
Ergebnis nach Steuern/Dritten      -100%  1.649   +5%   1.564 
Ergebnis je Aktie verwässert  0,94   +6%   0,77  -13%    0,89 
* gerundete Angabe des Unternehmens 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
- Erträge: "auf dem Weg, das angestrebte Ertragsniveau von 
33 Mrd. Euro für 2026 zu übertreffen" 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Aufwand-Ertrag-Relation und Rendite in Prozent;

Die Deutsche Bank muss ihr Geschäft im kommenden Jahr gemäß den Anforderungen der Europäischen Zentralbank (EZB) im Überprüfungs- und Bewertungsprozesses der Aufsicht (SREP) mit etwas weniger Eigenkapital hinterlegen als im Vorjahr. Wie die Bank mitteilte, wurde die sogenannte Säule-2-Anforderung (P2R) auf eine Quote von 2,60 Prozent ab Anfang Januar 2027 festgelegt, 25 Basispunkte weniger als für 2026. Die aufsichtliche Anforderung insgesamt für die harte Kernkapitalquote beläuft sich für 2027 auf 11,07 Prozent. Für das zweite Quartal 2026 hatte die Bank eine Quote von 13,92 Prozent ausgewiesen.

COMMERZBANK

Scope hat das Emittenten-Rating mit A und stabilem Ausblick bestätigt. Laut der Ratingagentur spiegelt die Bestätigung die solide operative Entwicklung der Commerzbank sowie ihr starkes Solvabilitäts- und Refinanzierungsprofil wider. Scope bezeichnete es als mittlerweile sehr wahrscheinlich, dass die Commerzbank Teil der italienischen Großbank Unicredit wird, was jedoch keine direkten Auswirkungen auf die Bonitätsbewertung habe.

DWS

                           BERICHTET   PROG  PROG 
3. QUARTAL                3Q26  ggVj   3Q26  ggVj   3Q25 
Erträge                    784   +4%    802   +6%    754 
Aufwand-Ertrags-Relation  58,6    --   57,1    --   57,7 
Nettomittelflüsse         30,9 +155%   15,1  +25%   12,1 
Verwaltetes Vermögen     1.221  +16%  1.196  +13%  1.054 
Ergebnis vor Steuern       325   +2%    345   +8%    319 
Ergebnis je Aktie         1,15   +5%   1,21  +10%   1,10 
 
AUSBLICK bis 2026 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- ein Wachstum des Gewinns je Aktie 10 bis 15% 
- eine Aufwand-Ertrag-Relation bei 55 bis 57% 
- Anstieg des Nettomittelaufkommens bei 2 bis 5% 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Nettomittelflüsse und das verwaltete Vermögen in Mrd Euro, Aufwand-Ertrags-Relation in Prozent;

MERCEDES-BENZ

                                              BERICHTET   PROG   PROG 
3. QUARTAL*                                  3Q26  ggVj   3Q26   ggVj   3Q25 
Umsatz                                     30.698   -5% 30.942    -4% 32.147 
EBIT                                        1.773 +136%  1.531  +104%    750 
Ergebnis je Aktie unverwässert               1,64  +34%   1,27    +4%   1,22 
Umsatz Cars                                22.374   -6% 22.400    -6% 23.742 
EBIT bereinigt Cars                           560  -51%    583   -49%  1.139 
bereinigte Umsatzrendite Cars                 2,5    --    2,6     --    4,8 
Umsatz Vans                                 4.223   +4%  4.226    +4%  4.044 
EBIT bereinigt Vans                           397   -4%    386    -6%    412 
bereinigte Umsatzrendite Vans                 9,4    --    9,1     --   10,2 
Umsatz Financial Services                   5.587   -4%  5.831  +0,4%  5.805 
EBIT bereinigt Financial Services             445  +42%    399   +28%    313 
ber Eigenkapitalrendite Financial Services   13,8    --     --     --    9,6 
Free Cashflow Industriegeschäft               172  -87%    557   -59%  1.367 
*Das Unternehmen hatte am 27. Oktober vorab berichtet. 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet nun: 
Mercedes-Benz Group: 
- Umsatz: leicht unter Vorjahr 
- EBIT: auf dem Niveau des Vorjahres (bisher: deutlich über dem Niveau des Vorjahres) 
- Free Cashflow des Industriegeschäfts: den Schwellenwert der bisherigen Prognosespanne knapp unterschreitet und somit 
  nun deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird (bisher: leicht unter dem Niveau des Vorjahres) 
- Mercedes-Benz Cars: erwartet nun eine bereinigte Umsatzrendite von 2% bis 3% (bisher: 3% bis 5%) 
- Unverändert bleiben die erwartete bereinigte Umsatzrendite von Mercedes-Benz Vans (8% bis 10%) 
  und die erwartete bereinigte Eigenkapitalrendite von Mercedes-Benz Financial Services (12% bis 14%) 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Rendite in Prozent;

ASLM

hat die Umsatzprognosen für das kommende Jahr erneut angehoben. Die Unternehmen investieren massiv in Chips und die zu deren Herstellung benötigten Werkzeuge, um mit der rasant steigenden Nachfrage nach Künstlicher Intelligen (KI) Schritt zu halten. Der Konzern teilte mit, dass der Umsatz im nächsten Jahr 5,7 Milliarden Euro übersteigen dürfte, was 6,37 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies steht im Vergleich zu einer früheren Prognose, die einen Umsatz über dem oberen Ende einer Spanne zwischen 3,7 Milliarden Euro und 4,6 Milliarden Euro vorsah. Das Unternehmen verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 44 Prozent im Jahresvergleich bei konstanten Wechselkursen und lag über den Prognosen der Analysten von 1,10 Milliarden Euro.

BNP

hat für das dritte Quartal einen Gewinnanstieg ausgewiesen. Gestützt wurde das Ergebnis durch eine starke Entwicklung im Aktienhandel und im Prime-Brokerage-Geschäft. Die Großbank teilte mit, dass der Nettogewinn im dritten Quartal auf 3,46 Milliarden Euro (3,85 Milliarden US-Dollar) geklettert sei, verglichen mit 3,04 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis übertraf die Analystenerwartungen von 3,23 Milliarden Euro, wie aus einem von der Bank bereitgestellten Konsens der Schätzungen hervorgeht. Der Gewinn nach Steuern wurde durch ein Umsatzwachstum von 9,45 Prozent auf 13,76 Milliarden Euro begünstigt. Dies lag über den Erwartungen der Analysten von 13,50 Milliarden Euro.

EQUINOR

hat den Gewinn im dritten Quartal aufgrund gestiegener Öl- und Gaspreise verdoppelt. Zudem sorgte ein durch globale Konflikte ausgelöster Sprung bei den Raffineriemargen für Rückenwind, da diese Konflikte die Energiemärkte auf den Kopf gestellt haben. Das bereinigte Betriebsergebnis im dritten Quartal stieg auf 12,35 Milliarden US-Dollar verglichen mit 6,215 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies übertrifft die Erwartungen der Analysten, die mit 12,19 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Equinor hob ihr Ziel für die Öl- und Gasproduktion für 2026 auf ein Wachstum von rund 4 Prozent gegenüber 2025 an, nachdem zuvor rund 3 Prozent prognostiziert worden waren.

HEINEKEN

hat im jüngsten Quartal dank des Absatzes von Premiummarken und alkoholreduzierten Produkten sowie eines starken Wachstums in Asien seinen Umsatz gesteigert. Das Gesamtvolumen in den drei Monaten bis September stieg organisch um 4,8 Prozent. Dies habe den Umsatz auf 8,09 Milliarden Euro erhöht, was einem Plus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Damit wurden die Erwartungen übertroffen. Analysten hatten mit einem organischen Volumenwachstum von 2,9 Prozent und einem Umsatzwachstum von 3,5 Prozent gerechnet.

LOGITECH

hat im zweiten Geschäftsquartal Umsatz und operativen Gewinn gesteigert. Im laufenden dritten Quartal dürfte der Umsatz des Schweizer Konzerns durch Ausfälle eines Zulieferers belastet werden, allerdings nicht so stark wie ursprünglich befürchtet. Für das dritte Geschäftsquartal erwartet Logitech auf währungsbereinigter Basis eine Umsatzentwicklung von einer Stagnation bis hin zu einem Rückgang um 5 Prozent. Der Umsatz wird bei 1,36 bis 1,43 Milliarden US-Dollar gesehen. Darin berücksichtigt ist eine geschätzte Belastung von 70 bis 80 Millionen Dollar durch die Probleme bei dem Lieferanten.

UBS

hat im dritten Quartal einen Anstieg des Nettogewinns verzeichnet. Gestützt wurde das Ergebnis durch das Wachstum ihrer Vermögensverwaltungsplattform. Der Nettogewinn im dritten Quartal betrug 2,69 Milliarden US-Dollar nach 2,48 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Wert lag unter den Erwartungen der Analysten von 2,71 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg von 12,76 Milliarden Dollar auf 13,35 Milliarden Dollar. Dies übertraf die Erwartungen von 13,10 Milliarden Dollar laut demselben Konsens. Die Bank rechnet im vierten Quartal in der globalen Vermögensverwaltung mit einem Anstieg des Nettozinseinkommens im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorquartal. Im Privat- und Firmenkundengeschäft wird in Schweizer Franken gerechnet ein leichter Anstieg erwartet.

SANTANDER

hat im dritten Quartal einen Rückgang des Nettogewinns verbucht, nachdem die Bank mehr Mittel zur Deckung von Kreditverlusten zurückgestellt hatte. Im dritten Quartal wurde ein Nettogewinn von 3,43 Milliarden Euro erzielt. Dies entspreche einem Rückgang von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis sei durch einen Anstieg der Nettorisikovorsorge im Kreditgeschäft um 22 Prozent auf 3,49 Milliarden Euro belastet worden. Auf bereinigter Basis stieg der Nettogewinn um 19 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro. Analysten hatten diese Kennzahl bei 3,79 Milliarden Euro prognostiziert. Santander bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr.

COCA-COLA

hat die Prognose für das Jahr angehoben, nachdem ein höheres Volumen und gestiegene Preise die Ergebnisse im jüngsten Quartal beflügelt hatten. Der Getränkekonzern verbuchte für das dritte Quartal einen Gewinn von 4,06 Milliarden US-Dollar bzw. 93 Cent je Aktie verglichen mit 3,68 Milliarden Dollar bzw. 86 Cent je Aktie im Vorjahr. Das Absatzvolumen stieg um 5 Prozent.

=== 

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 28, 2026 02:30 ET (06:30 GMT)

hat die Umsatzprognosen für das kommende Jahr erneut angehoben. Die Unternehmen investieren massiv in Chips und die zu deren Herstellung benötigten Werkzeuge, um mit der rasant steigenden Nachfrage nach Künstlicher Intelligen (KI) Schritt zu halten. Der Konzern teilte mit, dass der Umsatz im nächsten Jahr 5,7 Milliarden Euro übersteigen dürfte, was 6,37 Milliarden US-Dollar entspricht. Dies steht im Vergleich zu einer früheren Prognose, die einen Umsatz über dem oberen Ende einer Spanne zwischen 3,7 Milliarden Euro und 4,6 Milliarden Euro vorsah. Das Unternehmen verzeichnete im dritten Quartal einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 44 Prozent im Jahresvergleich bei konstanten Wechselkursen und lag über den Prognosen der Analysten von 1,10 Milliarden Euro.

BNP

hat für das dritte Quartal einen Gewinnanstieg ausgewiesen. Gestützt wurde das Ergebnis durch eine starke Entwicklung im Aktienhandel und im Prime-Brokerage-Geschäft. Die Großbank teilte mit, dass der Nettogewinn im dritten Quartal auf 3,46 Milliarden Euro (3,85 Milliarden US-Dollar) geklettert sei, verglichen mit 3,04 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis übertraf die Analystenerwartungen von 3,23 Milliarden Euro, wie aus einem von der Bank bereitgestellten Konsens der Schätzungen hervorgeht. Der Gewinn nach Steuern wurde durch ein Umsatzwachstum von 9,45 Prozent auf 13,76 Milliarden Euro begünstigt. Dies lag über den Erwartungen der Analysten von 13,50 Milliarden Euro.

EQUINOR

hat den Gewinn im dritten Quartal aufgrund gestiegener Öl- und Gaspreise verdoppelt. Zudem sorgte ein durch globale Konflikte ausgelöster Sprung bei den Raffineriemargen für Rückenwind, da diese Konflikte die Energiemärkte auf den Kopf gestellt haben. Das bereinigte Betriebsergebnis im dritten Quartal stieg auf 12,35 Milliarden US-Dollar verglichen mit 6,215 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum. Dies übertrifft die Erwartungen der Analysten, die mit 12,19 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Equinor hob ihr Ziel für die Öl- und Gasproduktion für 2026 auf ein Wachstum von rund 4 Prozent gegenüber 2025 an, nachdem zuvor rund 3 Prozent prognostiziert worden waren.

HEINEKEN

hat im jüngsten Quartal dank des Absatzes von Premiummarken und alkoholreduzierten Produkten sowie eines starken Wachstums in Asien seinen Umsatz gesteigert. Das Gesamtvolumen in den drei Monaten bis September stieg organisch um 4,8 Prozent. Dies habe den Umsatz auf 8,09 Milliarden Euro erhöht, was einem Plus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspreche. Damit wurden die Erwartungen übertroffen. Analysten hatten mit einem organischen Volumenwachstum von 2,9 Prozent und einem Umsatzwachstum von 3,5 Prozent gerechnet.

LOGITECH

hat im zweiten Geschäftsquartal Umsatz und operativen Gewinn gesteigert. Im laufenden dritten Quartal dürfte der Umsatz des Schweizer Konzerns durch Ausfälle eines Zulieferers belastet werden, allerdings nicht so stark wie ursprünglich befürchtet. Für das dritte Geschäftsquartal erwartet Logitech auf währungsbereinigter Basis eine Umsatzentwicklung von einer Stagnation bis hin zu einem Rückgang um 5 Prozent. Der Umsatz wird bei 1,36 bis 1,43 Milliarden US-Dollar gesehen. Darin berücksichtigt ist eine geschätzte Belastung von 70 bis 80 Millionen Dollar durch die Probleme bei dem Lieferanten.

UBS

hat im dritten Quartal einen Anstieg des Nettogewinns verzeichnet. Gestützt wurde das Ergebnis durch das Wachstum ihrer Vermögensverwaltungsplattform. Der Nettogewinn im dritten Quartal betrug 2,69 Milliarden US-Dollar nach 2,48 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Der Wert lag unter den Erwartungen der Analysten von 2,71 Milliarden Dollar. Der Umsatz stieg von 12,76 Milliarden Dollar auf 13,35 Milliarden Dollar. Dies übertraf die Erwartungen von 13,10 Milliarden Dollar laut demselben Konsens. Die Bank rechnet im vierten Quartal in der globalen Vermögensverwaltung mit einem Anstieg des Nettozinseinkommens im niedrigen einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorquartal. Im Privat- und Firmenkundengeschäft wird in Schweizer Franken gerechnet ein leichter Anstieg erwartet.

SANTANDER

hat im dritten Quartal einen Rückgang des Nettogewinns verbucht, nachdem die Bank mehr Mittel zur Deckung von Kreditverlusten zurückgestellt hatte. Im dritten Quartal wurde ein Nettogewinn von 3,43 Milliarden Euro erzielt. Dies entspreche einem Rückgang von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis sei durch einen Anstieg der Nettorisikovorsorge im Kreditgeschäft um 22 Prozent auf 3,49 Milliarden Euro belastet worden. Auf bereinigter Basis stieg der Nettogewinn um 19 Prozent auf 3,85 Milliarden Euro. Analysten hatten diese Kennzahl bei 3,79 Milliarden Euro prognostiziert. Santander bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr.

COCA-COLA

hat die Prognose für das Jahr angehoben, nachdem ein höheres Volumen und gestiegene Preise die Ergebnisse im jüngsten Quartal beflügelt hatten. Der Getränkekonzern verbuchte für das dritte Quartal einen Gewinn von 4,06 Milliarden US-Dollar bzw. 93 Cent je Aktie verglichen mit 3,68 Milliarden Dollar bzw. 86 Cent je Aktie im Vorjahr. Das Absatzvolumen stieg um 5 Prozent.

=== 

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 28, 2026 02:30 ET (06:30 GMT)

zur Übersicht mit allen Meldungen

ein Service von
DOW JONES

Copyright © 2026 Tradegate Exchange GmbH
Bitte beachten Sie das Regelwerk

DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX® sind eingetragene Markenzeichen der ISS STOXX Index GmbH
EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
TRADEGATE® ist eine eingetragene Marke der Tradegate AG

Kurse in EUR; Fremdwährungsanleihen in der jeweiligen Währung
Zeitangaben in CET (UTC+1)