PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen
28.10.2026 / 06:19 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
KI - Die Grünen-Fraktion im Bundestag fordert verbindliche Sicherheitsstandards für leistungsstarke KI-Systeme und will Unternehmen sowie deren Führungskräfte für schwere Sicherheitsvorfälle haftbar machen. Das geht aus einem Antrag hervor, der dem Handelsblatt vorliegt. "Die Sicherheit von KI-Systemen darf nicht länger allein den Unternehmen überlassen werden, die sie entwickeln", sagte die Grünen-Digitalpolitikerin Rebecca Lenhard, Mitverfasserin des Antrags, dem Handelsblatt. "Wer Schäden verursacht, muss dafür haften. Das gilt auch für die Chefs der großen KI-Konzerne." Der Antrag fordert zudem unabhängige Prüfungen und eine verbindliche Aufarbeitung von Sicherheitsvorfällen. (Handelsblatt)
ARBEITSMARKT - Die Konjunktur gewinnt langsam an Fahrt, am Arbeitsmarkt kommt davon allerdings bislang wenig an. Das zeigen die Oktober-Daten des Beschäftigungsbarometers, das die Münchener Wirtschaftsforscher vom Ifo-Institut monatlich exklusiv für das Handelsblatt berechnen. "Die Unternehmen warten offenbar auf eine nachhaltigere Erholung, bevor sie wieder verstärkt Personal einstellen", sagte Ifo-Chefstatistiker Klaus Wohlrabe dem Handelsblatt. Der Arbeitsmarkt scheine zwar allmählich einen Boden zu finden, "von einer echten Einstellungsdynamik sind wir aber noch weit entfernt", ergänzte er. (Handelsblatt)
US-ÖLKONZERNE - Die USA und Russland führen nach Informationen der FT Gespräche über eine mögliche Rückkehr amerikanischer Unternehmen auf den russischen Ölmarkt im Rahmen umfassenderer Verhandlungen zur Beendigung von Wladimir Putins Krieg in der Ukraine.Das Weiße Haus und der Kreml haben laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen angedeutet, dass nach Kriegsende ein Joint Venture zwischen US-amerikanischen und russischen Ölkonzernen vor der Küste von Sachalin, einer Insel im Fernen Osten, wieder aufgenommen werden könnte. Außerdem werde darüber gesprochen, die US-Konzerne in einen Plan einzubeziehen, den Verkauf von russischem Öl nach Europa über die Druschba-Pipeline wieder aufzunehmen, hieß es weiter. (Financial Times)
USA/EUROPA - US-Handelsvertreter Jamieson Greer hat davor gewarnt, dass der 3,4 Milliarden US-Dollar schwere Kredit der EU an das Luft- und Raumfahrtunternehmen Airbus den fragilen Handelsfrieden zwischen Washington und Brüssel gefährden und das Risiko eines transatlantischen Handelskriegs erhöhen könnte. Greer warf der Europäischen Investitionsbank vor, trotz "anhaltender Anfragen" keine Details über den im Juni gewährten Kredit an Airbus offengelegt zu haben. Er äußerte die Befürchtung, dass das Geld zu Marktverzerrungen führen könnte, die einen "Verstoß gegen die Bedingungen unseres hart erkämpften Abkommens" darstellen würden. (Financial Times)
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October 28, 2026 01:18 ET (05:18 GMT)
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