Sartorius übertrifft Erwartungen und bekräftigt Konzernprognose

22.10.2026 / 07:40 Uhr

DOW JONES--Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius hat in den ersten neun Monaten mehr umgesetzt und verdient als erwartet. Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung und der anhaltend positiven Entwicklung der relevanten Endmärkte bestätigt der Vorstand seine Gesamtjahresprognose für den Konzern und die Sparte Bioprocess Solutions. Gleichzeitig präzisierte Sartorius die Prognose für die Sparte Lab Products & Services und die Erwartung für die auf den Umsatz bezogene Investitionsquote.

Der Umsatz kletterte in den ersten neun Monaten angetrieben von einer wiederbelebten Nachfrage nach Bioprozessanlagen sowie dem stetigen Geschäft mit Verbrauchsmaterialien um 5 Prozent auf 2,737 Milliarden Euro und lag damit leicht über der Konsensschätzung von 2,710 Milliarden Euro. Auch auf der Ertragsseite präsentierte sich das Geschäft dynamischer als an den Märkten prognostiziert: Das bereinigte EBITDA legte im Vorjahresvergleich um 7 Prozent auf 828 Millionen Euro zu, während die Analysten lediglich von 817 Millionen Euro ausgegangen war. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich entsprechend von 29,7 auf 30,2 Prozent, womit auch hier die Markterwartung von 30,1 Prozent knapp übertroffen wurde.

Das bereinigte Ergebnis nach Steuern und Dritten stieg um 7 Prozent auf 260 Millionen Euro und übertraf die Analystenschätzung von 256 Millionen Euro. Für die Anteilseigner schlägt sich diese Ertragsstärke in einem bereinigten Ergebnis je Vorzugsaktie von 3,77 Euro nieder - nach 3,53 Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Vorstandschef Michael Grosse sieht den Konzern auf Kurs und bekräftigte die Jahresziele, wobei die Erwartungen für die Laborsparte an das obere Ende der Zielspanne angepasst wurden. Für den Gesamtkonzern peilt das Management währungsbereinigt ein operatives Umsatzwachstum im mittleren Bereich der Spanne von 5 bis 9 Prozent an. Unter Berücksichtigung der Zollabwicklungen dürfte das Umsatzplus laut Sartorius in der unteren Bandbreite liegen.

Der Vorstand geht weiterhin von einem operativen wechselkursbereinigten Wachstum vor Zolleffekten um den Mittelpunkt der jeweiligen Prognosebandbreiten von 6 bis 10 Prozent für Bioprocess Solutions aus. Das Wachstum der Sparte Lab Products & Services wird jetzt nun rund um das obere Ende der Bandbreite von 4 bis 6 Prozent erwartet (zuvor: obere Hälfte). Diese Bandbreiten enthalten einen Wachstumsbeitrag aus der Mattek-Akquisition von rund 0,3 Prozentpunkten auf Konzernebene sowie von rund 1,5 Prozentpunkten in der Sparte Lab Products & Services. Mit Blick auf die Profitabilität geht die Unternehmensleitung weiterhin davon aus, dass die operative EBITDA-Marge des Konzerns auf etwas über 30 Prozent und die der Sparte Bioprocess Solutions auf etwas über 32 Prozent steigen wird. Die Marge der Sparte Lab Products & Services dürfte leicht über 21 Prozent liegen (zuvor: leicht unter 21 Prozent).

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October 22, 2026 01:39 ET (05:39 GMT)

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