PRESSESPIEGEL/Unternehmen
21.10.2026 / 06:43 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
HOCHTIEF - Der Baukonzern bereitet eine eigene Bewerbung für eine der von der Europäischen Union geförderten KI-Gigafactories vor. Das berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf mehrere mit den Plänen vertraute Personen. Der Essener Konzern verhandelt demnach mit potenziellen Partnern, darunter sei der Telekommunikationsanbieter Vodafone. Auch verschiedene Standorte werden für das Rechenzentrum geprüft. Die EU will den Aufbau von bis zu sieben besonders leistungsfähigen KI-Rechenzentren mit öffentlichen Mitteln von insgesamt bis zu 10 Milliarden Euro unterstützen. Die Anlagen sollen europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen Zugang zu großen Rechenkapazitäten verschaffen. Bewerbungen sind noch bis zum 3. Dezember möglich. Hochtief und Vodafone wollten die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren. (Handelsblatt)
SCHAEFFLER - Schaeffler-COO Jochen Schröder sieht das Geschäft mit humanoiden Robotern als wichtige Erlösquelle der Zukunft. Ein neues Werk in China soll Maßstäbe für die weltweite Entwicklung setzen. "Aus heutiger Sicht ist die humanoide Robotik unser vielversprechendstes Wachstumsfeld", sagte Schröder im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. "Zusammen mit Verteidigung und Space wollen wir in den neuen Geschäftsfeldern bis 2035 bis zu 10 Prozent unseres Umsatzes erzielen. In der humanoiden Robotik ist die Dynamik derzeit besonders deutlich zu sehen. Unser Auftragseingang liegt bei rund 400 Millionen Euro, und wir haben bereits in über 80 verschiedenen Projekten Komponenten für Kunden geliefert." (Börsen-Zeitung)
BMW - Der Autokonzern schließt sein Abfindungsprogramm weniger als zwei Wochen nach dem Start wieder. Seit dem 8. Oktober haben mehrere Tausend Mitarbeitende ihre Bereitschaft erklärt, das Unternehmen zu verlassen, berichtet das Handelsblatt. Damit hat der Konzern sein Ziel erreicht, weitere Anmeldungen sind nicht mehr möglich. BMW bestätigte am Dienstag, die angepeilte Marke "frühzeitig" erreicht zu haben. Eine Zahl wollte das Unternehmen nicht nennen. Es hat sich vorgenommen, das Programm bis zur Mitte des kommenden Monats abzuschließen. (Handelsblatt)
SANOFI - Die Vorstandsvorsitzende des französischen Pharmakonzerns Sanofi hat den Grundstein für eine neue Insulinfabrik in Frankfurt gelegt. Während Wettbewerber Investitionen kürzen, bekennt sich Belén Garijo zum deutschen Standort. "Für Sanofi hat die Insulinproduktion am Standort Frankfurt eine lange Tradition und eine große Bedeutung. Das heißt nicht, dass wir die Situation ignorieren", sagte sie mit Blick auf die geplanten Herstellerabschläge. "Wir haben selbstverständlich mit der Bundesregierung gesprochen, und ihr gesagt, dass wir mit den geplanten Kostendämpfungsmaßnahmen unzufrieden sind. Meine Philosophie ist aber, mit der Regierung nach Lösungen zu suchen und mit ihr an einem Tisch zu sitzen, statt sie nur zu kritisieren. Mir geht es darum, industrielle Investitionen in Europa zu fördern." (FAZ)
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