PRESSESPIEGEL/Unternehmen

20.10.2026 / 06:24 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

EON - Der Energiekonzern Eon arbeitet an einem "umfassenden Spar- und Steuerungsprogramm", berichtet das Manager Magazin mit Verweis auf Insider. Das unter dem Namen Polaris firmierende Vorhaben solle zu Kosteneinsparungen von 20 bis 25 Prozent führen, etwa durch den Abbau von Doppelfunktionen insbesondere im Management. Das Programm, das mit Unterstützung von McKinsey entsteht, werde intern noch beraten und solle nicht vor 2027 starten, so das Magazin.. Eon habe dem Manager Magazin bestätigt, dass aktuell an einem einfacheren "Steuerungsmodell zum Zusammenspiel zwischen Headquarter und operativen Einheiten" gearbeitet werde. Noch seien keine Entscheidungen getroffen, es gebe aber erste Gespräche mit Arbeitnehmervertretern. Zur Größenordnung habe der Konzern keine Angaben gemacht. (Manager Magazin)

KNDS - Der Chef des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS, Jean-Paul Alary, drängt auf einen raschen Börsengang des Rüstungsunternehmens. "Wir wären jederzeit und innerhalb weniger Wochen bereit, mit dem Börsengang loszulegen", sagte er im Gespräch mit der Süddeutschen Zeitung. Voraussetzung sei jedoch, dass man nun "grünes Licht" bekomme, so Alary. Dafür aber müsste sich zunächst einmal "die deutsche Regierung mit den beiden Eigentümerfamilien über das weitere Vorgehen einigen". Er hoffe, dass es hier "nicht um Monate" gehe, "sondern um Wochen". (Süddeutsche Zeitung)

NORMA - Der Verbindungstechnik-Spezialist Norma läutet die nächste Phase der Transformation ein. Die Profitabilität soll steigen. Einschnitte zeichnen sich ab. Es bestehe "Handlungsbedarf", sagte CEO Birgit Seeger der Börsen-Zeitung. Details zu Art und Umfang der anstehenden Einschnitte in der Struktur machte Seeger nicht. Sie erklärte, dass es einen Umsatz von 100 Millionen Euro pro Werk brauche, um es profitabel betreiben zu können, Norma mit neun Produktionsstandorten in Europa aber gerade einmal rund 500 Millionen Euro erlöse. Die Auslastung in EMEA sei "momentan zu niedrig", betonte sie. (Börsen-Zeitung)

CELONIS - Der deutsche Softwareanbieter will dem weltgrößten Anbieter für Datenanalyse, dem US-Unternehmen Palantir, Konkurrenz machen. Dazu investiert Celonis aus München bis 2029 mehr als 100 Millionen Euro. Die Software, die vorwiegend bei der Polizei zum Einsatz kommen soll, trägt den internen Projektnamen "Metropolis" und soll Ende Oktober vorgestellt werden. Florian Schewior, Geschäftsführer Deutschland von Celonis, sagt: "Wir hegen hohe Erwartungen und rechnen mit einem starken Wachstum." (Handelsblatt)

VW - Wegen des Sanierungsstreits bei Volkswagen dürfte Europas größter Autohersteller seine Planung für milliardenschwere Investitionen ins kommende Jahr schieben. Hintergrund der neuen Verzögerung sind das bislang nur in Grundzügen vereinbarte Sparpaket von Konzernchef Oliver Blume, anstehende Tarifverhandlungen und die ungewisse Zukunft von vier deutschen Werken. Die Fronten zwischen Management und Arbeitnehmerseite gelten als maximal verhärtet. Am Freitag steht ein nächstes Gespräch an. (Handelsblatt)

DEUTSCHE BANK/LINDE - Das Verhältnis zwischen dem Industriegasekonzern Linde und der Deutschen Bank ist nach Informationen des Handelsblatts zerrüttet. Hintergrund ist ein juristischer Streit wegen eines geplatzten Russlandgeschäfts des Konzerns. Linde hatte wegen der Sanktionen im Zuge des Ukrainekriegs ein Projekt aufgeben müssen, der russische Partner hatte daraufhin Banken gepfändet, die im Zuge des Projekts für Linde Garantien gestellt hatten. Nun fordern die betroffenen Institute, darunter die Deutsche Bank, dieses Geld von Linde zurück. (Handelsblatt)

BARCLAYS - Die Bank of England (BoE) untersucht, ob Händler von Barclays illiquide Privatkredite falsch dargestellt haben, um deren Risiken zu niedrig anzusetzen. Die Prudential Regulation Authority (PRA) der BoE erhielt Anfang dieses Jahres laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen eine Beschwerde darüber, wie die Bank Derivate verbuchte, die zur Finanzierung von Privatkrediten verwendet wurden. In der Beschwerde hieß es, dass die Art und Weise, wie die Bank die Geschäfte abwickelte, gegen die Regeln der PRA verstoße, so die Personen. (Financial Times)

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October 20, 2026 00:23 ET (04:23 GMT)

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