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20.10.2026 / 06:19 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

M&A-GESCHÄFT - Deutschland ist allen Unkenrufen zum Trotz für ausländische Investoren ein attraktiver Markt. "Das deutsche M&A-Geschäft hat sich in diesem Jahr dynamisch entwickelt", sagt Jeff Tannenbaum, der ranghöchste Investmentbanker der Bank of America für die EMEA-Region, im Interview mit der Börsen-Zeitung. Gemessen an den Nettoerträgen belegt sein Institut Dealogic-Daten zufolge mit einem Marktanteil von 8,8 Prozent den dritten Platz im deutschen M&A-Geschäft. Sie haben sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Aus seiner Sicht herrscht im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten keine Ernüchterung. "Die USA und Europa sind durch Handel, Investitionen und die Kapitalmärkte weiterhin wirtschaftlich eng miteinander verbunden", sagt Tannenbaum. "Das zeigt sich auch daran, dass Unternehmen weiterhin grenzüberschreitend investieren und Übernahmen tätigen." (Börsen-Zeitung)

ÖPNV-GELEGENHEITSTICKET - Die Verkehrsminister der Länder wollen auf ihrer bevorstehenden Herbstkonferenz ein bundesweites Angebot für Gelegenheitsfahrer in Bussen und Bahnen auf den Weg bringen. In einer Beschlussvorlage, die der Rheinischen Post vorliegt, heißt es, es gehe um ein Angebot "für Gelegenheitsnutzende mit deutschlandweiter räumlicher Geltung analog zum Deutschlandticket". Gedacht ist an einen smartphonebasierten "In/Out-Tarif": Fahrgäste checken per Handy ein und wieder aus. Das Konzept soll Nordrhein-Westfalen ausarbeiten, das den Vorschlag gemeinsam mit Hamburg eingebracht hat. NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) bestätigte dies der Zeitung: "Wer nur gelegentlich Bus und Bahn fährt, muss genauso unkompliziert und zu fairen Konditionen unterwegs sein können wie die Vielfahrer mit dem Deutschlandticket." Sein Land habe mit "eezy.nrw" bereits gezeigt, wie es funktioniert. "Der digitale Tarif wählt immer den günstigsten Preis pro Strecke aus. Außerdem ist der Monatsbetrag gedeckelt, sodass es nie teurer wird als mit einem Deutschlandticket", sagte Krischer. (Rheinische Post)

WOHNUNGSBAUFONDS - Um dem Wohnungsmangel in Deutschland Herr zu werden, plant die Bundesregierung ein neues Investitionsvehikel. Im Rahmen des bestehenden Deutschlandfonds soll ein Modul geschaffen werden, das Investitionen in den Wohnungsbau auslösen soll. Das geht aus einem Konzeptpapier hervor, das dem Spiegel vorliegt. Die staatliche Förderbank KfW soll demnach als Ankerinvestor 100 Millionen Euro einbringen. Darüber hinaus soll privates Kapital mobilisiert werden. Das Gesamtvolumen des Fonds soll 1 Milliarde Euro umfassen. "Wir haben die KfW beauftragt, alle erforderlichen Schritte vorzubereiten. Mit einem eigenen Wohnungsbaufonds wollen wir den Markt testen, um privates Kapital für mehr bezahlbaren und klimafreundlichen Wohnraum zu hebeln", sagte Bauministerin Verena Hubertz (SPD) dem Spiegel. (Spiegel)

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October 20, 2026 00:19 ET (04:19 GMT)

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