MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

07.10.2026 / 07:33 Uhr

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In chinesischen Kernland bleiben die Börsen wegen der Goldenen Woche zum Nationalfeiertag geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Die Produktion im produzierenden Sektor Deutschland dürfte im August zugelegt haben. Volkswirte erwarten, dass die Produktion gegenüber dem Vormonat um 0,5 Prozent gestiegen ist, nachdem sie im Juli um 1,1 Prozent nachgegeben hatte. Die Produktion blieb in den vergangenen vier Quartalen trotz des recht dynamischen Auftragsgeschehens mehr oder weniger unverändert. Das lag zum Teil daran, dass es sich um nur langsam abzuarbeitenden Großaufträge handelte. Gestützt wurde die Aktivität in letzter Zeit von der Bauwirtschaft.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

Im Laufe des Tages

- DE/Porsche AG, Kapitalmarkttag mit neuer Strategie

- DE/SFC Energy AG, Kapitalmarkttag

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

- DE 
    08:00 Produktion im produzierenden Gewerbe August 
          PROGNOSE: +0,5% gg Vm 
          zuvor:    -1,1% gg Vm 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++

Aktuell: 
                            zuletzt  +/- % 
DAX Futures               25.466,00   -0,6 
E-Mini-Future S&P-500      7.878,00   +0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100  31.479,50   -0,0 
Topix (Tokio)              4.167,40   -0,4 
Hang-Seng (Hongk.)        24.142,97   -0,6 
Shanghai-Comp.             Feiertag 
 
 
Dienstag: 
INDEX               Schluss  +/- % 
DAX               25.449,19   +0,8 
DAX-Future        25.538,00   +0,6 
MDAX              30.543,27   +0,4 
TecDAX             4.099,22   +0,7 
SDAX              18.384,81   +1,2 
Euro-Stoxx-50      6.272,23   +0,5 
Stoxx-50           5.334,87   +0,3 
XDAX              25.342,85   -0,4 
Dow-Jones         51.521,28   +0,5 
S&P-500            7.818,93   +0,6 
Nasdaq Composite  27.599,89   +0,4 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Freundlich - Für Rückenwind sorgte der weiter gesunkene Ölpreis, worauf es auch mit den Marktzinsen nach unten ging. Dazu entspannte sich auch die negative Stimmung für Frankreich etwas. Dazu trug bei, dass Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen eine Schuldenbremse und starke Sparmaßnahmen in Ausscht stellte, sollte sie ins Amt kommen. Entsprechend beruhigte sich der französische Anleihemarkt. Alstom legten um 4,8 Prozent zu. Kurstreiber waren laut Marktteilnehmern Hinweise auf einen starken Ordereingang im ersten Halbjahr. Kone stiegen um 2,5 Prozent, Thyssenkrupp legten um 1,1 Prozent zu. Laut Bloomberg zeigen Mitsubishi Electric und Fujitec Interesse am Europa-Geschäft von TK Elevator. Ein Verkauf der Sparte könnte wettbewerbsrechtliche Bedenken im Rahmen der geplanten Übernahme von TK Elevator durch Kone ausräumen. Aktien aus dem Medizinsektor waren gesucht, vor dem Hintergrund der vereinbarten Übernahme des US-Infusionstherapieanbieters Option Care Health durch McKesson und Clayton Dubilier. Genmab zogen um 4,4 Prozent an, Biomerieux um 2,5 Prozent. Merck und Qiagen gewannen 2,2 Prozent bzw. 0,9 Prozent, Sartorius 2,2 Prozent.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Freundlich - Nach Neunmonatszahlen und einer erhöhten Prognose für das Gesamtjahr schossen SGL Carbon, die seit Montag wieder im SDAX sind, um 10,4 Prozent nach oben. 1&1 verloren 2,5 Prozent, während United Internet um 0,3 Prozent anzogen mit der Nachricht, dass 1&1 knapp 35,4 Millionen neue Aktien ausgibt, die die Mutter United Internet komplett zeichnet. Fraport verloren nach einer Abstufung 1,1 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

Zalando gingen nachbörslich auf Tradeggate 0,8 Prozent höher um mit 23,60 Euro, nachdem das Unternehmen am Abend mitgeteilt hatte, zunächst weiter keine Dividenden zahlen zu wollen (s.u.)

USA - AKTIEN

Freundlich - S&P-500 und Nasdaq-Composite markierten Allzeithochs. Für Unterstützung sorgten gesunkene Ölpreise und sinkende Anleiherenditen. Die Nachricht, dass der Stromversorger Constellation Energy ein Lieferabkommen mit Alphabets Google geschlossen hatte, in dem sich der Technologiekokonzern bereit erklärte, den Ausbau der nuklearen Kapazitäten zu finanzieren, zerstreute Sorgen, dass eine politische Gegenreaktion die Entwicklung der KI-Infrastruktur verlangsamen könnte und sorgte bei Energiewerten aber auch vielen KI-Aktien für steigende Kurse. Constellation Energy stiegen um 12,2 Prozent. Die Aktie des Constellation-Konkurrenten Vistra stieg um 11 Prozent, nachdem das Energieministerium bestätigt hatte, dass es dem Kernenergieunternehmen eine bedingte Darlehenszusage von bis zu 4,2 Milliarden Dollar gewähren werde. Unter anderen unabhängigen Stromerzeugern stiegen NRG um 7 Prozent. Im KI-Sektor zogen AMD um 2,8 Prozent an. CEO Lisa Su hatte sich optimistisch zur Chipnachfrage geäußert. Broadcom gewannen 3,7 und Marvell 5,8 Prozent. Alphabet und Nvidia schlossen gut behauptet. Applied Digital legten um 2,6 Prozent zu. Der Betreiber von Rechenzentren hatte sich für einen geplanten KI-Standort in Finnland Stromkapazitäten gesichert. Seagate geben um gut 9 Prozent nach. Laut einem Bericht befindet sich das Unternehmen in einem Bieterwettstreit mit der japanischen Toshiba um die Übernahme eines TDK-Geschäftsbereichs. Die vereinbarte Übernahme von Option Care Health durch McKesson und CD&R trieb den Kurs um fast 33 Prozent nach oben.

USA - ANLEIHEN

           Rendite    +/- 
2 Jahre       4,79  -0,04 
10 Jahre      5,27  -0,04 
 

Die Renditen von US-Staatsanleihen gaben nach vor dem Hintergrund von gesunkenen Rohölpreisen und somit nachlassenden Inflationssorgen.

+++++ DEVISENMARKT +++++

               zuletzt  +/- %        +/- abs.   Schluss Vortag        Fr, 18:59 
EUR/USD         1,1227   -0,3         -0,0031           1,1258           1,1256 
EUR/JPY         177,88   -0,1         -0,1100         177,9900         177,6800 
EUR/CHF         0,9356   -0,1         -0,0007           0,9363           0,9333 
EUR/GBP         0,8474   -0,1         -0,0004           0,8478           0,8505 
USD/JPY         158,41   +0,2          0,3100         158,1000         157,8300 
GBP/USD         1,3245   -0,2         -0,0027           1,3272           1,3231 
USD/CNY         6,7045   +0,0          0,0015           6,7045           6,7045 
USD/CNH         6,7048   +0,1          0,0036           6,7012           6,7060 
AUS/USD         0,6967   -0,2         -0,0015           0,6982           0,6948 
Bitcoin/USD  84.203,80   -1,7       -1.422,94        85.626,74        85.179,46 
 

Der Dollar gab nach, vor allem, weil sich der Euro erholte. Letzterer profitierte laut Marktteilnehmern von etwas Entspannung im Hinblick auf die Finanzlage in Frankreich. Dazu habe beigetragen, dass die französische rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen bei Vorlage eines Schattenhaushalts zugesagt hatte, das Staatsdefizit stark zu senken. Der Euro kostete zuletzt im US-Handel 1,1257 Dollar.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

            zuletzt  +/- %        +/- abs.   Schluss Vortag 
Gold       4.132,99   -0,7          -30,46         4.163,45 
Silber        60,68   -1,6           -1,01            61,69 
Platin     1.688,13   -0,8          -13,62         1.701,75 
 

Gesunkene Marktzinsen und der schwächere Dollar sorgten für Auftrieb beim Goldpreis. Die Feinunze legte um 0,8 Prozent zu auf 4.165 Dollar.

ÖL

            zuletzt  +/- %        +/- abs.   Schluss Vortag 
WTI/Nymex     90,16   +0,8            0,72            89,44 
Brent/ICE    101,55   +1,0            0,97           100,58 
 

Brent beendet den Tag 1,0 Prozent höher mit gut 101 Dollar. Nachdem der Preis zwischenzeitlich auf unter 97 Dollar gefallen war. Saudische und jemenitische Streitkräfte hatten die Huthi-Rebellen im Jemen zurückgedrängt, womit letztere die Kontrolle über die Meerenge Bab al-Mandab verloren, eine wichtigen Transitroute für Energieexporte durch das Rote Meer. Das Wall Street Journal berichtete derweil, dass die Öllieferungen durch die Straße von Hormus weit unter dem Vorkriegsniveau blieben, sich die Gesamtexporte aus dem Nahen Osten aber rasch erholten.

+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR +++++

INDIEN - Geldpolitik

Indiens Zentralbank hat die Leitzinsen zum ersten Mal seit mehr als drei Jahren angehoben - und zwar um 25 Basispunkte auf 5,50 Prozent. Der beschließende Ausschuss stimmte mit einer Mehrheit von 4 zu 2 Stimmen dafür, seine Haltung von "neutral" auf eine "kalibrierte Straffung" zu ändern. Ökonomen hatten überwiegend mit einer solchen Entscheidung gerechnet.

ZALANDO

schließt auf absehbare Zeit Dividendenzahlungen aus. "Viele Investoren wollen, dass wir jetzt vor allem investieren, gerade in KI. Das sehen wir genauso. Unsere Priorität ist profitables Wachstum. Deshalb investieren wir zuerst in unser Geschäft und halten eine solide Liquiditätsreserve", sagte Co-Vorstandschef Robert Gentz im Gespräch mit dem Handelsblatt.

LG ELECTRONICS

hat für das dritte Quartal weniger operativen Gewinn in Aussicht gestellt als erwartet. Der operative Gewinn wird bei 781,80 Milliarden Won gesehen, umgerechnet rund 520 Millionen Euro. Das wäre ein Anstieg um 13,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit 1,028 Billionen Won im Quartal gerechnet.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 07, 2026 01:32 ET (05:32 GMT)

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