MORNING BRIEFING - USA/Asien

01.10.2026 / 07:48 Uhr

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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DONNERSTAG: In Shanghai und Hongkong bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.

FREITAG: In Shanghai findet wegen des Nationalfeiertages kein Handel statt.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Gewinn und Umsatz von Micron Technology sind im vierten Geschäftsquartal stark in die Höhe geschossen. Die Knappheit an Speicherchips, die das explosive Wachstum des Unternehmens im vergangenen Jahr angetrieben hat, zeigt nach Aussage des Unternehmens keine Anzeichen einer Verlangsamung. "Die Branchennachfrage hat sich seit unserer letzten Telefonkonferenz verstärkt, und wir erwarten, dass die Angebots- und Nachfragebedingungen für Speicherchips in den Geschäftsjahren 2027 und 2028 deutlich angespannter sein werden als 2026", sagte CEO Sanjay Mehrotra. Das Unternehmen prognostiziert für die erste Hälfte des Geschäftsjahres Investitionsausgaben von rund 25 Milliarden Dollar. Das Unternehmen gab zudem bekannt, dass es 26 langfristige Lieferverträge mit Kunden unterzeichnet habe, die sich ihren Anteil an den knappen Speicherchips sichern wollen. Im Juni waren es noch 16 gewesen. Micron meldete für das am 3. September beendete Quartal einen Gewinn von 37,7 (Vorjahr: 3,2) Milliarden Dollar. Auf bereinigter Basis betrug der Gewinn 33,42 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 31,72 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg auf 54,23 (11,32) Milliarden Dollar. Analysten hatten von 51,33 Milliarden Dollar erwartet. Für das laufende erste Quartal prognostiziert Micron einen bereinigten Gewinn zwischen 37,15 und 39,15 Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 60 bis 63 Milliarden Dollar. Analysten erwarteten zuletzt 35,47 Dollar bzw. 57,4 Milliarden Dollar.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

22:15 US/Nike Inc, Ergebnis 1Q

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

-US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 200.000 
          zuvor:    197.000 
 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI verarbeitendes Gewerbe 
          (2. Veröffentlichung) September 
          PROGNOSE:   57,0 
          1. Veröff.: 57,0 
          zuvor:      53,9 
 
    16:00 Bauausgaben August 
          PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
          zuvor:    -0,5% gg Vm 
 
    16:00 ISM-Index verarbeitendes Gewerbe September 
          PROGNOSE: 54,9 Punkte 
          zuvor:    54,6 Punkte 
 

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

                              zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500        7.765,25   +0,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100    31.069,00   +1,2 
S&P/ASX 200 (Sydney)         8.636,30   -1,7 
Topix-500 (Tokio)            4.139,19   +0,7 
Kospi (Seoul)                6.945,78   +1,6 
Shanghai-Composite           Feiertag 
Hang-Seng-Index (Hongkong)   Feiertag 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Für einen positiven Impuls sorgen niedriger als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten vom Vortag, weil sie die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der US-Notenbank dämpfen. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Oktober ist weiter gesunken auf rund 38 Prozent. Gesucht sind Chipaktien bei, nachdem Micron am Vorabend für das erste Quartal einen Umsatz über den Schätzungen der Analysten und prognostizierte und damit die Erwartungen bekräftige, dass die Nachfrage nach künstlicher Intelligenz den Absatz von Speicherchips weiterhin stützen wird. In Tokio geht es für Advantest um 7,7 und für Kioxia um 4,4 Prozent nach oben. Tokyo Electron ziehen um 5,6 Prozent an. Softbank Group gewinnen 3,7 Prozent. In Seoul verteuern sich SK Hynix um 2,1 und Samsung Electronics um 2,2 Prozent. An den chinesischen Börsen wird wegen des Nationalfeiertags nicht gehandelt. Die Festlandbörsen bleiben bis einschließlich 7. Oktober geschlossen. Ausreißer nach unten ist Sydney. Als belastend machen Marktteilnehmer einen überraschend deutlich unter den Erwartungen ausgefallenen Handelsüberschuss aus, nachdem die Importe zuletzt stärker stiegen als die Exporte. Daneben wirkten die Inflationsdaten vom Vortag und die jüngsten Signale der australischen Notenbank nach, die auf weitere Zinserhöhungen hindeuteten. Die Aktie von Lynas Rare Earths verbilligt sich um über 8 Prozent, nachdem der Förderer Seltener Erden zugestimmt hat, den brasilianischen Wettbewerber Meteoric Resources in einem reinen Aktientauschgeschäft zu übernehmen. In Tokio brechen Nidec um 13,2 Prozent ein, nachdem das Wirtschaftsprüfungsunternehmen des Unternehmens sich geweigert hat, die Richtigkeit des seit langem überfälligen Jahresberichts zu bestätigen.

WALL STREET

Dow-Jones         50.906,05  -0,9 
S&P-500            7.651,54  -0,3 
Nasdaq Composite  26.861,06  +0,2 
 
                     Mittwoch   Dienstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,49 Mrd   1,17 Mrd 
Gewinner             2.697      1.149 
Verlierer            1.018      1.601 
Unverändert             51         79 
 

Uneinheitlich - Die mit Spannung erwarteten Inflationsdaten fielen niedriger als erwartet aus, was die zuletzt bereits gesunkene Erwartung einer Zinserhöhung im Oktober weiter zurückgehen ließ. Am Anleihemarkt stiegen die Renditen am langen Ende dennoch, weil Konjunkturdaten robust ausfielen. So wurde die Schätzung für das US-BIP-Wachstum im zweiten Quartal auf 2,2 von 1,5 Prozent nach oben genommen und der Einkaufsmanagerindex der Region Chicago fiel viel höher aus als gedacht. Bei den Einzelwerten gaben Boeing-anfängliche Gewinne wieder ab und verloren 0,9 Prozent. Der Luft- und Raumfahrtkonzern hatte sich einen Auftrag der US-Marine im Wert von mehr als 20 Milliarden US-Dollar für den Bau seines Kampfjets gesichert. Für das Papier des Konkurrenten Northrop Grumman ging es um 4,2 Prozent nach unten. United Therapeutics errang einen Sieg in seinem Patentstreit gegen den Konkurrenten Liquidia. Die Aktie kletterte um 13 Prozent, während Liquidia um 57 Prozent abstürzten.

US-ANLEIHEN

            Rendite    +/- 
2 Jahre        4,89  -0,00 
10 Jahre       5,29  +0,04 
 

Die Renditen am US-Anleihemarkt reagierten nur kurzzeitig mit leichten Abgaben auf neue Inflationsdaten, die die Zinserhöhungserwartungen etwas dämpften. Besonders am langen Ende stiegen sie dann wieder, angetrieben von diversen robusten Konjunkturdaten.

DEVISEN

                zuletzt  +/- %      00:00       Mi, 09:13  % YTD 
EUR/USD          1,1319   -0,1     1,1328          1,1351   -3,6 
EUR/JPY          179,22   +0,5     178,32          177,93   -2,6 
EUR/GBP          0,8542   +0,1     0,8538          0,8556   -2,0 
USD/JPY          158,32   +0,6     157,39          156,74   +1,1 
USD/KRW        1.358,60   +0,1   1.356,66        1.352,86   -5,7 
USD/CNY          6,7045   +0,0     6,7045          6,7035   -4,1 
USD/CNH          6,7148   +0,1     6,7086          6,7050   -3,7 
USD/HKD          7,8466    0,0     7,8464          7,8456   +0,8 
AUD/USD          0,6948   +0,1     0,6943          0,6976   +4,1 
NZD/USD          0,5622   -0,2     0,5631          0,5655   -2,3 
BTC/USD       84.267,38   +0,8  83.626,90       82.991,78   -3,9 
 
 

Die gesunkenen Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im Oktober belasteten den Dollar nur kurzzeitig. Er holte die Abgaben im Verlauf wieder auf, gestützt von stark ausgefallenen Konjunkturdaten. Der Euro kostet zuletzt im US-Handel 1,1327 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

           zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold      4.188,69   +0,8      32,70        4.155,99 
Silber       61,30   +1,5       0,89           60,41 
Platin    1.724,96   +1,1      18,71        1.706,25 
 

Der Goldpreis baute mit der gesunkenen Erwartung einer weiteren Zinserhöhung im Oktober seine Gewinne im Verlauf leicht aus, gab diese im Anschluss aber wieder ab, zumal die Renditen am Anleihemarkt tendenziell auch weiter stiegen. Für die Feinunze ging es um 0,5 Prozent auf 4.156 Dollar nach unten.

ÖL

             zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex      89,14   -1,4      -1,28           90,42 
Brent/ICE      96,68   -1,4      -1,35           98,03 
 

Die Ölpreise holten einen Teil ihrer Vortagesabgaben wieder auf. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent zur Lieferung im Dezember kletterte an seinem letzten Handelstag um 0,9 Prozent auf 103,53 Dollar. Die Ölpreise stiegen wieder, weil die Spannungen im Nahen Osten trotz einer jüngsten Zunahme der Exporte, die die Angebotsängste beruhigt hatte, hoch blieben, hieß es.

+++++ MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR +++++

INDONESIEN - Außenhandel

Der Handelsüberschuss Indonesiens hat sich im August deutlich ausgeweitet, da stärkere Exporte den Anstieg der Importe mehr als ausglichen. Die größte Volkswirtschaft Südostasiens wies einen Handelsüberschuss von 3,55 Milliarden US-Dollar aus. Im Juli hatte der Überschuss noch bei 121,9 Millionen Dollar gelegen.

INDONESIEN - Inflation

Der indonesische Verbraucherpreisindex ist im September um 3,28 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, nach einem Anstieg von 3,19 Prozent im August. Die Kerninflation lag bei 2,84 Prozent, verglichen mit 2,92 Prozent im August.

JAPAN - Konjunktur

Große japanische Industrieunternehmen sind im dritten Quartal optimistischer mit Blick auf die Geschäftslage geworden, weil die Sorgen vor Energieengpässen nachgelassen haben. Der Index zur Erfassung der Stimmung unter großen Herstellern lag bei plus 24, verglichen mit plus 22 im Juni, wie aus der Tankan-Umfrage der Bank of Japan hervorgeht. Dies entsprach nahezu der Median-Prognose von plus 25.

SÜDKOREA - Außenhandel

Die Exporte Südkoreas haben im September erstmals die Marke von 120 Milliarden Dollar überschritten. Angetrieben wurde dieser Anstieg von der scheinbar unstillbaren Nachfrage nach Halbleitern, die für Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz kommen. Die Exporte stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 83,5 Prozent. Das Wachstumstempo beschleunigte sich damit gegenüber dem Anstieg von 68,7 Prozent im August. Der Zuwachs übertraf die Prognose von 65,4 Prozent. Die Importe stiegen um 26,0 Prozent.

USA - Geldpolitik

Der Präsident der Federal Reserve von Minneapolis, Neel Kashkari, hält den Preisdruck nach den jüngsten am Mittwoch veröffentlichten Inflationsdaten weiterhin für zu hoch. Auf einer Veranstaltung sagte Kashkari, die größere Überraschung in den Daten von heute Morgen seien die Revisionen des Wachstums des Bruttoinlandsprodukts gewesen, die auf eine widerstandsfähige Wirtschaft und widerstandsfähige Verbraucher hindeuteten. "Ich fand nicht, dass die heutigen Inflationsdaten diese Geschichte für mich wesentlich geändert haben", so Kashkari.

AMAZON / CONSTELLATION

Constellation Energy und Amazon haben ein Abkommen über 3 Milliarden Dollar unterzeichnet, um in ein Atomkraftwerk in Maryland zu investieren und dieses auszubauen. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von 20 Jahren und umfasst insgesamt 690 Megawatt Leistung.

PARAMOUNT SKYDANCE / WARNER BROS.

Ein US-Bundesrichter hat den Vergleich von Paramount mit zwölf Generalstaatsanwälten der US-Bundesstaaten genehmigt. Dies macht den Weg frei, die hart umkämpfte, 81 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Bros. Discovery abzuschließen.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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(END) Dow Jones Newswires

October 01, 2026 01:48 ET (05:48 GMT)

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