MORNING BRIEFING - USA/Asien
30.09.2026 / 07:46 Uhr
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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++
DONNERSTAG: In Shanghai und Hongkong bleiben die Börsen wegen des Nationalfeiertages geschlossen.
+++++ TAGESTHEMA I +++++
Die US-Notenbank kann sich mit ihrer nächsten Zinserhöhung laut dem New Yorker Fed-Präsidenten John Williams noch etwas Zeit lassen. "Angesichts der geldpolitischen Maßnahmen, die wir auf unserer September-Sitzung ergriffen haben, besteht keine Dringlichkeit", sagte Williams. Die Äußerungen von Williams haben besonderes Gewicht, da er als stellvertretender Vorsitzender des zinssetzenden Ausschusses der Fed in der Regel bestrebt ist, die Mehrheitsmeinung des Ausschusses widerzuspiegeln, anstatt eine eigene Position zu beziehen.
+++++ TAGESTHEMA II +++++
US-Präsident Donald Trump hat sein Versprechen bekräftigt, die KI-Branche nicht mit Vorschriften zu behindern - trotz wachsender Forderungen aus dem Silicon Valley und der Öffentlichkeit nach neuen Leitplanken. "Ich werde niemals das Wachstum einer Technologie ersticken, die größer sein wird als die industrielle Revolution", sagte er.Das US-Justizministerium, das Federal Bureau of Investigation und die bestehenden Behörden seien ausreichend, um böswillige Akteure, die KI für schändliche Zwecke nutzen, zur Rechenschaft zu ziehen, sagte er. Zuvor hatte er sich mit rund zwei Dutzend CEOs und Branchenführern getroffen. Trump sagte, dass "Selbstregulierung sehr wichtig" sei, während er von Nvidia-Chef Jensen Huang und SpaceX-CEO Elon Musk flankiert wurde. Trump und der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson (R., La.), der an dem Mittagessen teilnahm, sagten, die CEOs hätten eine Erklärung unterzeichnet, in der sie sich verpflichten, die KI-Technologie sicher zu halten. Das Dokument enthält freiwillige Grundsätze wie interne Kontrollen zur Überwachung der Modellentwicklung, externe Modellprüfungen und Benachrichtigungen an das Board of Directors über diese Sicherheitsbemühungen. Trump nannte es eine "Verfassung", die er für "moralisch bindend" halte.
+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++
22:00 US/Micron Technology Inc, Ergebnis 4Q
+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++
-US
14:15 ADP-Arbeitsmarktbericht September
Beschäftigung privater Sektor
PROGNOSE: +68.000 Stellen
zuvor: +38.000 Stellen
14:30 BIP (3. Veröffentlichung) 2Q
annualisiert
PROGNOSE: +1,5% gg Vq
2. Veröff.: +1,5% gg Vq
1. Quartal: +2,1% gg Vq
BIP-Deflator
(annualisiert)
PROGNOSE: +6,4% gg Vq
2. Veröff.: +6,4% gg Vq
1. Quartal: +3,6% gg Vq
14:30 Persönliche Ausgaben und Einkommen August
Ausgaben / Einkommen
PROGNOSE: +0,8% gg Vm/+0,4% gg Vm
zuvor: +0,2% gg Vm/+0,4% gg Vm
PCE-Preisindex / Gesamtrate
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,7 gg Vj
zuvor: +0,2% gg Vm/+3,7% gg Vj
PCE-Preisindex / Kernrate
PROGNOSE: +0,3% gg Vm/+3,3% gg Vj
zuvor: +0,2% gg Vm/+3,3% gg Vj
15:45 Index Einkaufsmanager Chicago September
PROGNOSE: 52,0
zuvor: 47,1
+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++
zuletzt +/- %
E-Mini-Future S&P-500 7.745,25 +0,2
E-Mini-Future Nasdaq-100 30.613,50 0,0
S&P/ASX 200 (Sydney) 8.804,20 +1,1
Topix-500 (Tokio) 4.116,38 +1,9
Kospi (Seoul) 6.850,79 -0,3
Shanghai-Composite 3.846,85 +0,4
Hang-Seng-Index (Hongkong) 24.521,05 -0,0
+++++ FINANZMÄRKTE +++++
OSTASIEN (VERLAUF)
Uneinheitlich - In Tokio wird das deutliche Vortagesminus wieder wettgemacht. Für Rückenwind sorgt der schwächere Yen. Er dürfte unter einer unerwartet gesunkenen japanischen Industrieproduktion im August leiden, was tendenziell gegen weitere Zinserhöhungen spricht. Daneben fiel auch der Zuwachs des Einzelhandelsumsatzes schwächer aus als erwartet. In Shanghai geht es leicht nach oben, nachdem neue Einkaufsmanagerdaten eine Verbesserung der konjunkturellen Lage zeigen. In Sydney stützt, dass die australischen Verbraucherpreise im August nicht ganz so stark gestiegen sind wie befürchtet. Der Preisanstieg unterstreiche zugleich dennoch die Richtigkeit der Entscheidung der Reserve Bank of Australia vom Dienstag, die Zinsen auf ein 15-Jahres-Hoch anzuheben und weitere Zinserhöhungen ins Auge zu fassen. Tendenziell stützend wirkt übergeodnet, dass der Ölpreis wieder deutlich gesunken ist. Für Zurückhaltung könnte wiederum sorgen, dass später am Tag aus den USA wichtige Inflationszahlen berichtet werden. Sie haben das Potenzial, die Zinserwartungen deutlicher zu bewegen. Aktuell wird mit einer gut 70-prozentigen Wahrscheinlichkeit im Oktober eine weitere Zinserhöhung in den USA erwartet. Unter den Einzelwerten geht es in Sydney für Droneshield um 6,8 Prozent nach oben. Der Drohnenproduzent konnte sich einen US-Auftrag im Umfang von 500 Millionen US-Dollar sichern.
WALL STREET
Dow-Jones 51.349,92 -0,3
S&P-500 7.670,84 -0,2
Nasdaq Composite 26.797,54 -0,9
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Dienstag Montag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,17 Mrd 1,22 Mrd
Gewinner 1.149 678
Verlierer 1.601 2.084
Unverändert 79 69
Schwächer - Die auf Mehrjahreshoch liegenden und weiter anziehende Renditen drückten auf die Stimmung. Konjunkturseitig enttäuschte der Index des Verbrauchervertrauens für September mit einer deutlichen Abschwächung. Tendenziell stützend wirkten dafür Aussagen des Präsidenten der New Yorker Fed-Filiale, John Williams, wonach sich die US-Notenbank nach der jüngsten Zinserhöhung in diesem Jahr nicht mit weiteren Zinserhöhungen beeilen müsse. Im Fokus stand der Sektor Künstliche Intelligenz (KI) mit dem von Anthropic für den geplanten Börsengang vorgelegten Börsenprospekt. Zwar steigert das Unternehmen den Umsatz rasch, verzeichnet jedoch gleichzeitig sich ausweitende Verluste, wie die Nachrichtenagentur Reuters nach Einsicht in den Prospekt berichtete. Dazu plant Anthropic in den kommenden Jahren Investitionen von 518 Milliarden Dollar. Derweil verwarf OpenAI die Veröffentlichung seines KI-Modells der nächsten Generation aufgrund von Sicherheitsbedenken. Keine konkreten Ergebnisse brachte das von Unternehmenschefs initiierte Gespräch mit US-Präsident Trump zur Regulierung der KI-Entwicklung, um die von KI ausgehenden Gefahren zu kontrollieren. Bei den Einzelwerten ging es für Nvidia um 0,7 Prozent nach unten, AMD und Intel bewegten sich kaum. Marvell verbesserten sich dagegen um 4,5 Prozent. Carnival sprangen um 13 Prozent nach oben, nachdem der Kreuzfahrtanbieter Rekordumsätze gemeldet hatte.
US-ANLEIHEN
Rendite +/-
2 Jahre 4,89 -0,04
10 Jahre 5,26 +0,02
Die Renditen am langen Ende des Anleihemarkts legten erneut zu, am kurzen Ende sanken die Renditen aber, nachdem der Präsident der New Yorker Fed-Filiale John Williams gesagt hatte, die US-Notenbank müsse sich mit weiteren Zinserhöhungen im laufenden Jahr nicht beeilen. Darauf sackte am Zinsterminmarkt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Oktobar stark ab auf 47 Prozent von zuvor rund 70 Prozent.
DEVISEN
zuletzt +/- % 00:00 Di, 09:01 % YTD
EUR/USD 1,1336 -0,0 1,1340 1,1360 -3,5
EUR/JPY 178,00 -0,2 178,35 178,95 -3,3
EUR/GBP 0,8563 -0,1 0,8569 0,8580 -1,7
USD/JPY 157,02 -0,2 157,28 157,50 +0,2
USD/KRW 1.355,40 +0,3 1.351,66 1.357,58 -5,9
USD/CNY 6,7040 +0,0 6,7030 6,7043 -4,1
USD/CNH 6,7058 -0,0 6,7080 6,7061 -3,9
USD/HKD 7,8460 -0,0 7,8464 7,8452 +0,8
AUD/USD 0,6972 -0,2 0,6983 0,6990 +4,5
NZD/USD 0,5644 +0,1 0,5639 0,5652 -2,0
BTC/USD 83.454,67 -0,2 83.599,88 83.872,10 -4,8
Der Dollar wertete erneut leicht auf und liegt nun im Bereich eines 18-Monatshochs. Der Euro kostete zuletzt in den USA knapp 1,1340 Dollar.
++++ ROHSTOFFE +++++
METALLE
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
Gold 4.175,29 -0,1 -5,50 4.180,79
Silber 61,05 -0,7 -0,40 61,45
Platin 1.703,16 -0,2 -2,59 1.705,75
Der Goldpreis erholte sich von den jüngsten Verlusten um 1,4 Prozent auf 4.184 Dollar. Der Anstieg dürfte begrenzt sein, solange sich die US-Notenbank "im Inflationsbekämpfungsmodus befindet", so Carsten Menke von Julius Bär.
ÖL
zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
WTI/Nymex 89,52 +0,2 0,14 89,38
Brent/ICE 103,43 +0,8 0,84 102,59
Die Ölpreise gaben mit Anzeichen für eine Erholung der Rohölexporte aus wichtigen Förderländern im Nahen Osten nach, nachdem sie im frühen europäischen Handel noch gestiegen waren. Der Preis für ein Barrel der Sorte Brent fiel um 2.6 Prozent auf 102,59 Dollar. Im September erreichten die Rohölexporte aus der Golfregion laut Daten von Kpler 80 Prozent des Vorkriegsniveaus. Dazu nahm Saudi-Arabien nach einer Reparatur den Ölexport durch die Ost-West-Pipeline wieder auf. "Dass die Ölpreise so hoch bleiben, dürfte an der Skepsis der Marktteilnehmer liegen, dass angesichts der angespannten Atmosphäre zwischen den Konfliktparteien dieses hohe Marktangebot nachhaltig sein wird", sagt Barbara Lambrecht, Rohstoffanalystin bei der Commerzbank.
+++++ MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR +++++
AUSTRALIEN - Inflation
Die australischen Verbraucherpreise sind im August im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozent gestiegen, nach einem Anstieg von 3,5 Prozent im Juli. Ökonomen hatten mit 4,1 Prozent noch etwas mehr erwartet.
CHINA - Konjunktur
Chinas wirtschaftliche Aktivität hat im September Anzeichen einer Verbesserung gezeigt. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe stieg auf 50,1 von 49,8 im August. Das entspricht der Prognose. Damit wurde eine zweimonatige Schrumpfungsphase beendet, in der der Index unter der Schwelle von 50 Punkten geblieben war. Der von S&P Global erstellte RatingDog-PMI - ein privater, stärker exportorientierter Index - stieg von 51,5 auf 52,1. Dies war der höchste Stand seit fünf Monaten und der zehnte Monat in Folge über der neutralen Schwelle. Der Index für den Dienstleistungssektor, der auch die Bautätigkeit abdeckt, stieg auf 50,2 von 49,0. Der RatingDog-Index für den Dienstleistungssektor wies in die gleiche Richtung.
JAPAN - Konjunktur
Die japanische Industrieproduktion ist im August gegenüber dem Vormonat um 1,7 Prozent gesunken, nachdem sie bereits im Juli um 0,2 Prozent zurückgegangen war. Ökonomen hatten dagegen einen Anstieg um 1,7 Prozent prognostiziert. Die Einzelhandelsumsätze stiegen unterdessen um 2,7 Prozent zum Vorjahr.
BOEING
hat sich einen Navy-Auftrag über mehr als 20 Milliarden Dollar gesichert.
OPENAI
hat mit Dot seinen neuesten Konkurrenten im Rennen um KI-Assistenten vorgestellt. Der Always-On-Agent arbeitet im Hintergrund, um Aufgaben im Namen der Nutzer zu erledigen. Dot soll mit vielbeachteten neuen Produkten wie Metas Muse und Instinct konkurrieren.
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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/ros/gos
(END) Dow Jones Newswires
September 30, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)
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EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
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Kurse in EUR; Fremdwährungsanleihen in der jeweiligen Währung
Zeitangaben in CEST (UTC+2)
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30.09.2026 @ 09:16:52


