MARKT USA/Börse mit Inflations- und Zinssorgen leichter erwartet
24.09.2026 / 12:05 Uhr
Inflations- und Zinserhöhungssorgen dürften die US-Börsen am Donnerstag erneut nachgeben lassen. Der S&P-Future gibt vorbörslich um 0,6 Prozent nach, der Nasdaq-Future verliert 1,1 Prozent. Der Ölpreis ist weiter gestiegen, nachdem in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran bislang keine Fortschritte erzielt wurden. Das Barrel Brentöl notiert aktuell 2,2 Prozent höher bei 105,40 Dollar.
Anleger befürchten, dass der Ölpreisanstieg die Inflation nach oben treibt und die US-Notenbank zu weiteren Zinserhöhungen in naher Zukunft veranlasst. Überdies hatten überraschend stark ausgefallene Einkaufsmanagerindex am Mittwoch gezeigt, dass sich die US-Wirtschaft in einer guten Verfassung befindet, was der US-Notenbank die Entscheidung für eine neuerliche Straffung der Geldpolitik erleichtern würde. Entsprechend ziehen am Anleihemarkt die Renditen weiter an. Die Zehnjahresrendite steigt um 3 Basispunkte auf 5,15 Prozent. Der Dollar tendiert gut behauptet.
Im Blick steht das Treffen des US-Präsidenten Donald Trump mit seinem chinesischen Gegenpart Xi Jinping. Beide Länder haben US-Finanzminister Scott Bessent zufolge zunächst vereinbart, ihren handelspolitischen "Waffenstillstand" bis Mitte Januar zu verlängern. Die Erwartungen an breiter gefasste Handelsvereinbarungen sind allerdings gering. Marktteilnehmer hoffen dessen ungeachtet auf Hinweise auf eine Zusammenarbeit beim Thema KI.
An Konjunkturdaten stehen die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe aus der Vorwoche, die Leistungsbilanz des zweiten Quartals und die Neubauverkäufe aus dem August auf der Agenda.
Die höheren Marktzinsen dürften vor allem die als zinssensitiv geltenden Technologiewerte belasten. Unter anderem fallen Nvidia vorbörslich um 1,4, AMD um 2,4 und Micron um 2,5 Prozent.
MGM Resorts brechen um 9,1 Prozent ein. Wie das Wall Street Journal berichtet, hat der Investor Barry Diller seine Übernahmeofferte für MGM zurückgezogen. Stitch Fix sacken um 18 Prozent ab. Das Unternehmen rechnet mit einem niedrigeren Umsatz im laufenden ersten Geschäftsquartal und einem insgesamt schwierigen Geschäftsjahr.
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September 24, 2026 06:04 ET (10:04 GMT)
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