PRESSESPIEGEL/Unternehmen
17.09.2026 / 06:42 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
CONTI - Für den Reifenhersteller sind Übernahmen weiterhin eine Option. Akquisitionen waren immer ein Teil der Wachstumsstrategie von Continental, wie Vorstandschef Christian Kötz der FAZ sagte. "Manche Reifenwerke - etwa in Portugal, der Slowakei oder der Tschechischen Republik - sind durch den Kauf lokaler Hersteller zu uns gekommen. Übernahmen bleiben grundsätzlich eine Option, wenn sie finanziell sinnvoll darstellbar sind und uns inhaltlich voranbringen", fügte der Conti-Chef hinzu. "Ich denke da zum Beispiel an das Geschäft mit Spezialreifen oder unsere Marktpräsenz in Asien. Unsere finanzielle Schlagkraft dafür wird künftig zunehmen. Wir reduzieren unsere Verschuldung und generieren rund 1 Milliarde Euro Free Cashflow nach Zinsen und Steuern pro Jahr. Für den Fall einer Konsolidierung in der Reifenindustrie könnten wir mittelfristig für einen Zukauf mehrere Milliarden Euro mobilisieren." (FAZ)
VW - Im Zuge des Konzernumbaus prüft Volkswagen die Besetzung eines neuen Vorstandspostens, der übergreifend die Ressorts Technik, Beschaffung sowie Entwicklung bündelt und so Sonderwege der Marken begrenzt. Für den sogenannten Konzern-CTO bewirbt sich Handelsblatt-Informationen zufolge Audi-Chef Gernot Döllner. Auf Anfrage wollte Audi die Kandidatur weder bestätigen noch dementieren. Als weiterer potenzieller Kandidat gilt Volkswagens Batteriechef Thomas Schmall. Er sei favorisierter Kandidat der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und des Landes Niedersachsen. (Handelsblatt)
AUDI - Audi muss die Markteinführung des elektrischen Audi A4 erneut um einige Monate verschieben. Statt des avisierten Starttermins 2028 wird die Produktion des wichtigen Mittelklasse-Modells der Ingolstädter Premiumtochter von Volkswagen erst Anfang Mai 2029 beginnen, wie das Handelsblatt aus Konzern- und Aufsichtsratskreisen berichtet. Dort werde der März 2029 als Starttermin genannt. Ausschlaggebend für die neue Verschiebung sind Verzögerungen in der Entwicklung von Volkswagens Einheitsplattform SSP sowie konzerninterne Abstimmungen. (Handelsblatt)
DAIMLER BUSES - Hätte Daimler Buses nur Stadtbusse im Angebot, wäre Till Oberwörder eine Sorge los. Der Vorsitzende der Geschäftsführung des baden-württembergischen Busspezialisten würde dann nämlich zu den wenigen Chefs von Fahrzeugherstellern gehören, die sich keine Gedanken mehr um die Regeln zur Verminderung der CO2-Emissionen von Straßenfahrzeugen machen müssten. "Wir haben sehr früh gesagt, dass wir bei den Stadtbussen nicht mehr in die Euro-7-Welt einsteigen. Von 2030 an fahren unsere Stadtbusse rein elektrisch", sagte Oberwörder im Interview mit der FAZ auf der Messe IAA Transportation in Hannover. (FAZ)
ALLIANZ/WAYMO - Die Allianz wird zukünftig die autonome Fahrzeugflotte des US-amerikanischen Robotaxi-Anbieters Waymo in Europa versichern. Daneben wollen beide Unternehmen ein integriertes System aus Versicherungs-, Schadenabwicklungs- und Sicherheitsforschungslösungen entwickeln. Das haben Allianz Partners und Waymo im Rahmen einer strategischen Partnerschaft vereinbart. (Handelsblatt)
ALEPH ALPHA - Die Übernahme des deutschen KI-Start-ups Aleph Alpha durch den kanadischen Wettbewerber Cohere ist unterzeichnet. Das verkündeten beide Seiten am Mittwoch auf der KI-Konferenz All In in Montreal. "Wir bauen einen deutsch-kanadischen KI-Champion für die Welt", sagte Cohere-Gründer Aidan Gomez vorab im Gespräch mit der FAZ. Es sei wichtig, dass Deutschland und Kanada die Kontrolle über eine Technologie behielten, die wahrscheinlich "die wichtigste Technologie des Jahrhunderts" sei. (FAZ)
REVOLUT - Die britische Digitalbank Revolut plant eine Wachstumsoffensive in der Bundesrepublik. "Wir wollen die Nummer eins in Deutschland werden - so schnell wie möglich", sagte Vorstandschef Nik Storonsky im Interview. Europas wertvollstes Fintech sei in der Bundesrepublik lange schwächer gewachsen als einige Konkurrenten. "In diesem Quartal liegen wir bei den Downloads unserer App jedoch erstmals auf Platz 1 - vor den Sparkassen", sagte Storonsky. "Unser Wachstum in Deutschland beginnt gerade richtig anzuziehen. Perspektivisch soll Deutschland unser größter Markt in Europa werden." (Handelsblatt)
ANTHROPIC/OPEN AI - Die großen Versprechungen der Chefs von Anthropic und OpenAI, die Entwicklung von KI einzuschränken, sorgen innerhalb der beiden Unternehmen für Spannungen. Mitarbeiter und Sicherheitsexperten wurden von den düsteren Warnungen am Wochenende überrascht. Zwar befürworten viele eine Verlangsamung der Entwicklung, fürchten aber zugleich, ihre eigene Arbeit zu gefährden, wie mit den internen Diskussionen vertraute Personen sagten. Ein besonderes Problem sei der Plan, externe Prüfer in die Labore einzubinden, um die Modellentwicklung zu überwachen. Einige befürchten laut Insidern, dies könnte die Sicherheit ihrer wertvollen Technologie gefährden, einer bezeichnete dies als eine Quelle von "Konflikten". (Financial Times)
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September 17, 2026 00:41 ET (04:41 GMT)
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