MORNING BRIEFING - USA/Asien

08.09.2026 / 07:45 Uhr

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+++++ TAGESTHEMA +++++

Chinas Exporte sind im August stärker als erwartet gewachsen, gestützt durch den weltweiten Ausbau der KI. Die Exporte stiegen um 25,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, nach einem Anstieg von 23,9 Prozent im Juli. Ökonomen hatten 23,8 Prozent getippt. Die Importe stiegen um 28,2 Prozent, verglichen mit 27,5 Prozent im Juli und einer Prognose von 29,1 Prozent. Damit belief sich Chinas Handelsüberschuss im August auf 119,1 Milliarden Dollar, nach 112,5 Milliarden im Juli. Angetrieben durch den weltweiten Boom der Infrastruktur für künstliche Intelligenz verzeichnete die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt in den ersten acht Monaten des Jahres einen Handelsüberschuss von 805,5 Milliarden Dollar. Damit ist sie auf Kurs, den Rekordüberschuss des Vorjahres von 1,2 Billionen Dollar zu erreichen. Chinas Exporte in die USA stiegen im August um 34,3 Prozent und beschleunigten sich damit von 17,1 Prozent im Juli, während sich das Exportwachstum in die EU auf 6,6 von 16,0 Prozent verlangsamte.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN ++++++

Keine wichtigen Termine angekündigt.

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++

Keine wichtigen Daten anegkündigt.

+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++

                              zuletzt  +/- % 
E-Mini-Future S&P-500        7.718,25   -0,1 
E-Mini-Future Nasdaq-100    29.692,75   +0,4 
S&P/ASX 200 (Sydney)         8.932,10   -0,9 
Topix-500 (Tokio)            4.093,54   -0,8 
Kospi (Seoul)                7.082,79   +1,3 
Shanghai-Composite           3.945,14   +0,3 
Hang-Seng-Index (Hongkong)  25.305,95   -0,4 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Ausreißer nach oben ist die Börse in Seoul. Dort geht die Rally vom Vortag weiter, erneut angeführt von den Chipaktien. SK Hynix verteuern sich um weitere 5,7 und Samsung Electronics um 3,1 Prozent. Hanmi Semiconductor steigen um 5,6 Prozent. In Tokio gibt der Topix die Vortagsgewinne wieder ab, trotz eines positiven Konjunktursignals. Das japanische BIP-Wachstum wurde für das zweite Quartal auf annualisiert 1,4 Prozent von in erster Lesung 1,1 Prozent nach oben revidiert. Das nährt aber zugleich Spekulationen über eine Zinserhöhung, wozu auch beiträgt, dass der BIP-Deflator für das zweite Quartal des Jahres mit 2,6 Prozent bestätigt wurde. Entsprechend zieht der Yen an. In Südkorea wurde unterdessen das BIP-Wachstum im zweiten Quartal mit 3,7 Prozent bestätigt. In Shanghai stützen robust ausgefalene Außenhandelsdate. In Australien bremst, dass das australische Verbrauchervertrauen in der vergangenen Woche auf ein Sechs-Wochen-Tief gefallen ist. Belastet wurde die Stimmung durch die wachsende Sorge, dass die Zentralbank bis zum Jahresende noch bis zu zwei weitere Zinserhöhungen durchsetzen könnte.

WALL STREET (Freitag, 04.09.)

INDEX          zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
DJIA         53.414,25   -0,5   -271,86       53.686,11 
S&P-500       7.718,60   -0,4    -29,11        7.747,71 
NASDAQ Comp  26.506,99   -0,3    -77,07       26.584,06 
NASDAQ 100   29.544,16   +0,2    +61,84       29.482,32 
 
                     Freitag    Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 0,98 Mrd   1,11 Mrd 
Gewinner             1.341      1.644 
Verlierer            1.378      1.091 
Unverändert            109        101 
 

Etwas leichter - Überraschend stark ausgefallene Arbeitsmarktdaten für August nährten Zinserhöhungssorgen, stützten aber zugleich Konjunkturoptimismus. Zugleich linderten zumindest zeitweise deutlicher fallende Ölpreise Inflations- und Zinserhöhungsspekulationen. Anleger agierten auch wegen des bevorstehenden langen Wochenendes vorsichtig. Am Montag bleiben die US-Börsen wegen des Feiertags "Labor Day" geschlossen. Lululemon brachen um 17,4 Prozent ein. Der Anbieters von Sportbekleidung hatte seine Ziele schon zum zweiten Mal in diesem Jahr gesenkt. Dagegen sprangen American Outdoor Brands um 44,7 Prozent nach oben. Der Anbieter von Camping-, Angel- und Jagdausrüstung überraschte mit einem Quartalsgewinn, wohingegen Analysten mit einem Verlust gerechnet hatten. Adobe verbilligten sich um 6,7 Prozent. Das Unternehmen bekommt mit Anil Chakravarthy einen neuen CEO. Anleger hätten aber lieber den bisherigen Leiter des Bereichs Creativity and Productivity, David Wadhwani, auf dem Posten gesehen, hieß es. Wadhwani wird zudem Adobe nun verlassen. Tesla fielen um 5,9 Prozent, nachdem die US-Bundesaufsichtsbehörden eine Untersuchung des voll autonomen Cybercab des Elektroautoherstellers eingeleitet hat, um festzustellen, ob es den Sicherheitsstandards entspricht.

US-ANLEIHEN (Freitag, 04.09.)

US-Treasuries         Rendite  +/- 
2 Jahre                4,38    +0,05 
10 Jahre               4,78    +0,02 
 

Vor allem am kurzen Ende der Zinskurve zogen die Renditen nach den überraschend starken Arbeitsmarktdaten kräftiger an, die Spekulationen über eine nahe Zinserhöhung am Leben hielten. Im späteren Verlauf kamen die Marktzinsen wieder etwas von den Tageshochs zurück. Ursächlich könnten neue Forderungen des US-Präsidenten an die Federal Reserve gewesen sein, die Zinsen zu senken, hieß es.

+++++ DEVISENMARKT +++++

               zuletzt  +/- %      00:00       Mo, 09:14  % YTD 
EUR/USD         1,1624   +0,0     1,1621          1,1613   -1,0 
EUR/JPY         178,42   -0,5     179,38          181,01   -3,0 
EUR/GBP         0,8584   +0,0     0,8582          0,8585   -1,5 
USD/JPY         153,47   -0,6     154,35          155,85   -2,0 
USD/KRW       1.341,80   -0,2   1.344,63        1.343,40   -6,9 
USD/CNY         6,7104   -0,0     6,7108          6,7109   -4,0 
USD/CNH         6,7098   +0,0     6,7092          6,7102   -3,8 
USD/HKD         7,8404   +0,0     7,8394          7,8388   +0,8 
AUD/USD         0,7214   -0,0     0,7215          0,7214   +8,1 
NZD/USD         0,5858   -0,3     0,5878          0,5872   +1,8 
BTC/USD      78.839,34   -0,5  79.249,35       79.631,53  -10,1 
 

Der Euro zog im europäischen Handel etwas an im Vorfeld der am Donnerstag erwarteten Leitzinserhöhung durch die EZB. Er kostete zuletzt 1,1627 Dollar zu. Im asiatisch dominierten Geschäft am Dienstag zeigt sich der Yen nach seiner jüngsten Aufwertung erneut etwas fester. Er wird gestützt von einem nach oben revidierten BIP-Wachstum, was Zinserhöhungsspekulationen befeuert.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

          zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold     4.424,70   +0,5      20,03        4.404,67 
Silber      66,66   +0,8       0,52           66,14 
Platin   1.833,13   +0,4       6,69        1.826,44 
 

Der Goldpreis gab im europäischen Montagshandel um 0,5 Prozent auf 4.452,70 Dollar nach.

ÖL

           zuletzt  +/- %   +/- abs.  Schluss Vortag 
WTI/Nymex    93,21   +1,9       1,73           91,48 
Brent/ICE    97,75   +0,8       0,75           97,00 
 

Der Brent-Ölpreis legte um 0,9 Prozent auf 97,14 Dollar zu, nachdem am Wochenende die USA drei iranische Öltanker angegriffen hatten, nachdem iranische Streitkräfte US-Marineschiffe attackiert hatten. Der Iran drohte zudem, eine Sperrzone außerhalb der Straße von Hormus einzurichten, was das Risiko weiterer Störungen der Energieflüsse erhöhte.

+++++ MELDUNGEN SEIT MONTAG 20.00 UHR +++++

AUSTRALIEN - Konjunktur

Das australische Verbrauchervertrauen ist in der vergangenen Woche auf ein Sechs-Wochen-Tief gefallen. Belastet wurde die Stimmung durch die wachsende Sorge, dass die Zentralbank bis zum Jahresende noch bis zu zwei weitere Zinserhöhungen durchsetzen könnte.

JAPAN - Konjunktur

Das reale Bruttoinlandsprodukt stieg im Zeitraum von April bis Juni auf das Jahr hochgerechnet um 1,4 Prozent. Die vorläufige Schätzung hatte bei einem Wachstum von 1,1 Prozent gelegen. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Wirtschaft um 0,4 Prozent. Der BIP-Deflator wurde mit 2,6 Prozent bestätigt.

JAPAN - Währungspolitik

"Wir werden den engen Austausch mit dem US-Finanzministerium aufrechterhalten und daran arbeiten, die Ordnung auf dem Devisenmarkt zu wahren", sagte Finanzministerin Satsuki Katayama vor dem Hintergrund des jüngsten starken Yen-Anstiegs.

SÜDKOREA - Konjunktur

Das südkoreanische BIP-Wachstum im zweiten Quartal ist in zweiter Lesung mit 3,7 Prozent zum Vorjahr bestätigt worden.

BOMBARDIER

US-Präsident Trump hat dem kanadischen Flugzeughersteller Bombardier erneut mit einem Verkaufsverbot in den USA gedroht. Das Unternehmen müsse in den USA produzieren, wenn es auf dem amerikanischen Markt präsent sein wolle.

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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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September 08, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)

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