US-Inflation sinkt im Juli auf 3,4 Prozent

12.08.2026 / 14:46 Uhr

Von Andreas Plecko

DOW JONES--Der Inflationsdruck in den USA hat im Juli wie erwartet leicht nachgelassen, wozu vor allem niedrigere Ölpreise während einer zwischenzeitlichen Entspannung am Persischen Golf beigetragen haben. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, stiegen die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozent und lagen um 3,4 (Vormonat: 3,5) Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten genau diese Werte vorhergesagt.

Die Kernverbraucherpreise (ohne Energie und Lebensmittel) stiegen um 0,2 Prozent auf Monats- und um 2,5 (Vormonat: 2,6) Prozent auf Jahressicht. Auch damit wurden die Prognosen genau erfüllt.

Zu Beginn dieses Jahres sah es so aus, als würde sich die Inflationsrate abschwächen. Doch die durch den Iran-Krieg gestiegenen Energiekosten haben die Inflation in diesem Frühjahr erneut angeheizt. Unabhängig davon sorgt der Boom im Bereich der Künstlichen Intelligenz für eine rasante Nachfrage nach Recheninfrastruktur - was die Preise für die dafür benötigten Baumaterialien und die Hardware in die Höhe treibt.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

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August 12, 2026 08:45 ET (12:45 GMT)

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