Deutsche HVPI-Inflation steigt im Juli auf 2,8 Prozent

30.07.2026 / 14:09 Uhr

Von Andreas Plecko

DOW JONES--Der Inflationsdruck in Deutschland hat sich im Juli verstärkt, was vor allem an den durch den Iran-Krieg getriebenen höheren Energiepreisen lag. Der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg auf eine Jahresrate von 2,8 (Vormonat: 2,4) Prozent, wie das Statistische Bundesamts (Destatis) mitteilte. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten 2,8 Prozent Inflation prognostiziert.

Gegenüber dem Vormonat erhöhte sich der Index um 0,9 (minus 0,2) Prozent. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,9 Prozent prognostiziert.

Der nationale deutsche Verbraucherpreisindex stieg gegenüber dem Vorjahr um 2,8 (2,3) Prozent. Volkswirte hatten eine Jahresrate von 2,7 Prozent erwartet. Die monatliche Teuerungsrate betrug 0,8 (minus 0,3) Prozent. Die Prognose hatte auf 0,7 Prozent gelautet.

Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, auch als Kerninflation bezeichnet, betrug 2,4 Prozent binnen Jahresfrist. Die Preise für Energie stiegen um 8,3 Prozent.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/brb

(END) Dow Jones Newswires

July 30, 2026 08:09 ET (12:09 GMT)

zur Übersicht mit allen Meldungen

ein Service von
DOW JONES

Copyright © 2026 Tradegate Exchange GmbH
Bitte beachten Sie das Regelwerk

DAX®, MDAX®, TecDAX® und SDAX® sind eingetragene Markenzeichen der ISS STOXX Index GmbH
EURO STOXX®-Werte bezeichnet Werte der Marke „EURO STOXX“ der STOXX Limited und/oder ihrer Lizenzgeber
TRADEGATE® ist eine eingetragene Marke der Tradegate AG

Kurse in EUR; Fremdwährungsanleihen in der jeweiligen Währung
Zeitangaben in CEST (UTC+2)