18 TERMINE, die in der Woche wichtig werden -1- (Montag - Mittwoch)
24.07.2026 / 15:59 Uhr
DOW JONES--Unsere Auswahl an Ereignissen aus der Finanz- und Wirtschaftswelt, die in der Woche im Fokus stehen werden (Angaben in Ortszeit Deutschland):
1. Ifo-Geschäftsklimaindex steigt im Juli marginal
Das Geschäftsklima in Deutschland dürfte sich im Juli marginal aufgehellt haben. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte erwarten, dass der Ifo-Index auf 85,7 (Juni: 85,6) Punkte gestiegen ist. Es wäre der dritte Anstieg in Folge nach drei Rückgängen im Zuge des Krieges am Golf. Aktuell ist die Entwicklung von Stimmungsindizes nicht ohne weiteres einzuordnen, da die Schwankungen des Kriegsgeschehens im Nahen Osten die Stimmung der Akteure in schwer kalkulierbarer Weise beeinflussen. So dürften die Antworten auf die Ifo-Umfrage für Juli anfänglich vom inzwischen aufgekündigten Waffenstillstand beeinflusst gewesen sein.
>>> Montag, 27. Juli 2026; 10:00
2. Mercedes-Benz trotz Rücksetzer in China auf Kurs
Im Gegensatz zum Erzrivalen BMW scheint Mercedes-Benz einigermaßen auf Kurs zu sein. Zumindest mussten die Stuttgarter im Gegensatz zur Konkurrenz aus München bisher nicht die Jahresprognose reduzieren. Aber das zweite Quartal wird auch bei Mercedes-Benz infolge das anhaltenden Drucks im chinesischen Automarkt Spuren hinterlassen haben. Der Absatz des Unternehmens dort sackte in den drei Monaten um knapp ein Drittel ab. In der Summe rechnen Analysten aber trotzdem noch damit, dass Mercedes im Quartal das untere Ende der Margenbandbreite für 2026 von 3 bis 5 Prozent erreicht haben sollte. Daher sollte der Konzern auch die Jahresprognose bekräftigen.
>>> Dienstag, 28. Juli 2026; 07:00
3. Investmentbank sorgt für Ertragswachstum bei der Deutschen Bank
Die Deutsche Bank dürfte solide Zahlen für das zweite Quartal vorlegen. Analysten erwarten ein deutliches Wachstum der Erträge. Geholfen hat dabei wohl wieder einmal die Investmentbank, wie die bereits veröffentlichten Ergebnisse der US-Rivalen nahelegen. Allerdings dürfte die Bank wegen Kosten für Investitionen und Restrukturierungen etwas weniger verdient haben. Der Ausblick für das Gesamtjahr, der ein deutliches Ertragswachstum vorsieht, scheint nicht gefährdet.
>>> Mittwoch, 29. Juli 2026; 07:00
4. Porsche mit überraschend gutem Quartal
Den vorläufigen Eckdaten für das zweite Quartal des VW-Konzerns für die Markengruppe um Porsche lässt hoffen: Nach dem enttäuschendem Vorjahr hat der Sportwagenhersteller die Rendite in den abgelaufenen drei Monaten offenbar stärker erhöht als Analysten erwartet haben. Allerdings wurde im Vorfeld auch betont, dass das zweite Quartal üblicherweise relativ stark ist. Letztlich dürfte Porsche daher die Jahresprognose bei Vorlage der ausführlichen Quartalszahlen bestätigen. Es ist aber noch Vorsicht geboten: Im zweiten Halbjahr könnte Porsche erneut hohe Aufwendungen von bis zu 800 Millionen Euro für strategische Anpassungen buchen, so Analysten von RBC.
>>> Mittwoch, 29. Juli 2026; 08:00
5. Bei Airbus stehen nach Investorentag künftige Projekte im Fokus
Airbus ist im Aufwind. Analysten erwarten für das zweite Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg und der freie Cashflow sollte deutlich positiv sein. Die Jahresprognose und das Ziel für die Flugzeugauslieferungen im Geschäftsjahr 2026 hat der im DAX notierte Luft-, Rüstungs- und Raumfahrtkonzern gerade bestätigt und sich neue Mittelfristziele gesetzt - auch für das Verkehrsflugzeuggeschäft, für das er sich vergangenes Jahr keine Mittelfristprognose zugetraut hatte. Zudem sollen die Ausschüttungen an die Aktionäre erhöht werden. Investoren dürften nach Plänen für ein neues Flugzeugmodell fragen, dass mit der Boeing 777X auf Langstrecken konkurrieren würde, sowie nach der geplanten Alternative für den FCAS-Kampfjet.
>>> Mittwoch, 29. Juli 2026; 17:45
6. US-Notenbank lässt Leitzins unverändert
Der Offenmarktausschuss (FOMC) der US-Notenbank dürfte das Niveau des Leitzinses nicht verändern. Analysten rechnen damit, dass der Fed-Funds-Zielsatz bei 3,50 bis 3,75 Prozent bleiben wird. Der Inflationsdruck hat im Juni deutlicher als erwartet abgenommen. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch mit einer Jahresrate von 3,5 (Mai: 4,2) Prozent und die Kernverbraucherpreise um 2,6 (2,9) Prozent. Diese Tendenz wurde von den Erzeugerpreisen bestätigt, so dass für die in dieser Woche anstehende Veröffentlichung des Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE)-Deflator ebenfalls ein Rückgang zu erwarten ist. Die Inflation ist also noch zu hoch, aber sie bewegt aus Sicht der Fed in die richtige Richtung. Auf der anderen Seite des Doppelmandats, dem Arbeitsmarkt, sieht es ebenfalls nach einer Abkühlung aus. Fed-Funds-Futures preisen eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis Dezember zu 80 Prozent ein.
>>> Mittwoch, 29. Juli 2026; 20:00
(Es folgt Teil 2 für Donnerstag und Freitag)
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24.07.2026 @ 18:25:16


