US-Job-Zuwachs schwächer als erwartet - Arbeitslosenquote sinkt

02.07.2026 / 14:47 Uhr

Von Hans Bentzien

DOW JONES--Der Beschäftigungszuwachs in der US-Wirtschaft ist im Juni schwächer als erwartet gewesen, wobei auch die Vormonatszahlen spürbar nach unten revidiert wurden. Die Arbeitlosenquote sank leicht, was aber an einer geringeren Erwerbsbeteiligung lag. Die Löhne entwickelten sich wie erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden im Juni in der Privatwirtschaft und beim Staat 57.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen doppelt so hohen Zuwachs von 115.000 Stellen erwartet.

Zudem wurden die Angaben für die beiden Vormonate kumuliert um 74.000 Jobs nach unten revidiert: Das Ministerium meldete für April nun ein Stellenplus von 148.000 (vorläufig: 179.000) und für Mai von 129.000 (vorläufig: 172.000).

Die separat erhobene Arbeitslosenquote fiel im Juni auf 4,2 von 4,3 Prozent, während Ökonomen eine unveränderte Quote von 4,3 Prozent erwartet hatten. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden. Die sogenannte Erwerbsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter - sank von 61,8 auf 61,5 Prozent.

Die US-Stundenlöhne stiegen gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf 37,64 Dollar. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 3,5 (3,5) Prozent höher. Damit wurden die Prognosen von Ökonomen genau getroffen.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/rio

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July 02, 2026 08:46 ET (12:46 GMT)

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