PRESSESPIEGEL/Zinsen, Konjunktur, Kapitalmärkte, Branchen

25.06.2026 / 06:52 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

ENERGIEPREISE - Vor der gemeinsamen Konferenz der Ministerpräsidenten von Bund und Ländern in Berlin drängen Niedersachsens Regierungschef Olaf Lies und Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig (beide SPD) auf eine spürbare Absenkung der Energiekosten. In einem der Zeitung Welt vorliegenden Beschlussvorschlag der beiden Bundesländer für die am Donnerstag tagende Ministerpräsidenten-Konferenz heißt es unter anderem: "Sie (die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder) fordern die Bundesregierung gleichwohl auf, die staatlichen Preisbestandteile von Energie sowie die Importabhängigkeiten strukturell zu reduzieren. Um die Strompreise kurzfristig zu senken und die Anreize für die Elektrifizierung zu erhöhen, sollte schnellstmöglich die Stromsteuer für alle Verbraucher auf das europarechtlich zulässige Minimum abgesenkt werden." (Welt)

EMISSIONSHANDEL - Die EU-Kommission plant bei der Reform des Emissionshandels (ETS) eine schnellere Erleichterung für die Industrie. Dazu soll ein entscheidender Teil der Reform aus dem regulären Gesetzgebungsprozess ausgegliedert und durch einen delegierten Rechtsakt oder einen Implementing Act angepasst werden. Konkret geht es dabei um die Zuteilung von freien Zertifikaten. Das erfuhr das Handelsblatt aus Kommissionskreisen. EU-Beamte sprechen von einem sogenannten "Quick fix". Dieser soll dafür sorgen, dass bereits ab Januar 2027 wieder mehr freie Zertifikate an Unternehmen ausgegeben werden. Für die Industrie bedeutet das eine große Entlastung. Am 15. Juli will die Kommission ihre Pläne offiziell vorstellen. (Handelsblatt)

BÜROKRATIE - Trotz der Maßnahmen der Europäischen Union zur Vereinfachung von Regeln dürfte die Bürokratie in den nächsten Jahren wachsen. "Eine echte Entlastung ist aktuell nicht zu erwarten", heißt es in einem Papier des Wirtschaftsverbands Gesamtmetall, das der Zeitung Welt vorliegt. Den Experten zufolge wird der Aufwand für Unternehmen anders als versprochen nicht sinken, sondern steigen - nur langsamer als befürchtet. Die EU-Kommission will den Verwaltungsaufwand für Firmen bis Ende 2029 um 25 Prozent verringern. Um dieses Ziel zu erreichen, legte die Behörde mehrere Vorschläge zur Vereinfachung von Gesetzen vor, in Brüssel als "Omnibus-Pakete" bekannt. (Welt)

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June 25, 2026 00:51 ET (04:51 GMT)

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