PRESSESPIEGEL/Unternehmen
24.06.2026 / 06:29 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
AUDI - Audi prüft, das mittelfristige Absatzziel zu senken. Statt mit bis zu 2,2 Millionen Fahrzeugen plane Audi-Chef Gernot Döllner nur noch mit jährlich zwei Millionen, berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf Konzernkreise. Die Reduzierung um mindestens 200.000 Einheiten entspricht in etwa dem Volumen eines Werks. Begründet wird die Anpassung unter anderem mit sinkenden Absätzen in China, der Krise im Nahen Osten und den US-Strafzöllen. Auf die Standorte in Deutschland dürften niedrigere Absatzziele den Druck erhöhen. Denn Döllner plant weiterhin mit einem US-Werk für Audi. Es drohen schwierige Gespräche mit den Arbeitnehmern. (Handelsblatt)
BITPANDA - Bitpanda-Chef Lukas Enzersdorfer-Konrad verlangt im Gespräch mit der Börsen-Zeitung ein wirksames Enforcement für die EU-Kryptomärkte. Mit dem Ende der Übergangsfrist für die europäischen Krypto-Regeln (Micar) steht der Markt vor einer entscheidenden Phase. Ab dem 1. Juli dürfen Krypto-Plattformen (CASPs) ihre Dienste in der Europäischen Union nur noch mit einer offiziellen CASP-Lizenz anbieten. Das Problem: Von den in Europa tätigen rund 3.000 Anbietern haben nur die wenigsten die erforderliche Lizenz. "Ich gehe davon aus, dass mit Ablauf der Deadline eine gewisse Auslese im Markt stattfinden wird", so Enzersdorfer-Konrad. (Börsen-Zeitung)
AIRBUS/LEONARDO/THALES - Die CEOs von Airbus und Leonardo drängen Brüssel, ihre geplante paneuropäische Raumfahrtfusion mit Thales zu genehmigen. Sie argumentieren, dass eine Konsolidierung unerlässlich sei, um gegen globale Konkurrenten wie SpaceX bestehen zu können. "Ohne Zusammenarbeit werden die europäischen Industrien niemals die kritische Masse und die Fähigkeit erreichen, wirklich weltweite Champions zu sein - als Alternative nicht nur zu amerikanischen Unternehmen, sondern auch zu vielen anderen Akteuren, die auf den Markt drängen", sagte Leonardo-CEO Lorenzo Mariani der Financial Times. Die Vereinbarung zwischen Airbus, Leonardo und Thales, die im Oktober vergangenen Jahres unter dem Codenamen Bromo geschlossen wurde, würde Aktivitäten bündeln, die von der Satellitenherstellung bis hin zu Raumfahrtsystemen und -dienstleistungen reichen. Dies hat Kritik von anderen europäischen Betreibern auf sich gezogen, darunter die deutsche OHB und die spanische Indra Space. Sie befürchten, dass der Deal den Wettbewerb auf dem europäischen Satellitenmarkt verringern könnte. (Financial Times)
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June 24, 2026 00:28 ET (04:28 GMT)
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