PRESSESPIEGEL/Unternehmen
23.06.2026 / 06:50 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
AIRBUS - Die Airbus-Tochter Helicopters arbeitet an einem unbemannten Hubschrauber. Ein erstes Modell präsentierte der Konzern kürzlich auf der Luftfahrtmesse ILA in Berlin. Nun soll es zur Serienreife gebracht werden. Mathieu Louvot, CEO der Airbus-Tochter, sagte im Interview mit dem Handelsblatt: "Wir gehen davon aus, dass die Markteinführung zu Beginn des nächsten Jahrzehnts realistisch ist." Derzeit entwickelt die Tochter von Airbus eine erste Version für das US Marine Corps. "Wir arbeiten auch an einer europäischen Variante", so Louvot. (Handelsblatt)
RHEINMETALL - Der Rheinmetall-Chef zeigt sich offen für Kooperationen mit ukrainischen Marschflugkörperherstellern. "Die ukrainische Rüstungsindustrie ist sehr dynamisch. Sie haben innerhalb kürzester Zeit starke Fähigkeiten im Raketenbereich aufgebaut. Wir sind seit Längerem in Gesprächen mit unterschiedlichen ukrainischen Rüstungsunternehmen. Unter den richtigen Voraussetzungen sind wir offen für Kooperationen", sagte Rheinmetall-Chef Armin Papperger dem Handelsblatt. Ende März hatte Papperger gegenüber dem US-Magazin The Atlantic noch gesagt, dass ukrainische Drohnen nicht innovativ seien. (Handelsblatt)
VARTA - Die Allswiss AG aus der Schweiz und ihr Gründer Pino Sergio sind nach eigenem Bekunden bereit, die Forderungen des Batteriekonzerns Varta in Höhe von fast 300 Millionen Euro aufzukaufen und so die Zerschlagung des Unternehmens zu verhindern. Das erklärte Sergio im Interview mit der Wirtschaftswoche und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Vartas Gläubiger, zu denen etwa der Assetmanager Blantyre und die Deutsche Bank zählen, wurden über das Angebot bereits informiert. Aktuell sei sein Angebot noch unverbindlich, sagt Sergio. Erst müsse er eine eingehende Unterlagenprüfung vornehmen lassen. "Kommt es dabei nicht zu unerwarteten, bösen Überraschungen, folgt eine interne Beschlussfassung der Gremien und bei positivem Beschluss kurzfristig ein verbindliches Angebot zur Übernahme der Forderungen." (Wirtschaftswoche/Frankfurter Allgemeine Zeitung)
ABN AMRO - Nach der rechtlichen Fusion von ABN Amro Deutschland mit Hauck Aufhäuser Lampe sieht der CEO noch viel Arbeit. Neben der IT-Migration bleibt die Verschmelzung unterschiedlicher Unternehmenskulturen die zentrale Herausforderung, erklärte Hans Hanegraaf, CEO der ABN Amro Deutschland, im Gespräch mit der Börsen-Zeitung. Nun steht die Zusammenführung der Banken-IT auf einer Plattform an. "Das werden wir im Wealth Management im vierten Quartal erledigen", so Hanegraaf. Bis dahin gebe es eine Bank mit zwei IT-Systemen und -Prozessen. Die anderen Bereiche werden folgen. Das fusionierte Haus, die ABN Amro Bank Frankfurt Branch, tritt mit zwei Marken auf - mit Bethmann HAL im Wealth Management und mit ABN Amro im Corporate und Institutional Banking sowie im Asset Servicing. (Börsen-Zeitung)
EASYJET - Die britische Fluggesellschaft Easyjet und ihre Investoren warten darauf, dass der US-Investor Castlelake seiner Übernahmeofferte um mindestens weitere 600 Millionen Pfund erhöht, wie informierte Personen sagten. Easyjet hat am Vortag das jüngste Angebot von Castlelake in Höhe von 4,7 Milliarden Pfund oder 6,25 Pfund je Aktie als zu niedrig zurückgewiesen. Wenn man den Buchwert der Flugzeugflotte und das Urlaubsgeschäft betrachte, sollte der Preis näher bei 7 als bei 6 Pfund liegen, sagte ein Großaktionär. "Selbst bei 7 ist das als Übernahme nicht übermäßig teuer." Ein solches Angebot würde Easyjet mit 5,3 Milliarden Pfund bewerten. (Financial Times)
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