PRESSESPIEGEL/Unternehmen
12.06.2026 / 06:50 Uhr
Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.
INFINEON - Der Chiphersteller Infineon stellt sich auf einen lang anhaltenden Boom im Geschäft mit Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) ein. "Es gibt einen klaren Bedarf, die Rechenkapazitäten auszubauen", sagte Produktionsvorstand Alexander Gorski vor Reportern in Dresden. Die KI-Rechenzentren seien konstant hoch ausgelastet. Am 2. Juli eröffnet Europas größter Halbleiterproduzent seine neueste Fabrik in der sächsischen Landeshauptstadt. Das Werk kommt zur richtigen Zeit: Infineon kann derzeit nicht so viel liefern, wie Kunden bestellen. Der Münchener DAX-Konzern versorgt KI-Rechenzentren mit sogenannten Leistungshalbleitern für die Stromversorgung. Der Ausstoß am Standort Dresden werde sich nun verdoppeln, sagte Gorski. "Eine KI-Blase ist nicht zu erkennen", ergänzte der Manager. "Die Investitionen in Rechenzentren sind real." (Handelsblatt)
UNICREDIT/COMMERZBANK - Unicredit hat erstmals auch Short-Positionen veröffentlicht, mit denen die italienische Bank ihr Aktienengagement in der Commerzbank quasi automatisch wieder verringern könnte. Die Veröffentlichung ist nicht gesetzlich vorgeschrieben und erfolgte nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) auf Drängen der Wertpapieraufsicht Bafin. Die Bafin hat als neutrale Behörde die Aufgabe, für Transparenz und ein faires Übernahmeverfahren zu sorgen. Offensichtlich reichten aus Sicht der Behörde angesichts der Spekulationen, wer gerade welche Commerzbank-Aktien besitzt, die gesetzlichen Regeln allein nicht mehr aus. (FAZ)
SIEMENS ENERGY - Der immense Energiebedarf der neuen Datencenter für die Künstliche Intelligenz (KI) treibt weltweit die Nachfrage nach Gasturbinen immer stärker an. Davon profitiert Energietechnik-Spezialist Siemens Energy. Obwohl an den Börsen Nervosität herrscht, da den Investitionen in Datencenter nicht immer funktionierende Geschäftsmodelle zugrunde liegen, fürchtet der DAX-Konzern nicht, dass der Boom abreißen könnte. "Wir haben bisher keine nennenswerten Stornierungen gesehen", sagte Siemens-Energy-Chef Christian Bruch in Hamburg. Die Nachfrage bei Gasturbinen sei anhaltend hoch. "Die Kunden fragen noch immer eher: 'Könnt ihr schneller liefern?'" (Handelsblatt)
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June 12, 2026 00:49 ET (04:49 GMT)
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12.06.2026 @ 08:26:54


