PRESSESPIEGEL/Unternehmen

10.06.2026 / 07:05 Uhr

Die wirtschaftsrelevanten Themen aus den Medien, zusammengestellt von Dow Jones Newswires.

AIRBUS - Eine von Airbus angeführte Allianz von acht Rüstungs- und Luftfahrtunternehmen plant eine Alternative zum gescheiterten deutsch-französischen Kampfflugzeug im Rahmen des Rüstungsprojektes FCAS. Die Rüstungssparte von Airbus sowie Autoflug, Diehl Defence, Hensoldt, Liebherr, MBDA, MTU Aero Engines und Rohde & Schwarz haben diese Idee diese Woche in einem Schreiben an das Büro von Bundeskanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius vorgeschlagen, wie aus einer der FT vorliegenden Kopie hervorgeht. Die Gruppe wolle ihre Allianz namens "Team Gen 6" diese Woche auf der ILA Berlin Air Show bekannt geben. (Financial Times)

DEUTSCHE BAHN - Die Deutsche-Bahn-Chefin Evelyn Palla fordert für die kommenden Jahre deutlich mehr Geld für das Bestandsnetz. Das zeigen Unterlagen aus dem Konzern, die der Spiegel einsehen konnte. Bis 2030 sind demnach mindestens rund 13 Milliarden Euro an zusätzlichen Mitteln notwendig. Andernfalls, so die Argumentation, werde die Bahn das Pünktlichkeitsziel von 70 Prozent klar verfehlen. Dieses soll der Staatskonzern laut einer Agenda von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) bis Ende 2029 erreichen. (Spiegel)

ANTHROPIC - Anthropic PBC veröffentlicht eine Version von Mythos, die für die Durchführung von Cybersicherheitsaufgaben gesperrt sein wird - Monate nachdem das Unternehmen davor gewarnt hatte, dass das leistungsstarke Modell für Künstliche Intelligenz Schwachstellen in kritischer Software aufspüren und ausnutzen könnte. Das neue Modell namens Fable 5 soll am Dienstag mit Sicherheitsbarrieren eingeführt werden, die verhindern, dass es auf bestimmte Arten von Anfragen reagiert, einschließlich solcher im Zusammenhang mit Cybersicherheit und Biologie. Für diese Fälle erklärte Anthropic, dass sein Claude-Chatbot die Antworten über ein anderes Modell namens Opus 4.8 leiten werde. (Bloomberg)

RENAULT - Der französische Autobauer Renault will die Einnahmen aus der Drohnenfertigung und anderen Rüstungsprojekten auf 5 Prozent seines Umsatzes begrenzen. Der Konzern führt seit zwei Jahren Gespräche über Produktionspartnerschaften mit Waffen- und Panzerfahrzeugherstellern, nachdem die Regierung Industrieunternehmen aufgefordert hatte, zur Steigerung der Drohnenproduktion beizutragen, wie informierte Personen sagten. Renault, zu dessen Hauptaktionären der französische Staat zählt, sei bei der Umstellung auf die Rüstungsproduktion zurückhaltend. Die informelle Obergrenze von 5 Prozent solle unter anderem sicherstellen, dass Kredit- oder Investitionsrichtlinien in Bezug auf die Bereiche Umwelt, Soziales und die Unternehmensführung nicht verletzt würden. (Financial Times)

BLACKSTONE - Der weltgrößte Private-Equity-Investor Blackstone treibt trotz der wirtschaftlichen Schwäche seine Investitionsoffensive in Europa voran. Der US-Konzern hatte angekündigt, in den nächsten zehn Jahren 500 Milliarden Euro auf dem Kontinent zu investieren. "Wir fühlen uns wohl damit, auch wenn Europa insgesamt langsamer wächst", sagte Jonathan Gray, Chief Operating Officer bei Blackstone, dem Handelsblatt. "Wir würden gerne noch mehr in Deutschland investieren." Das Land sei besonders dank seines Industrie-Know-hows spannend für Investoren. (Handelsblatt)

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June 10, 2026 01:04 ET (05:04 GMT)

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